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Weltweit werden täglich ca.

120.000
ungeborene Kinder

durch Abtreibung

ermordet!!
Seit Du diese Webseite geöffnet hast, sind

Kinder durch Abtreibung ermordet worden.
 

Der Zähler zeigt die Zahl der Kinder, die gestorben sind, seit Du diese Seite geöffnet hast.


Wußtest Du das? Durch Abtreibung werden weltweit
jedes Jahr ca.
40 Millionen
 Babies
ermordet!!
(Nach Angaben der UNO)

 

Wo eine Gesellschaft sich dazu verführen läßt, bestimmte Personen als nicht voll menschlich und daher minderwertig und ohne Anspruch auf Achtung zu betrachten, dort sind die kulturellen Voraussetzungen für einen menschlichen Holocaust gegeben.

 

Ronald Reagan "Recht zum Leben" S.24/25

 

 

 

 

 

Pervers und auch dekadent!

Man fordert die straffreie Ermordung ungeborener Kinder

und die Streichung des Tötungs-Paragraphen aus dem Gesetzbuch.

Dadurch glaubt man,
Verbrechen gegen die Menschlichkeit
als vermeintliches Menschenrecht
beschönigen zu können.

 

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich sollte jeder
den österreichischen Arzt Leo Alexander :


Leo Alexander, zur Bewertung der medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Menschen-Experimenten während des 3. Reiches.

„Welche Ausmaße die [Nazi-]Verbrechen schließlich auch immer angenommen haben, es wurde allen, die sie untersucht haben, deutlich, daß sie aus kleinen Anfängen erwuchsen. Am Anfang standen zunächst nur feine Akzentverschiebungen in der Grundhaltung der Ärzte. Es begann mit der Auffassung, die in der Euthanasiebewegung grundlegend ist, daß es so etwas wie Leben gebe, das nicht lebenswert sei. Im Frühstadium traf das nur die schwer und chronisch Kranken. Nach und nach wurden zu dieser Kategorie auch die sozial unproduktiven, die ideologisch Unerwünschten, die rassisch Unerwünschten und schließlich alle Nicht-Deutschen gerechnet. Entscheidend ist freilich, sich klar zu machen, daß die Haltung gegenüber den unheilbar Kranken der unendlich kleine Auslöser für einen totalen Gesinnungswandel war."

Leo Alexander, österreichischer Arzt, im Auftrag der Siegermächte, Leiter einer Kommission zur Bewertung der medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Menschen-Experimenten während des 3. Reiches zum Fazit der Untersuchungsergebnisse.

Dokumentiert unter dem Titel: ‘Medical, Science under Dictatorship’ in: New England Journal of Medicine 24 (1949) S.39-47

 

 

"Es gibt ein über den Gesetzen stehendes Recht, das allen Gesetzen als letzter Maßstab dienen muß. Es ist das Naturrecht, das der menschlichen Rechtssatzung unabdingbare und letzte Grenzen zieht.
Es gibt letzte Rechtssätze, die so tief in der Natur verankert sind, daß sich alles, was als Recht und Gesetz, Moral und Sitte gelten soll, im letzten nach diesem Naturrecht, diesem über den Gesetzen stehenden Recht auszurichten hat.
Diese letzten Rechtssätze im Naturrecht sind zwingend, weil sie unabhängig vom Wandel der Zeit und vom Wechsel menschlicher Anschauungen durch die Jahrtausende gegangen sind und über alle Zeiten hinweg den gleichen Bestand und die gleiche Gültigkeit besitzen. Sie müssen deshalb einen unerläßlichen und fortwährenden Bestandteil dessen bilden, was menschliche Ordnung und menschlicher Sinn schließlich als Recht und Gesetz bezeichnen.

Im Grunde gilt schon der Satz, daß Gesetz gleich Recht sein muß, aber er gilt nur mit dieser einzigen und ausschließlichen Einschränkung.
Verstößt ein Gesetz hiergegen und verletzt es die ewigen Normen des Naturrechts, so ist diese Gesetz seines Inhalts wegen nicht mehr dem Recht gleichzusetzen. Es entbehrt nicht nur der verpflichtenden Kraft für den Staatsbürger, sondern es ist rechtsungültig und darf nicht von ihm nicht befolgt werden.

Sein Unrechtsgehalt ist dann so erheblich, daß es niemals zur Würde des Rechts gelangen kann, obwohl der Gesetzgeber diesen Inhalt in die äußerlich gültige Form eine Gesetzes gekleidet hat."

(Urteil 4 Js 3/46 vom 21. März 1947. LG Ffm)
 


 

 

Nachfolgende Personen aus Österreich setzen sich dafür ein, daß die Tötung ungeborener Kinder
zu einem Rechtsanspruch der Frau wird
und aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden soll.

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil das Recht auf Selbstbestimmung der Frau nicht kriminalisiert werden darf."

Dr.in Anja Oberkofler
Vorsitzende des Vereins österreichischer Juristinnen

"Ich bin nicht nur für die Fristenlösung, nein, ich bin dafür, den Schwangerschaftsabbruch überhaupt aus dem Strafgesetzbuch zu streichen! Vertrauen wir der selbst bestimmten verantwortungsvollen Entscheidung von Frauen und ÄrztInnen - die Entscheidung für oder gegen Kinder bestimmt das Leben von Menschen entscheidend, also muss sie frei von rechtlichen und realen Zwängen getroffen werden können!"

Dr.in Brigitte Hornyik
Verfassungsjuristin, Vorstandsmitglied Österr. Frauenring

"Frauen machen sich diese Entscheidung - für einen Abbruch - nicht leicht. Als Frauen und Frauenpolitikerinnen müssen wir sie in dieser schwierigen Situation unterstützen und nicht bevormunden oder gar kriminalisieren!"

Dr.in Christa Pölzlbauer
Vorsitzende Österr. Frauenring
(Dachverband der österr. Frauenverbände mit 1 Mio MitgliederInnen)

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, denn die Frauen sollen nicht nur gnadenhalber nicht bestraft werden – es ist keine Straftat und den Frauen darf nicht weiterhin ein schlechtes Gewissen gemacht werden!"

LAbg. Ingrid Riezler
Vorsitzende der SPÖ Frauen Salzburg

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruches aus dem Strafgesetzbuch, weil der Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft eine medizinische Dienstleistung ist (= weltweit häufigster gynäkologisch-chirurgischer Eingriff) und wie die meisten medizinischen Eingriffe evidenzbasiert und leitlinienorientiert geregelt werden kann oder ähnlich wie Behandlungen in der Fortpflanzungsmedizin als eigene Verordnung mit Rechtsansprüchen und Grenzen definiert werden kann."

Mag.a Petra Schweiger
Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Frauengesundheitszentrum ISIS und
Gynmed Ambulanz Salzburg

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil es kein Verbrechen ist, wenn Frauen über ihren Körper und ihre Fortpflanzung selbst entscheiden."

Karin Beer
Referentin für Gesundheitspolitik in der Arbeiterkammer Salzburg,
Vorstand Frauengesundheitszentrum ISIS

„Frauen treffen die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch keinesfalls leichtfertig. Frauen sollten in dieser schwierigen Situation weder rechtliche noch finanzielle Hürden erleben.“

NR Mag.a Daniela Musiol
Abgeordnete zum Nationalrat „Die Grünen“,
Sprecherin für Familien-, Demokratiepolitik und Verfassung

„...weil es um meinen Körper geht, also meine Verantwortung und meine Entscheidung ist und Frauen sich nicht rechtfertigen müssen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen."

LAbg. Martina Wurzer
Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin,
Frauensprecherin der Grünen Wien

"Die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) ist für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil es ein Grundrecht der Frauen ist, sich frei und rechtens für den Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden.“

Univ.Prof.Prim.Dr.in Barbara Maier
Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF)

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil eine ungewollte Schwangerschaft keine Straftat ist.
Das Selbstbestimmungsrecht der Frau hat Vorrang."

Niko Alm
Nationalrat NEOS

“Frauen gehören im Falle eines Schwangerschaftsabbruchs geschützt, begleitet und nicht kriminalisiert – die Fristenlösung gehört aus dem STG ersatzlos gestrichen. Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) fordert daher eine Hilfe psychotherapeutische Hilfe für die Zeit der Entscheidung und danach.“

Mag.a Maria-Anna Pleischl
Präsidentin des ÖBVP

„Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch. Der Staat hat sich nicht in private Bereiche der Bürger einzumischen.“

Dr. Peter Krejsa, Chemiker

„Nach 40 Jahren Fristenlösung ist es an der Zeit, den Schwangerschaftsabbruch endlich zu entkriminalisieren.“

RA Mag.a Inge Haller
Gemeinderätin der Bürgerliste Salzburg, ISIS-Vorstandsfrau und Rechtsanwältin

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil ich klare Regelungen für notwendig erachte und diese verwickelte Konstruktion niemand hilfreich ist."

Dr.in Margit Firlei
Psychotherapeutin in der Elternberatung des Landes Salzburg, der Gynmed Ambulanz und in freier Praxis

“Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil ich selbst und frei entscheiden will. ob ich ein Kind haben will bzw. bereit für eines bin und nicht gleich illegal sein möchte, weil die Entscheidung selbst schon hart genug ist.“

Jelena
Studentin

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil Strafen keinen einzigen Abbruch verhindern, sondern die Situation für die Frauen verschärfen. Es braucht mehr Aufklärung, bessere Verhütung und Straffreiheit"

Dr.in Christine Baur
Landesrätin für Frauen und Gleichstellung, Integration und Soziales/Tirol

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil es im 21. Jahrhundert inakzeptabel ist, dass Frauen bevormundet werden und Selbstbestimmung sogar eine Straftat darstellen kann. Der Körper der Frau gehört ihr und sie alleine hat darüber zu entscheiden."

Dr.in Nicole Solarz
Landtagsabgeordnete der SPÖ - Salzburg

"... keine Frau / kein Mädchen diese schwierige Entscheidung leichtfertig trifft und die Schuldzuweisungen durch manch Gesellschaftsmitglieder die Frauen ein Leben lang begleiten. Daher brauchen sie auch Beratung durch unabhängige Institutionen wie Frauengesundheitszentren, die sie in dieser Situation bestmöglich unterstützen und informieren."

Mag.a Martha Scholz
Leitung Frauengesundheitszentrum Wels

"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil medizinische Eingriffe bei Frauen bestmöglich und ohne Beteiligung des Strafgesetzbuches erfolgen sollten."

Dr.in Claudia Klier, m.d.
Fachärztin für Erwachsenenpsychiatrie und Kinderpsychiatrie, Stellv. Leitung der Tagesklinik für Psychosomatik, Universitätsklinik für Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Wien

“Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch! Schluss mit dem Kriminalisieren von Frauen die über ihren eigenen Körper entscheiden wollen!“

Rita Bai
freischaffende Künstlerin

“Schwangerschaftsabbruch ist kein Verbrechen. Daher raus aus dem Strafgesetz!“

Martina Berthold
Landesrätin für Frauen, Chancengleichheit, Familie und Jugend

“Weil mein Körper mir und nur mir allein gehört!“

Mag.a. Dominique Doujenis
Filmemacherin

“…der Gedanke der Strafbarkeit nichts mit Entscheidungen, die Frauen treffen und ihr Leben nachhaltig beeinflussen, zu tun haben darf. Dies ist eine Frage der Zivilisiertheit einer Gesellschaft.“

Hilde Grammel
Lehrerin

“…die Festlegung, dass die körperliche Selbstbestimmung von Frauen einen kriminellen Akt darstellt, Ausdruck einer misogynen Rechtsordnung ist.“

Katherina Kinzel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Philosophie

“…weil ich diesen Tatbestand für nicht vereinbar mit dem verfassungsrechtlich geschützten Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens halte.“

Dr.in Doris Wakolbinger
Juristin

“…Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruches aus dem Strafgesetzbuch, weil diese Entscheidung von einer Frau niemals leichtfertig gemacht wird. Da darf dann nicht noch das Damokles Schwert einer kriminellen Handlung über dieser geplagten Frau hängen. Es ist für mich unfassbar, dass dieser Paragraph von Maria Theresia!!! immer noch gültig ist.“

Andrea Schuler-Fink
Angestellte

“…es jedem Menschen's Recht ist selbst zu entscheiden. Und eine Ministerin der FPÖ sollte am besten die Klappe halten. Denn auch ich würde in Zeiten wie diesen, an denen eine so schlechte Aussicht auf eine gute Zukunft unter so einer schlechten politischen Führung, kein Kind in die Welt setzten wollen. Wenn ich eine Frau wäre.“

Siegfried Christ
Student

“…es nicht Sache des Staats sein sollte wie ich eine so intime Angelegenheit handhabe.“

Elisabeth Gansberger-Wunder
Angestellte

“…weil ich selbst 1971, mit damals 17 Jahren, in der Situation war, in Österreich keine legale Abtreibung zu bekommen. Viele Jahre später habe ich ein Wuschkind geboren. Jede Frau spürt genau, ob sie einem Kind in ihrem Leben einen angemessenen Platz einräumen kann oder eben nicht. Abtreibung darf auch keine Frage der Kosten sein!
Warum traut man Frauen, die abtreiben, kein verantwortungsvolles Handeln zu? Keine Frau braucht zum Riesen-Stress dieser Entscheidung auch noch die Angst vor der Justiz.“

Marianne Fürlinger
Lehrerin

“Frauenspezifische medizinische Eingriffe haben im Strafrecht nichts verloren, das ist diskriminierend und widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz. In Kanada gibt es kein Abtreibungsgesetz, wieso soll das nicht auch hier in Österreich möglich sein?.“

Ilse Gröger
Pensionistin

“Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil ich sicher bin, dass sich diese Entscheidung die Betroffenen nicht leicht machen. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert. Wer genug Geld hat geht ganz einfach in die Privatklinik. Jeder soll über seinen Körper selbst entscheiden können.“

Gertrude Klabutscher
Pensionistin

“…die Selbstbestimmung ein Grundrecht ist und bleiben muss.“

Brigitte Walk
Regisseurin, Schauspielerin

“…es jeder Frau selbst zu überlassen ist, ob sie ein Kind haben möchte oder nicht!“

Daniela Korneck
Angestellte

“…nicht bestraft gehört, was keine Straftat ist, so simpel ist das. Gleiches Recht für gleiche Liebe unter erwachsenen und vernunftsbegabten Menschen, die Akzeptanz des Selbstbestimmungsrechtes schwangerer Frau, der (auch offizielle) Respekt vor jedem Geschlecht, sei es physisch vorgegeben, sei es selbst gewählt. Das (und vieles andere) sollten Selbstverständlichkeiten sein.“

Wolfgang Hauser
Angestellter

“...zum "Kindermachen" gehören Zwei, nämlich Frau und Mann. Aber eine ungewollte Schwangerschaft ist dann das Problem der Frau. Verhütung wäre zwar die bessere Lösung, und auch die "Pille danach"
"...aber wenn sich eine Frau zur Abtreibung entschließt, dann ist es allein ihre Sache. Nicht des Strafgesetzbuches, und schon gar nicht jener, meistens Männer, welche durch ihr Weltbild/Ideologie/Religion die Abtreibung einerseits noch immer als Verbrechen hinstellen, aber andererseits möchte ich nicht wissen wie viele gerade von solchen Leuten dann einer Frau das Geld für eine Abtreibung in die Hand drücken....Es geht nicht nur um die Streichung aus dem Strafgesetzbuch, es geht auch um die Scheinheiligkeit...
Und schlußendlich auch die Feigheit der Politik dass die Streichung noch immer nicht vorgenommen wurde. Nicht zuletzt deshalb weil sich niemand die Religionsführer vergrämen möchte.“

Helga Marsteurer
Forstwirtin

“…weil dieser Eingriff keine Straftat darstellt.“

Ilse Kilic
Schriftstellerin

“…sich niemand die Rückkehr der "guten alten Zeiten" wünschen kann, als Frauen unter erbärmlichsten Umständen sterben mussten, weil sie mit unzulänglichen Mitteln versucht haben, an sich selbst einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen. ein Schwangerschaftsabbruch ist kein „Delikt", sondern manchmal schlicht und einfach notwendig. und eine moderne, aufgeklärte Gesellschaft sollte einen solchen medizinischen Eingriff ermöglichen, ohne dahinter eine Strafandrohung zu platzieren.“

Sabine Fisch
Medizinjournalistin

Quelle: http://www.gynmed.at/de/40-jahre-fristenloesung 30.11.2013

Nachrichten
EUROPÄISCHER BÜRGERINITIATIVEN
ZUM SCHUTZE DES LEBENS UND DER MENSCHENWÜRDE
A - 4730 Waizenkirchen, Feldweg 1
Telefon: 07277/6342; Telefax: 07277/6342-4 
www.csa-austria.com

Pressemeldung

 

CSA fordert Rücktritt von Gesundheitsminister Stöger
 

SPÖ-Genosse und Gesundheitsminister Alois Stöger sieht Österreich offenbar in einem Kinderboom, dem er entgegen treten will. Deshalb möchte er in allen Bundesländern den Müttern in Österreich ermöglichen, ohne große Anfahrtswege, sozusagen um die Ecke,  ihre Kinder vor der Geburt in staatlichen Einrichtungen kostengünstig töten und entsorgen zu lassen. Ein wahnwitziger Vorstoß.

Gerichtet ist dieser Affront gegen „abtreibungsfreie Zonen“ in Österreich, die teilweise  im Burgenland, in Tirol und in Vorarlberg noch zu finden sind. Die dort ansässigen Ärzte konnten sich bislang erfolgreich weigern, den tötungswilligen Müttern ihre Kinder „zu morden“. Stöger hält das für einen nicht tragbaren Zustand.

Auch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos und  die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein, unterstützen Stögers Vorpreschen für weitere staatlich kontrollierte Tötungszentren.

Diese Aktivitäten von Politikern sind schon vor dem Hintergrund, daß in Österreich die Geburtenrate weiter rückläufig ist und Kinder fehlen, nicht zu verstehen.
Geradezu absurd erscheint Stögers Vorschlag angesichts der österreichischen Tötungszahlen ungeborener Kinder im europäischen Vergleich: dort rangiert Österreich hinter  Rußland und Rumänien bereits an dritter Stelle.
Im Verhältnis zur Einwohnerzahl liegen die Abtreibungen in  Österreich mindestens dreimal so hoch wie in Deutschland.


Hierzu ein Exkurs:
Unter Muslimen ist Abtreibung weitgehend tabu. Fachleute haben errechnet, daß Österreich bis 2050 islamisiert sein wird, weil Nichtmuslime ihre Kinder häufig abtrieben lassen.


Österreich kann sich einen solchen „Gesundheitsminister“ nicht leisten, der die Tötung von Kindern vor ihrer Geburt fördert. Deshalb fordern wir den Rücktritt von Gesundheitsminister Alois Stöger.
 

Stögers Genossen sollten auch nicht vergessen, daß bei jeder vorgeburtlichen Kindstötung eine mögliche Genossin oder ein möglicher Genosse vorsätzlich getötet wird. Sie helfen mit ihrer „Tötungs-Ideologie“ letztendlich mit, den Ast, auf dem sie sitzen, abzusägen.


Übrigens:
War die Wahlkampfrede des türkischen Ministerpräsident Erdogan kürzlich in Wien bereits der Auftakt  für seine künftige Einflußtätigkeit in Österreich? Denn Erdogan hat immerhin kapiert, was den roten Genossen nicht einleuchten will:
Keine Kinder – keine Zukunft!
 

Waizenkirchen, den 4. August 2014
„Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs.”
                          gez. Klaus Günter Annen

V.i.S.d.P.:  „Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs"  
Redaktionsanschrift:  A-4730 Waizenkirchen , Feldweg 1

 

 

Laun: Abtreibungsbefürworterin Prammer
hat dem Land schwer geschadet!
 

„Auch vielen Leuten in der Kirche wäre es gut angestanden, das zu benennen oder wenigstens zu schweigen statt in mediale Lobeshymnen einzustimmen.“ Ein kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun

Wien/Salzburg (kath.net) Der Herr Bundesminister Alois Stöger SÖ fordert lächelnd, Abtreibung müsse in allen Landeskliniken eingeführt werden! Denn diese sei ein „Recht der Frauen“ und zu einem privaten Arzt zu gehen, sei für die Frauen viel unangenehmer, peinlich, letztlich unzumutbar. Der Herr Minister weiß offenbar weder, was Abtreibung wirklich ist, noch kennt er die Gesetze! Denn Abtreibung ist im Gesetz immer noch eine „verbotene Handlung, die nur nicht bestraft wird“. Also, er wirbt für die Erleichterung von einer Gesetzes-Übertretung. Ist das im Sinn der Frauen? Nein, nein und wieder nein!

Wenn Frauen „anonym“ zur Abtreibung gehen wollen, zeigt das, wie schmerzhaft der Konflikt in ihrem Gewissen ist und wie wenig erfolgreich die manipulative, jahrelange Umerziehung des Denkens – „Abtreibung ist harmlose Sache“ – war.

Abgesehen von einigen, die unbedingt abtreiben wollen: Die Mehrzahl der Frauen, die an Abtreibung denken, würden ihr Kind gerne behalten, wenn nur die Umwelt ihnen Mut machte und Hilfe anböte. Dazu sollte sich der Minister Gedanken machen und die Lebens-Schutzorganisationen fördern. Aber er hat offenbar keine Ahnung, wie Frauen, die abgetrieben haben, danach leiden. Wie gerne sie rückgängig machen würden, was man ihnen eingeredet hat und sie dann getan haben.

Ich persönlich erinnere mich an eine junge Frau, die meine Schülerin war, ein fröhliches, hübsches Mädchen. Von ihrer eigenen Mutter gezwungen unterzog sie sich einer Abtreibung – und danach war sie ein anderer Mensch, zerstört wie eine erfrorene Blüte, seelisch krank, berufsunfähig! Und sie ist wahrhaftig kein Einzelfall.

Der Herr Minister sollte sich wenigstens einige Geschichten dieser Art erzählen lassen und so die Wirklichkeit kennen lernen.

Wenn der Herr Minister doch begreifen würde: Nicht nur die Kinder sind Opfer der Abtreibung, auch die Frauen selbst! Aber ideologische Verblendung ist einmal mehr stärker als die Realität.

Ob der Minister es einsieht oder nicht: Es ist ein Skandal, wenn ein Regierungsmitglied das Brechen von Gesetzen leichter machen will. Dass er nicht der Einzige ist, der das tut, ist traurig genug, aber kein Trost. Gut für Österreich und ehrend für den Herrn Minister wäre es, wenn er sich entschuldigen und dann sofort zurücktreten würde! Denn die Wahrheit kennt keine Parteigrenzen, und daher sollte er die treffenden Worte der ehemaligen Familienministerin M. Flemming sich zu Herzen und vor allem zu Verstand nehmen: „Viele Frauen leiden jahrelang unter dem Wissen, das eigene Kind im eigenen Körper getötet zu haben. Und für die Männer ist es endgültig problemlos geworden, sich der Verantwortung zu entziehen. Denn wozu aufpassen, die Frau soll gefälligst abtreiben, wenn ‚etwas passiert‘. Ein Gesundheitsminister hätte heute die große Aufgabe, Abtreibungen unnötig zu machen - und nicht sich als Abtreibungsminister zu profilieren. Die Gesundheit der Frau und das Leben des Kindes!“ Denn, so Flemming: „Jeder Arzt weiß, dass zumindest mit der Einnistung der befruchteten Eizelle ein ganz bestimmter Mensch entstanden ist. Eigenschaften, Aussehen, Haarfarbe Augenfarbe - alles steht bereits fest.“

Und angesichts der sich überschlagenden Ehrungen der verstorbenen Präsidentin Prammer muss auch gesagt werden: Frau Prammer ist gestorben, auch sie steht jetzt vor Gott, Er allein richtet das Leben eines Menschen. Wir dürfen darüber nicht einmal spekulieren, sollten nur für sie beten. Ihre sicher auch guten Seiten dürfen wir loben, aber nicht verschweigen darf man um unseres Landes willen: Sie war eine besonders radikale Befürworterin der Abtreibung und der Fristenlösung. Damit hat sie dem Land schwer geschadet!

Auch vielen Leuten in der Kirche wäre es gut angestanden, das zu benennen oder wenigstens zu schweigen statt in mediale Lobeshymnen einzustimmen. Mir geht es wie Pater Karl Wallner: Ich schäme mich für diejenigen, die diese mitsingen!

Quelle: kath.net 13.8.2014

 

In einigen Reaktionen auf unsere
Pressemeldung zum Tode der Abtreibungslobbyistin

Mag. Barbara Prammer
wurde uns Pietätlosigkeit vorgeworfen.

Das weisen wir entschieden zurück!

Warum soll es pietätlos sein, wenn man über eine
Verstorbene die Wahrheit spricht.
...nur will die scheinbar keiner hören
oder
die Wahrheit der roten und anderer Genossen sieht anders aus?
+++
Wir haben Mitgefühl mit der Familie, mit den Hinterbliebenen,
welche über den schmerzlichen Verlust eines geliebten Menschen trauern.

Das die Verstorbene in ihrem relativ kurzen Leben viel erreicht hat,
mögen wir nicht bestreiten.

Daß das, wofür sich die Verstorbene Mag. Barbara Prammer einsetzte,
zutiefst ideologische Beweggründe hatte ... wer will widersprechen?

Fangen Sie nach dem Tode von Frau Nationalrätin Prammer
gleich mit der Vergangenheitsbewältigung an und
legen Sie auch auf die Waagschale,
daß "dank" ihrem Engagements
viele ungeborene Kinder sterben mußten und
wahrscheinlich auch in Zukunft noch sterben werden.
Sie müssen sterben, weil Frau Prammer, durch ihre Ideologie verblendet,
nicht erkennen wollte, daß eine feministische Politik,
die Entscheidungsfreiheit suggeriert, ein Irrweg ist
und nicht nur den Tod der Kinder,
sondern den sichern Exodus eines Volkes verursachen wird.

Vorgeburtlicher Kindermord,
so sicher (für die Mutter) er von einem Abtreiber auch
in einer staatlichen Einrichtung vorgenommen wird,
kann niemals eine Lösung sein!!

Ein unschuldiges Kind im Mutterleib töten, ist keine Lösung
sondern ein feiges Verbrechen!


Vorgeburtlicher Kindermord
tötet zunächst das ungeborene, unschuldige Kind
und dann
die Seele der Mutter!


Beschreiten Sie einen neuen Weg,
helfen Sie den Müttern, helfen sie den Kindern zum Leben!

Lebende Kinder bringen Segen,
hingegen tote Kinder den TOD!!
 

 

Nachrichten
EUROPÄISCHER BÜRGERINITIATIVEN
ZUM SCHUTZE DES LEBENS UND DER MENSCHENWÜRDE
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Pressemeldung

 

Barbara Prammer: Die zwei Seiten einer Politikerin
 

Am vergangenen Samstag, dem 2. August 2014, erlag die Präsidentin des Österreichischen Nationalrats, Frau Barbara Prammer, einem schweren Krebsleiden. Sie verstarb im 61. Lebensjahr.
 

Freunde wie Politiker zeigten sich überrascht von dem frühen Tod dieser bekannten Politikerin, die über die Grenzen Österreichs hinaus sehr geschätzt wurde. In zahlreichen Nachrufen wird die Verstorbene als kompetent, herzlich, offen und mutig gewürdigt.
Wenn Frau Prammer von ihren roten Parteigenossen in den höchsten Tönen gelobt wird, kann man ihnen das nicht verdenken.
 

Aber daß katholische Würdenträger und Verbände die Verstorbene als engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz glorifizieren, ist unverständlich.
 

Ausgeblendet wird eine andere Seite der viel umjubelten Politikerin, die keine Toleranz, keine Menschlichkeit gegenüber den ungeborenen Kindern kannte.
 

Vergessen wird, daß Frau Prammer eine engagierte Abtreibungslobbyistin war, die sich bezüglich Lebensrecht und Sexualethik vehement gegen die Position der katholischen Kirche stellte.

Prammer trat für das vermeintliche Selbstbestimmungrecht der Mütter zu Lasten ihrer ungeborenen Kinder ein.

Als Frauenministerin war Prammer hauptverantwortlich für die Einführung des Tötungs-Pestizids RU 486 (Mifegyne). Mifegyne ist ein reines Tötungspräparat, welches nach der Einnahme Rezeptoren des Babys im Mutterleib blockiert und das Kind verhungern läßt.
 

Prammer trat den Lebensrechtlern forsch entgegen. Vor Kliniken wollte sie sogenannte Schutzzonen einrichten, damit abtreibungswillige Mütter ungehindert Zutritt zur Tötungsambulanz haben.
Leider können wir Frau Prammer nun nicht mehr fragen, warum sie mit einer solchen Maßnahme verhindern wollte, daß Mütter eventuell doch noch JA zu ihrem Kind sagen.
Wir können sie auch nicht mehr fragen, ob ihr bekannt war, daß all ihr Engagement für Abtreibung ihre automatische Exkommunikation als Katholikin zur Folge hatte.

Gleichwohl hoffen wir, daß sie in ihrer Todesstunde bei Gott einen gnädigen Richter gefunden hat.

 

Waizenkirchen, den 6. August 2014
„Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs.”
 gez. Klaus Günter Annen

V.i.S.d.P.:  „Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs" 
                  Redaktionsanschrift:  A-4730 Waizenkirchen , Feldweg 1

austragen: http://www.nachrichten-lebensrecht.de/


 

 

Hier einige Reaktionen auf unsere Presseaussendung hin:
 

 
 

An Herrn Günter Annen!

Bitte nehmen Sie dringend Abstand, uns mit derartigen Mails zu belästigen. Wie sie ganz genau wissen, haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten eine klare Haltung zum Thema Abtreibung. Jede Frau hat das Recht auf Selbstbestimmung!!! Für diese erkämpfte Recht danken wir speziell engagierten Politikerinnen wie Johanna Dohnal und Barbara Prammer.

Und um nur kurz auf ihre Überschrift einzugehen: Die leider viel zu früh verstorbenen Politikerin Barbara Prammer hatte zum Glück keine zwei Seiten, sondern einen ganz klare Haltung zum Thema Abtreibung und diese auch  immer wieder öffentlich bekräftigt! Und wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden diese Position auch in Zukunft mit aller Kraft verteidigen. So erhöht unser Gesundheitsminister Alois Stöger gerade den Druck auf die westlichen Bundesländer, Schwangerschaftsabbrüche endlich auch dort in öffentlichen Spitälern ermöglichen und das ist gut so!

Mit keiner Achtung für diese Art der Weltanschauung verbleibe ich

Maga (FH) Susanne Haase
Feministin
Sozialdemokratin
Bezirksgeschäftsführerin der SPÖ Ottakring

 

An die Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs

Sehr geehrter Herr Annen

 

bezüglich ihrem Mail vom 6.08.2014 möchte ich ihnen folgendes mitteilen:

 

Ich finde es Pietätlos wie sie über eine Verstorbene als anscheinend "Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft" schreiben.  Ich möchte nicht Urteilen ob das was Frau Prammer zu ihren Lebzeiten gemacht hat gut oder schlecht war, mir geht es rein um den Text den sie in meinen Augen verachtend und herabwürdigend geschrieben haben. Ich erwarte mir von einer Christlich-Sozialen Gemeinschaft um einiges mehr Respekt und Würde im Umgang mit Toten.  Bei einem Verstobenen sollte es egal sein was er/sie zu Lebzeiten gemacht oder auch nicht gemacht hat. Selbst wenn jemand nicht im Sinne der der Kirche gehandelt hat wird man von Kirchenseite immer Respektvoll Verabschiedet. Diesen Respekt vermisse ich in ihrer Gemeinschaft. Von einer Gemeinschaft in der Charakter und Anstand anscheinend ein Fremdwort ist, möchte ich nicht mehr Kontaktiert werden.  Daher bitte ich sie diese Mailadresse zu löschen und mir in Zukunft keine Mails oder sonstigen Zuschriften ihrer Gemeinschaft mehr zu senden.

Mit freundlichen und sozialen Grüßen

SPÖ Riedau

Franz Arthofer

 

 

Von: herbert.berchtold@kath-kirche-vorarlberg.at
An: guenter.annen@nachrichten-lebensrecht.de

Ich bitte Sie, mich zukünftig vor solch der christlichen Nächstenliebe entbehrenden Mails zu verschonen!

Herbert Berchtold / Diözesanbaumeister
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  DI HERBERT BERCHTOLD
  KATHOLISCHE KIRCHE VORARLBERG
  BISCHÖFL. ORDINARIAT - BAUAMT
  TEL 05522 / 3485 - 300
  FAX 05522 / 3485 - 366
  eMail: bauamt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Sehr geehrter Herr Annen!

Mit Bestürzung und Verachtung erhielt ich Ihren sogenannten Rundbrief.

Auf die Widerlichkeit des Inhaltes möchte ich gar nicht weiter eingehen. Es stellt sich allerdings die Frage, woher Sie meine Daten haben. Ich untersage Ihnen hiermit mir weiterhin Nachrichten zukommen zu lassen. Meine Kontaktdaten sind umgehend zu löschen, andernfalls ich mich gezwungen sehe rechtliche Schritte einzuleiten.

Mit Bitte um Kenntnisnahme!

 

Ich fordere Sie auf mich umgehend aus Ihrer Adressliste zu streichen.

Ich lege keinen Wert auf solcherart Pressemeldungen!

Beide untenstehenden Adressen sind sofort aus ihrem Verteiler zu löschen!

Außerdem fordere ich sie auf, sollten die Adressen unserer Landesvorstandsmitglieder von unserer Homepage bezogen worden sein, auch diese sofort aus ihrem Verteiler zu löschen und nie wieder auf diese Adressen zuzugreifen! Sollten wir noch einmal von Ihnen belästigt werden, behalten wir uns rechtliche Schritte vor!

Anton Feilinger
Anton.feilinger@spoe.at
Jg-noe@spoe.at
 

 

Lieber christlicher Glaubensbruder!

Wir alle haben auf dieser Erde eine zeitliche Bleibe und unser Lebensziel nach Jesus Christus ist ein ewig Bleibendes, aber nicht auf dieser Welt. Jeder geht seinen Weg. Auch ist jeder Mensch, der getauft ist, auf ewig mit unserem Schöpfer und mit Jesus, seinem Sohn verbunden. Daher finde ich dieses Mail mit dem Inhalt pietätlos und für einen gläubigen Christen nicht würdig. Es ist immer zu fragen, was würde Jesus heute dazu sagen. Eines können wir Menschen aber nicht, andere zu verurteilen oder zu exkommunizieren. Unser ewiger Richter wird am jüngsten Tag alles auf die Waagschale werfen und urteilen. Sehen wir das Gute und Menschliche, dass die durch die Geisel des Krebses mit 60 Jahren verstorbenen Mag. Barbara Prammer, für die Menschheit getan hat und seien wir dankbar, dass wir Frau Mag. Prammer als getaufte Christin in unserer Gesinnungsgemeinschaft gehabt haben.

Wir Menschen können nicht urteilen und es steht uns auch nicht zu. Weit weniger kann ein Mensch jemand ausschließen. Gott alleine kann urteilen und vergeben. Jesus vergab noch am Kreuz einen Mörder. Daher finde ich diese Formulierungen und Urteile nicht christlich und steht dem Gebot der Nächstenliebe entgegen. Ich kann und will in Zukunft solche vom Geist des Verurteilenden (Bösen, Satan) geprägten Aussagen nicht mehr lesen und kann dem auch mit meinem christlichen Lebensbild nicht folgen.

Ich bin ein Jünger Jesu, der aber mitten im Leben steht.

Gott möge Ihnen dies einmal verzeihen.

Benedicamus domino, deo gratias!

MAG. HERMANN WEINGARTNER

Student der Theoligie

 
 

 

Abtreibungslobbyistin Prammer tot
– Kirchenvertreter „trauern“ und schweigen zum Kindermord

(Wien) Am vergangenen Samstag starb Barbara Prammer, die Präsidentin des Österreichischen Nationalrats nach einem Krebsleiden im 61. Lebensjahr. Von offizieller katholischer Seite werden der sozialistischen Politikerin posthum Blumen gestreut. Daß die „blutige Barbara“ eine radikale Abtreibungsbefürworterin war, wird verschwiegen. Was zählen schon die getöteten ungeborenen Kinder? Muß man das Blut an den Händen der Täter sehen? Nein, muß man nicht, folgt man jedenfalls den Verneigungsübungen, in denen sich gerade kirchliche Vertreter üben.

„Linzer Bischof erinnert an gemeinsame Positionierung mit Nationalratspräsidentin bei mehreren Kirche-Staat-Kooperationen wie Hilfsfonds für Geschädigte des Nationalsozialismus und Anliegen der ‚Allianz für den Freien Sonntag‘“, berichtet die Katholische Presseagentur Österreichs KAP. Bischof Ludwig Maria Schwarz von Linz und damit zuständiger Diözesanbischof der Verstorbenen sagte, er habe „immer gute, herzliche und offene Begegnungen mit der Nationalratspräsidentin“ gehabt.

Msgr. Dariusz Schutzki, Bischofsvikar für die Stadt Wien sprach für das Erzbistum Wien eine Würdigung aus und erinnerte unter anderem an eine Begegnung mit der verstorbenen Nationalratspräsidentin bei der jüngsten Dechantenklausur. „Wir sprachen über verschiedene Angelegenheiten – politischer, sozialer und auch ganz menschlicher Natur. Und auch über den Glauben. Wir haben, daran kann ich mich gut erinnern, ihr unser Gebet versprochen. Möge sie im Frieden ruhen“, so der Bischofsvikar gegenüber Kathpress.

Caritas Österreich: Prammer „engagierte Stimme für Menschlichkeit“

 

Auch Österreichs Grüne trauern um Abtreibungslobbyistin Barbara Prammer: Vorbild wofür?

Um Prammer trauert auch die Caritas Österreich. Caritas-Präsident Michael Landau bezeichnete die verstorbene Sozialdemokratin als „eine wichtige und engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz“.

„Tief betroffen“ zeigte sich auch der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker: „Barbara Prammer war eine beeindruckende Politikerin“. Sie habe dem Parlament „mehr Gewicht“ gegeben und sei „konsequent gegen Rechtsextremismus und Verharmlosung der nationalsozialistischen Verbrechen“ aufgetreten, weiß Bünker dem Evangelischen Pressedienst anzuvertrauen. Prammer habe keine Befreiungsfeier in Mauthausen versäumt, so Bünker, „es war ihr ein besonderes Anliegen, daß es hier kein Vergessen gibt“.

Mit dem Zeigefinger auf vergangene Verbrechen anderer zeigen, während man selbst Verbrechen heute rechtfertigt und gutheißt, offenbart eine heuchlerische Verlogenheit skandalösen Ausmaßes, die weder dem evangelisch-lutherischen Bischof noch den offiziellen katholischen Kirchenvertretern aufzufallen scheint. Ist ihnen die Nähe zur Macht, vor der sie sich mit solcher Inbrunst verneigen, das Wichtigste?

Unkritischer Radio Vatikan-Nachruf

Einen gänzlich unkritischen Nachruf veröffentlichte auch Radio Vatikan „Die Stimme des Papstes und der Weltkirche“ (Deutsche Redaktion).

„Österreich: Caritas und Bischof trauern um Nationalratspräsidentin

Caritas-Präsident Michael Landau und Bischof Ludwig Schwarz trauern um die am Samstag verstorbene Nationalratspräsidentin. Landau schrieb in einer Aussendung, mit Barbara Prammer verliere Österreich „eine wichtige und engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz. Sie war eine wichtige Unterstützerin bei sozialen Anliegen und in Fragen der Gerechtigkeit“, so Landau.

Prammer, die aus Ottnang in Oberösterreich stammte, hatte sich auch persönlich für eine Reihe von Projekten der Caritas der Diözese Linz engagiert. Auch der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz trauert um den Verlust. Er schätze die kompetente Zusammenarbeit mit ihr wie beispielsweise beim Hilfsfonds für Geschädigte des Nationalsozialismus.

Der Tod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer hat am Samstag in ganz Österreich für Trauer und Betroffenheit gesorgt. Prammer starb Samstagnachmittag im Kreise ihrer Familie in ihrem 61. Lebensjahr an den Folgen einer Krebserkrankung. Zahlreiche Vertreter der Politik, aber auch der Kirche würdigten ihre wichtige Funktion an der Spitze der österreichischen Politik.“

Massenmord an Ungeborenen „bahnbrechende Errungenschaft“

Menschenfreundliche „Kostproben“ der Mauthausen-Pilgerin Barbara Prammer:

Botschaft bei Demonstration gegen Veranstaltung von Lebensschützern.

Im Dezember 2004 erklärte Prammer als Bundesfrauenvorsitzende der SPÖ, daß „GegnerInnen der Fristenlösung mit dem erbitterten Widerstand“ der SPÖ-Frauen zu rechnen haben. Die damalige Vizepräsidentin des Parlaments „warnte, die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruches in Frage zu stellen“, wie die Tageszeitung Der Standard berichtete. Vielmehr forderte Prammer noch eine Ausweitung („Verbesserung“) der Möglichkeiten, ungeborene Kinder töten zu können.

„Der gesetzlich legitimierte Schwangerschaftsabbruch ist eine bahnbrechende Errungenschaft, die nicht in Frage gestellt werden darf“, so dekretierte die „wichtige und engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz“ (Caritas-Präsident Landau) 2004 mittels Presseaussendung makabererweise ausgerechnet am Gedenktag der unschuldigen Kinder. In diesem Sinne setzte sie sich sich auch für die Zulassung der Abtreibungspille Mifegyne in Österreich ein.

Lebensschützer waren der Sozialistin eine unerträgliche Zumutung. Ein besonderer Dorn im Auge waren ihr und ihren „menschenfreundlichen“ GenossInnen die Gehsteigberater. Gegen sie forderte Prammer 2004 und ebenso 2007 zusammen mit Österreichs bekanntestem und geschäftstüchtigstem Abtreibungsarzt „Schutzzonen vor den Kliniken“, um abtreibungsentschlossene Frauen und das legal mordende Klinikpersonal vor „Psychoterror“ zu schützen. „Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen an ihrem Körper in Frage zu stellen, bedeutet massive Gewalt gegen Frauen auszuüben“, so Prammer.

„Es ist bestürzend, mit welchem Eifer die Lobby der Abtreibung alles will, was Abtreibung noch leichter und sicherer, ‚todsicher‘ macht“, schrieb damals Salzburgs Weihbischof Andreas Laun zu Prammers Vorstoß. Laun wird in der Bischofskonferenz von seinen Mitbrüdern zu bestimmten Themen geschnitten.

Etappen einer Politkarriere

Die studierte Soziologin (Jahrgang 1954), arbeitete als Frauenreferentin beim Arbeitsamt. 1990 wurde sie Landesfrauenvorsitzende der SPÖ Oberösterreich. Seit 1995 war sie stellvertretende SPÖ-Bundesvorsitzende, von 1991-1997 Landtagsabgeordnete und von 1995-1997 Landesrätin (Landesministerin). 1997 wurde sie von Bundeskanzler Viktor Klima als Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Konsumentenschutz in die SPÖ-geführte Bundesregierung berufen.

Ab 1999 war Prammer Nationalratsabgeordnete, 2000-2004 stellvertretende Fraktionsvorsitzende, 2004-2006 Zweite Präsidentin des Nationalrats, seit 2006 Erste Präsidentin des Nationalrats.

 

Quelle: http://www.katholisches.info/2014/08/04/abtreibungslobbyistin-prammer-tot-kirchenvertreter-trauern-und-schweigen-zum-kindermord/

 

 

Hier einige Lobeshymnen auf eine verstorbene Politikerin,
welche sich für das Töten von ungeborenen Kindern einsetzte.
Warum blenden die Redner Prammers Einsatz gegen die ungeborenen Kinder aus?

Maximilian Aichern, Linzer Altbischof

"Dankbarkeit für Prammers menschliches und demokratisches Handeln."

Cécile Balbous, Obfrau der HOSI Wien

„denn mit ihr verliert die österreichische Lesben- und Schwulenbewegung und die LSBT-Community eine ihrer seit Jahrzehnten wichtigsten Verbündeten in der österreichischen Politik.“

Rainer Bartel, Vorsitzender der HOSI Linz

"eine herausragende Persönlichkeit und Politikerin, eine unermüdliche Vorkämpferin für Gleichstellung, ein großes Vorbild in jeder Hinsicht und eine Freundin der HOSI Linz“.

Ana Blatnik, (SPÖ) Bundesratspräsidentin

"Prammer hat Herausragendes für den österreichischen Parlamentarismus und die Demokratie geleistet."

Michael Bünker, ev. Bischof

"...Prammer habe keine Befreiungsfeier in Mauthausen versäumt...";
"...war eine beeindruckende Politikerin."

Norberg Darabos, SPÖ-Bundesgeschäftsführer

"Sie sei eine "Vollblutpolitikerin mit Herz und Hirn" gewesen, die sich beharrlich fpr Frauenanliegen eingesetzt habe..."

Werner Faymann, Bundeskanzler und SPÖ-Chef

"...war eine bedeutende Sozialdemokratin und seit 2006 eine hervorragende Nationalratspräsidentin."

Peter Fichtenbauer, Volksanwalt

"Ihre politischen und menschlichen Qualitäten haben mich überzeugt."

Heinz Fischer, Bundespräsident

"Du hast Gutes gewollt und Gutes bewirkt. Du hast Deine Werte hochgehalten und mit Leben erfüllt. Du hast vielen Menschen geholfen. Du warst eine starke Persönlichkeit und eine vorbíldliche Demokratin..."

Helmut Graupner, RKL-Präsident
( Prammer war im Rechtskomitee Lambda (RKL), in dessen Kuratorium)

"Sie war auch eine der ersten in der SPÖ, die das Adoptionsverbot für gleichgeschlechtliche Paare öffentlich hinterfragte, und sich für unsere Anliegen generell sehr stark eingesetzt hat. Sei es bei der Abschaffung des § 209 StGB, beim Diskriminierungsschutz im Rahmen des Gleichbehandlungsgesetzes oder beim Partnerschaftsrecht - Barbara Prammer war immer eine zuverlässige Unterstützerin“

Barbara Haas, Vorsitzende der KfbÖ

"Verbündete und Fürsprecherin";  "...gemeinsame Anliegen, Frauen, Rechte und Gestaltungsmöglichkeiten in der Gesellschaft..."

Michael Häupl, Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landesparteichef

"Barbara Prammer, die bis zuletzt ihre politischen Funktionen ausübte, war eine Verfechterin der Gleichstellung von Mann und Frau und sprach sich stets für die Stärkung der Minderheitenrechte im Nationalrat aus" "In all ihrem Wirken konnte man Barbara Prammers Engagement für die wichtigen familienpolitischen Gleichstellungsanliegen erkennen"

Gabriele Heinrich-Hosek, SPÖ-Bundes-frauenvorsitzende

"In ihrer Bestimmtheit und ihrer Überzeugung habe sie Gesetze und Maßnahmen oft auch gegen Widerstand umgesetzt, sei es ihr doch darum gegangen, das Leben der Frauen zu verbessern."

Rudolf Kaske, AK-Präsident

"Sie hat sich für die Schwächsten in der Gesellschaft stark gemacht."

Viktor Klima, (SPÖ) ex. Bundeskanzler, holte Fr. Prammer 1997 als Frauenministerin

"Mit Barbara verliert Österreich eine Frau, die sich ganz besonders intensiv für andere Menschen eingesetzt hat und ein tiefes Gespür für Ungerechtigkeit entwickelt hat, der sie Zeit ihres politischen Lebens mit aller Kraft entgegengetreten ist."

Karlheinz Kopf, (ÖVP), Zweite Nationalratspräsident

"große Staatsfrau und Persönlichkeit".

Michael Landau, Caritas -Präsident

"Engagierte Stimme für Menschlichkeit und Toleranz";
"Barbara Prammer hatte immer ein offenes Ohr und was auch für die Caritas eine wichtige Unterstützerin bei sozialen Anliegen und in Fragen der Gerechtigkeit"

"Reporter ohne Grenzen"

"ihre Liebe zu Menschen und ihr steter Einsatz für Menschenrechte"

Michael Spindelegger, Vizekanzler und ÖVP-Obmann

"...hat stets klare Positionen bezogen und sich als überzeugte Demokratin und Österreicherin durch ihre sachpolitische Arbeit ausgezeichnet."

Dorothea Schittenhelm, ÖVP-Frauenchefin

"Es ist vor allem ein Verlust im frauenpolitischen Sinn."

Christoph Schönborn, Wiener Kardinal

"bescheidene, kluge und sehr menschliche Art";
"für den Dienst, den sie für unser Land so umsichtig und verant-wortungsvoll wahrgenommen hat."

Ludwig Schwarz, Bischof

"...habe dabei die kompetente Zusammenarbeit mir Prammer geschätzt."; "...es waren immer gute, herzliche und offene Begegnungen..";

Sonja Ablinger, SPÖ.Oberösterreich

"Sie har wie kaum eine andere in der SPÖ Oberösterreich progressive Frauenpolitik und Geschlechterfragen zum gemeinsamen Anliegen der Partei gemacht."

Prim. Dr. Klaus Vavrik,  Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit

"Österreich hat eine wichtige Stimme für die Anliegen der Frauen und eine herausragende Politikerin verloren.

 

 

 

Wenn einmal mutige Geschichtsforscher
das Lebenswerk der Verstorbenen aufarbeiten,
werden sie viele Aussagen von Persönlichkeiten
 über Barbara Prammer widerlegen.

Einige Bereiche ihres Wirkens wird dann
als tragisch für Österreich bewertet werden müssen.

Wir hoffen, daß Frau Barbara Prammer bei Gott
einen gnädigen Richter gefunden hat.

 

 

Kirchliches Lob für
Abtreibungsbefürworterin Prammer


Vertreter der katholischen Kirche haben über die verstorbene Präsidentin des österreichischen Nationalrates viel Positives zu sagen. Barbara Prammer war allerdings auch eine kompromißlose Befürworterin der Abtreibung.
Ein Kommentar von Johannes Graf

De mortuis nil nisi bene – über die Verstorbenen nur in guter Weise (sprechen). Diese dem attischen Staatsmann Solon zugeschriebene Redewendung ist mir sofort eingefallen, als Vertreter der katholischen Kirche die kürzlich verstorbene Präsidentin des österreichischen Nationalrates Barbara Prammer (SPÖ) durchwegs positiv gewürdigt haben.

Das ist eine verständliche, zutiefst menschliche Regung. Niemand will den Schmerz der Angehörigen und Freunde durch negative Kritik noch verstärken. Einer Verstorbenen gleich nach ihrem Hinscheiden ihre Fehler vorzuhalten wirkt kleinlich und unversöhnlich. Lieber erinnert man an ihre Leistungen und Errungenschaften. Doch auch hier gilt ein Wort von Solon: „Nichts im Übermaß.“

Bei Barbara Prammer hinterlassen die uneingeschränkt wohlwollenden Stellungnahmen aus den Reihen der Kirche einen schalen Nachgeschmack. Die frühere sozialdemokratische Frauenministerin war eine sehr aktive Befürworterin des Feminismus und der Abtreibung. Letztere hat sie wörtlich als „Selbstbestimmungsrecht der Frau an ihrem Körper“ bezeichnet. Wer dies in Frage stelle, übe „massive Gewalt gegen Frauen“ aus, sagte sie im Dezember 2004 gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Kath.net hat berichtet. Weiters forderte sie „Schutzzonen“ vor Abtreibungskliniken und hat die Zulassung der Abtreibungspille „Mifegyne“ in Österreich unterstützt. Im Jahr 2007 verlangte sie, dass Abtreibungen in allen österreichischen Bundesländern durchgeführt werden sollten.

Den Wiener Erzbischof Kardinal Schönborn hat Prammers „bescheidene, kluge und sehr menschliche Art“, mit der sie ihr Amt ausgeübt habe, trotzdem beeindruckt. Caritas-Präsident Michael Landau hat sie eine „wichtige Stimme für Menschlichkeit und Toleranz“ genannt. Diese Stellungnahmen erscheinen im Licht des vorher Gesagten fragwürdig. Wie sieht es mit der Menschlichkeit gegenüber den Ungeborenen aus? Wer einmal den Kurzfilm „Der stumme Schrei“ gesehen hat, der eine Abtreibung im Ultraschall zeigt, dem wird klar, dass es bei der Abtreibung nicht nur um den Körper der Frau, sondern auch um den des Babys geht. Und wie steht es mit der Toleranz gegenüber den Gehsteigberatern, die Frauen vor einer Abtreibungsklinik Hilfe anbieten wollen? Wie steht es mit der Toleranz gegenüber Abtreibungsgegnern, wenn schon die Forderung nach Aufhebung der Fristenlösung als „massive Gewalt gegen Frauen“ bezeichnet wird?

Für Barbara Haas, die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö), war die verstorbene Politikerin sogar eine „Verbündete und Fürsprecherin“. Das mag hinsichtlich Prammers Unterstützung für den Familienfasttag und Entwicklungshilfeprojekte der kfbö berechtigt sein. Aber so uneingeschränkt wird das Lob für die – wie Haas selbst zugibt – kirchendistanzierte Politikerin hoffentlich nicht gemeint sein, außer die kfbö hat sich zu einer Vorfeldorganisation der SPÖ gewandelt – Abtreibung, Feminismus und Gender-Mainstreaming inklusive. Haas’ Beifall für Prammers Einsatz für Frauenrechte überrascht daher.

Der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz ist zurückhaltender. Er lobt die „produktive Zusammenarbeit“ mit der verstorbenen Politikerin bei konkreten Projekten, etwa beim Hilfsfonds für Geschädigte des Nationalsozialismus oder in der „Allianz für den freien Sonntag“.

Hier lassen sich Ansätze für eine angemessene Reaktion auf den Tod einer Politikerin wie Barbara Prammer finden. Selbstverständlich sollen ihre Verdienste gewürdigt werden und diese dürfen auch im Vordergrund stehen. Für die Kirche war und ist die Abtreibung ein „abscheuliches Verbrechen“ (Gaudium et spes 51). Wenn eine Politikerin darin ein „Selbstbestimmungsrecht der Frau“ sieht, kann man darüber nicht einfach hinweg sehen.

Quelle: Kath.net/08 August 2014, 10:40


 

Sie wollte jeder Frau
ihren Weg ermöglichen“

Segen oder Fluch

Leben

Sie trat dafür ein, daß Mütter darüber entscheiden können!

Tod

 

 

Können Sie der  Realität einer "Abtreibung"  ins Auge schauen?

Dem LINK bitte folgen:

(Bitte Vorsicht!)

 

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