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Weltweit werden täglich ca.

120.000
ungeborene Kinder

durch Abtreibung

ermordet!!
Seit Du diese Webseite geöffnet hast, sind

Kinder durch Abtreibung ermordet worden.
 

Der Zähler zeigt die Zahl der Kinder, die gestorben sind, seit Du diese Seite geöffnet hast.


Wußtest Du das? Durch Abtreibung werden weltweit
jedes Jahr ca.
40 Millionen
 Babies
ermordet!!
(Nach Angaben der UNO)

 

Wo eine Gesellschaft sich dazu verführen läßt, bestimmte Personen als nicht voll menschlich und daher minderwertig und ohne Anspruch auf Achtung zu betrachten, dort sind die kulturellen Voraussetzungen für einen menschlichen Holocaust gegeben.

 

Ronald Reagan "Recht zum Leben" S.24/25

 

 

 

 

Intersexuelle: Durch die Hintertür

zur Gender-Grundgesetzänderung?

 

Es gibt vermutlich kaum seltsamere Situationen für Eltern im Kreißsaal, als auf die  Frage »Ist es ein Junge oder ein Mädchen?« keine Antwort zu bekommen. Hin und wieder – allerdings wirklich nicht sehr häufig – kommt es jedoch zu solchen Situationen, dass Kinder geboren werden, deren äußere Geschlechtsmerkmale nicht klar erkennbar sind oder gar im Widerspruch zu den inneren Geschlechtsmerkmalen stehen. Nun hat sich auch der Deutsche Ethikrat mit dem Thema der so genannten »intersexuellen Menschen« befasst. Doch Achtung: Wer genau hinschaut, stellt schnell fest, dass es bei diesem Thema in Wirklichkeit um weitaus mehr gehen könnte.

Es ist fast immer die UNO, die sich um Randgruppen wie zum Beispiel jetzt die intersexuellen Menschen kümmert. Und es ist auch immer wieder die UNO, die aus einer Handvoll Menschen, die anders sind als der Durchschnitt, einen Gesamtanspruch erheben und den Rest der Welt am liebsten deswegen komplett umprogrammieren würde, vor allem, wenn es um das größte Umerziehungsprogramm der Welt, Gender Mainstreaming, geht. Ausgehend von einem Bericht der UNO zur Situation und Diskriminierung von Frauen in verschiedenen Ländern erging nun auch an die deutsche Bundesregierung die Anfrage, wie in Deutschland die Situation von intersexuellenMenschen ist.

 

Zuständig ist bei uns das Ministerium für Forschung und Gesundheit, das die Bearbeitung auch brav an den Ethikrat weiter gereicht hat. Das Ergebnis der öffentlichen Anhörung des Rates zeigt vor allem eines: Es ist kompliziert. Der Vorgang zeigt jedoch auch, dass man sich des Themas unbedingt annehmen will. Doch warum kocht das Ganze gerade jetzt hoch? Liegt es eventuell an dem aktuellen Ansinnen des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland, LSVD, der das Grundgesetz ändern will, damit ein »klares Bekenntnis zu den Rechten von Lesben, Schwulen, aber eben auch Transgender und intersexuellen Menschen«
im Gleichheitsartikel des GG verankert werden kann? Ist das das wahre Ziel?
Wir leben in einer Welt, in der nicht nur bei den Menschen, sondern auch in der Tierwelt in der Regel nur zwei Optionen offen stehen: männlich oder weiblich. Dazwischen gibt es nicht viel und wenn, dann ist es eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. In dieser binären Aufteilung liegt dann auch das hauptsächliche Problem von vereinzelten Betroffenen, die sich gezwungen fühlen, sich entweder auf die weibliche oder auf die männliche Seite zu schlagen, obwohl sie entweder noch gar nicht wissen, wohin sie gehören wollen, oder sich nicht einmal in der Lage sehen, dies jemals zu entscheiden. Es gibt aber heute auch Gender Mainstreaming, das größte Umerziehungsprogramm aller Zeiten, das die Geschlechter – gesetzlich abgesichert – seit einiger Zeit gleich ganz abschaffen will.

Grauselige Beispiele gibt es momentan schon mannigfaltig. Insofern kommt dieser
plötzliche Vorstoß offenbar nicht nur gelegen, sondern könnte auch geschickt eingefädelt worden sein, um schneller ans Transgender-Ziel für die Masse zu kommen. Denn man strebt in diesem beschriebenen Fall, wo das Bundesministerium bereits den Ethikrat einschaltete, zumindest schon einmal eine Änderung des Personalausweises von zwei auf drei Geschlechter an. Ein Schelm, der dabei Böses denkt.


Gender Mainstreaming, ein inzwischen auf der ganzen Welt gefördertes und gesetzlich verankertes Familienzerstörungsprogramm, hat zum Ziel, alle Menschen geschlechtslos zu machen. Wir sind damit leider schon ziemlich weit. So wird bereits an Kindergärten und Schulen, aber auch in allen Gleichstellungsprogrammen der Bundesministerien, der Landes- und Regionalbüros gebetsmühlenartig gelehrt, ein jeder Mensch komme neutral auf die Welt. Erst die Sozialisation, also die gesellschaftliche Einordnung in männlich und weiblich, vornehmlich durch Eltern, Großeltern und Schule, präge den Menschen entsprechend. Weswegen in eigens eingerichteten Genderkindergärten kleine Mädchen inzwischen Waffen und Fußbälle zum Spielen bekommen, während Jungs rosa Prinzessinnenkleider tragen
müssen und Kosmetikkörbe erhalten. Insofern scheint dieser neue Versuch, die Geschlechtergleichheit beziehungsweise - neutralität durch wissenschaftliche Untersuchungen ernst zu nehmen, mehr als gelegen zu kommen. Rein rechtlich ist die
Situation in Deutschland derzeit so, dass innerhalb einer Woche die frischgebackenen Eltern auf dem örtlichen Standesamt erscheinen müssen, um die Geburt ihres Kindes anzuzeigen. Dabei wird nicht nur Tag, Uhrzeit und Ort derGeburt amtlich erfasst, sondern natürlich auch Name und Geschlecht des Kindes. Das heißt, es bleibt nur ein kleines Zeitfenster, um sich mit einem wirklich nicht alltäglichen Problem auseinander zu setzen.


Kommt es bei einer Geburt zu einem derartigen Ausnahmefall, entscheiden in der Regel die
anwesenden Mediziner, ob es nun ein Mädchen oder ein Junge ist. Auch hier gibt es bereits
Erfahrungen, und zwar äußerst üble. Es sei nur erinnert an das spektakuläre Experiment von Bruce beziehungsweise Brenda Reimers, das nach qualvollem, nicht enden wollendem Leid vor wenigen Jahren extrem dramatisch endete. Diese Geschichte soll hier kurz erzählt werden, um zu dokumentieren, welche Gefahren derzeit unter anderem hierzulande »legalisiert« werden sollen:
Der US-Professor für medizinische Psychologie John Money vom JohnsHopkins Hospital in
Baltimore, der erste Forscher über Geschlechteridentitäten und Geschlechterrollen, war einer der ersten Ärzte, die wissenschaftlich zu beweisen versuchten, dass Geschlecht nur erlernt sei.

Da kam ihm eine geeignete Gelegenheit zu Hilfe: Ein kanadisches Zwillingspaar, zwei Jungen namens Bruce und Brian Reimers, wurden 1966 geboren. Als die Babys mit sieben Monaten einer Beschneidungsoperation unterzogen wurden, wurde der Penis von Bruce von einem Laser so stark verletzt, dass er irreparabel war. Die verzweifelten Eltern schalteten Dr. Money ein. Der riet ihnen zu einer Geschlechtsumwandlung. Und so wurde aus dem
kleinen Bruce kurzerhand Brenda. Das Kind wurde kastriert, mit weiblichen Hormonen behandelt, in Kleider gesteckt und als Mädchen erzogen. Es sollte niemand erfahren, dass es eigentlich gar kein Mädchen war.
Bruce/Brenda kam in die Pubertät, wurde mit immer stärkeren Hormongaben gefüttert und hatte deshalb bereits einen Busen. Doch als die Ärzte ihm auch noch eine Kunstscheide einsetzen wollten, wehrte er sich. Er riss sich seine Röcke vom Leibe, urinierte im Stehen und prügelte sich mit Jungen. Zunehmend lehnte er seinen Körper ab, ohne zu wissen, warum. Ständig war er in psychiatrischer Behandlung. Und weder zahlreiche Hormonbehandlungen noch Kleider machten aus Bruce ein Mädchen. Brenda wurde von Money übrigens in dieser Zeit als »normales, glückliches Mädchen« beschrieben. Brenda selbst sowie die Familie und Freunde jedoch beschrieben sie als ein zutiefst unglückliches
Kind mit großen sozialen Problemen.
Als der Junge vierzehn Jahre alt war, sagte man ihm die Wahrheit. Der Schock saß tief! Als erstes zündete Bruce seinen Kleiderschrank an. Fortan lebte er als Junge und nannte sich David. Der Horror war damit nicht zu Ende. In qualvollen Operationen ließ David die Brüste entfernen und bestand auf einem Kunstpenis, um wieder »ein ganzer Mann zu sein«. Doch das Experiment hatte ihn tief traumatisiert. Mit 23 Jahren heiratete David übrigens eine Frau, mit 38 Jahren erschoss er sich. Die erlittenen seelischen und körperlichen Qualen hatten ihn zerstört. Er sei jahrelang psychisch terrorisiert worden wie bei einer Gehirnwäsche, lautete eine seiner Aussagen. Auch für seinen Zwillingsbruder Brian endete der eitle Ehrgeiz der Mediziner und Psychologen in einer Katastrophe: Schon zwei Jahre vor seinem Bruder wählte er den Freitod, weil er Davids Leben nicht mehr ertrug.


Der Psychiater John Money hat übrigens einer unbekannten Anzahl weiterer Kinder mit
fehlgebildeten Genitalien ein Geschlecht »zugewiesen«. Er errichtete als Leiter der Psychologie am Johns-Hopkins-Krankenhaus eine darauf spezialisierte Klinik, die von seinem Nachfolger 1979 allerdings geschlossen wurde. Viele seiner ehemaligen Patienten gründeten danach Selbsthilfegruppen. Soweit diese böse Geschichte.


Zurück nach Deutschland. Der Deutsche Ethikrat hat sich nun vorgenommen, gerade die rechtliche Situation der »neutralen« Menschen zu verbessern, und wird noch in diesem Monat eine Empfehlung für die Bundesregierung ausarbeiten. Man darf gespannt sein, welche Lösungen dort entworfen werden, denn die Palette der Probleme ist groß. Darf man beispielsweise ohne Zustimmung des Betroffenen selbst oder seiner Eltern medizinisch eingreifen, um das Geschlecht des Kindes in weibliche oder männliche Bahnen zu lenken? Normalerweise dürfen auch Ärzte nur handeln und heilen, wenn es etwas zu heilen gibt. Doch ist ein Säugling, dessen Geschlecht nicht eindeutig feststeht, der ansonsten aber putzmunter ist, behandlungsbedürftig?
Ebenfalls diskutiert und von Betroffenenverbänden gefordert ist die tatsächliche Einführung eines »dritten Geschlechts«. In Australien und anderen Ländern ist dies bereits möglich, wo im Pass nicht nur ein »F« für »Female« und ein »M« für »Male« stehen darf, sondern auch ein »X« – für alle anderen Varianten. Dass auch in Australien die Genderlobby äußerst einflussreich ist, hat sich herumgesprochen. Hier ist sie es zunehmend auch.


Für Rechtsexperten ist dies vermutlich eher ein Albtraum, denn mit der weiblichen oder männlichen Bezeichnung eines Menschen hängen nicht nur seine persönliche, sexuelle
Identität, sondern auch zahlreiche Konsequenzen im täglichen Umgang, in den ver-schiedenen Rechten und nicht zuletzt mit unserer alltäglichen Sprache zusammen.


Ein paar Beispiele:

Wenn ein Kind nicht klar männlich oder weiblich ist, welchen Namen soll es bekommen?

Und welchen Namen darf man ihm überhaupt geben?

Bislang werden Eltern auf den Standesämtern dazu angehalten, dass am Namen des Kindes bitteschön das Geschlecht des Kindes erkennbar sein muss.
Wie spricht man über so einen Menschen? Er? Sie? Es? Unsere Sprache ist auf ein drittes
Geschlecht nur in Bezug auf Dinge ausgerichtet. Von einem Menschen in der dritten Person
Singular zu sprechen, klingt in dem Zusammenhang eher beleidigend.


Nicht das Familienrecht, nicht das Eherecht und genau genommen nicht einmal die öffentlichen Toiletten sind auf etwas anderes als Mann oder Frau vorbereitet. Ganz zu schweigen von speziellen Männer- oder Frauenförderprogrammen.
Im Sportbereich sind Wettkämpfe gerade auf olympischer Ebene immer binär aufgeteilt. Bei den vergangenen Sommerspielen in Peking wurden spezielle Tests durchgeführt, um das Geschlecht der Sportler eindeutig zu bestimmen. Die Betroffenen nennen so ein Vorgehen entwürdigend, doch was macht man hier zum Beispiel mit einem Menschen, der genetisch Mann ist, aber als Frau lebt, äußerlich so aussieht und als Frau im Sport antreten will?
Schon diese wenigen Beispiele zeigen, dass die rechtliche Zulassung eines dritten menschlichen Geschlechts weitreichende Konsequenzen für die ganze Gesellschaft hätte. Nun sind diese Menschen aber einmal da, wir können sie nicht ignorieren und auch nicht wegdiskutieren, den auch sie besitzen ihre menschliche Würde, ihre Rechte – übrigens auch das auf körperliche Unversehrtheit.


Doch viel wichtiger ist der Aspekt, dass hier ein weiterer Versuch unternommen wird, unsere
natürliche Mann-Frau-Gesellschaft komplett auf den Kopf zu stellen wegen einer »Handvoll«
Ausnahmen. Wie viele Menschen in Deutschland tatsächlich betroffen sind, ist keineswegs sicher.
In der öffentlichen Anhörung des Ethikrats waren verschiedene Zahlen zu hören. Die
Bundesregierung geht derzeit von etwa 8.000 Menschen verschiedenen Alters aus, die in
Deutschland von der Problematik direkt betroffen sind. Vertreter von Interessensgruppen sprechen natürlich von einer höheren Zahl, nämlich 40.000, die im Vergleich zu weit über achtzig Millionen Einwohnern Deutschlands immer noch gering genug wäre, um sie als Individualfälle zu behandeln, und ohne gleich die ganze Welt aus den Angeln zu heben.
Professor Olaf Hiort, Sprecher des aus öffentlichen Mitteln finanzierten Netzwerks DSD/Intersexualität, geht von mehreren Tausend aus und steht nicht nur deswegen bereits seit längerem in keinem guten Verhältnis mit Betroffenenverbänden. Ein anderer Grund liegt darin, dass er als Mediziner eine operative Festlegung auf ein Geschlecht empfiehlt, dies aber in der Szene höchst umstritten ist. Die Problematik der Zahlen besteht darin, dass nicht eindeutig geklärt ist, wer alles unter die Definition »intersexuell« fällt, denn unter dem Begriff werden verschiedene biologische Anomalien zusammengefasst. Sie haben gemeinsam, dass sie Menschen beschreiben, die sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale aufweisen. In der Mythologie existiert hierfür der Begriff der »Hermaphroditen«, in der Biologie werden sie als »Zwitter« bezeichnet.
Nicht einmal die Betroffenen selbst können sich auf einheitliche Definitionen einigen, denn jeder Betroffene ist anders und empfindet es auch anders. So sind manche sehr zufrieden mit einem operativen Eingriff, der ihnen ein eindeutiges Geschlecht verschafft, andere sind mit der gleichen OP sehr unglücklich und wieder andere wollen gar keine Operation, sondern einfach bleiben, wie sie sind. Wissenschaftliche Studien existieren dazu nicht, denn es mangelt an der Menge von Teilnehmern, die wissenschaftlich nötig wären.


Man darf gespannt sein, welche Handlungsempfehlungen der Ethikrat demnächst veröffentlichen wird. Bindend sind sie nicht, aber natürlich setzen sie die Politik unter Druck, ebenso wie auch das Papier der UNO und des Europäischen Parlaments, das nicht drei, vier oder fünf andere Geschlechter vorsieht, sondern eine Liste von 23(!) Positionen, worunter auch die Sodomie, die Nekrophilie und die Pädophilie fallen. Letztere Position soll übrigens seit Jahrzehnten straffrei gestellt werden, das wünschen sich vor allem die Grünen, die Roten und weitere »Interessensverbände«.

Die Liste dieser 23 sexuellen Möglichkeiten findet sich hier.
Was von den Forderungen der Betroffenen, die in verschiedenen Initiativen organisiert sind,
tatsächlich umgesetzt wird, ist zweifelhaft. Denn sie sind weitreichend. Vom »dritten Geschlecht« im Personalausweis bis hin zur zwangsweisen, entsprechenden Unterrichtung aller Schüler im staatlichen Biologie- und Sexualkundeunterricht an den Schulen ist alles auf der Wunschliste enthalten, alles genau nach dem bekannten Gender-Mainstreaming-Zuschnitt.

 

Nur ein Recht wollen sie auf keinen Fall: Die Änderung des Abtreibungsrechts, so dass
intersexuelle Ungeborene aufgrund der Diagnose abgetrieben werden können. Diese Gefahr hat man gut erkannt. Nicht wenige Menschen würden das wohl mit einer Behinderung gleichsetzen und das ist leider schon lange Grund genug, um Menschen ein Recht auf Leben abzusprechen.
Alles in allem kann gesagt werden, dass hier ein weiterer Versuch gestartet worden zu sein scheint, um unsere Gesellschaft wieder ein Stück näher an den legalisierten Wahnsinn zu bringen. Willkommen in der schönen Neuen Welt.
 

Artikel erschienen im kopp-Verlag am 17.2.2012

 

 

 

 

 

Sexuelle Indoktrinierung von Kinder und Jugendlichen

von Inge.M. Thürkauf

 

In den letzten Monaten wurde europaweit ein Programm zur Früh-Sexualisierung von Kindergarten- und Grundschul-Kindern gestartet, das durch die in der mexikanischen Stadt Léon Guanajuato Ende August 2010 tagende Weltjugend-Konferenz vorbereitet und mit einem sogenannten „Statement-Entwurf“ abgeschlossen wurde, dessen Inhalt in höchstem Grad als jugendgefährdend und familienfeindlich bezeichnet werden kann.

Um die weltweite Abtreibungsmentalität immer mehr auszuweiten, hat der Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen (UNFPA) eine globale Kampagne gestartet, um heranwachsende Mädchen für Abtreibung zu gewinnen und ihnen eine erschöpfende sexuelle Erziehung zu gewährleisten.

UNFPA ist bekannt als die wohl militanteste Pro-Abtreibungs-Organisation. Die Kampagne wird vor allem unterstützt von radikalen Feministinnen und bekannten Abtreibungs- und Anti-Familiengruppierungen, um – wie es heißt - heranwachsende Mädchen zu “selbstbestimmten Menschen” heranzubilden.

Es geht bei dieser Kampagne jedoch nicht allein um die Durchsetzung der Abtreibung als „Menschenrecht“, das letzte Ziel ist vielmehr eine anti-christliche Indoktrinierung der Jugend. Diese soll nach den Vorgaben der Gender-Ideologie sexuell aufgeklärt und entsprechend erzogen werden.

Die Forderungen, die in diesem 11 Seiten umfassenden Statement aufgelistet wurden, beinhalten das Recht auf
Abtreibung und eine Erziehung, die sich freihält von jeglicher Religion.

Wörtlich heißt es: „Die Regierungen müssen das fundamentale Recht einer religionsfreien Erziehung garantieren.“ – Darüber hinaus soll Gender-Gleichheit vorgeschrieben werden, was bedeutet, daß die sexuellen Interessen der LGBT (Lesben-, Gay(Schwulen)-, Bisexuellen und Transsexuellen) durchzusetzen seien.

Ebenso sollen die Regierungen mit den Medien und Behörden zusammenarbeiten und vor allem ihren Einfluß geltend machen, daß jegliche Ablehnung und „Phobie“ gegenüber Gender-Mainstreaming beseitigt wird.

Regierungen werden aufgefordert, LGBT als Teil des Spektrums von Gender-Gleichheit zu akzeptieren; sie müssen ferner dafür sorgen, daß Jugendliche ihre sexuelle Identität als „Menschenrecht“ verstehen lernen. Es wird darauf gepocht, daß die Regierungen der Mitgliedstaaten diese Forderungen in ihren Ländern popularisieren.

Den Höhepunkt des Zynismus enthält jedoch der erwähnte Statement-Entwurf. In unüberbietbarer Rücksichts-losigkeit werden gesundheitliche Risiken durch die propagierte zügellose sexuelle Lebensweise mit unterschiedlich praktizierten sexuellen Orientierungen in Kauf genommen.

Anstatt zu einer Lebensweise anzuregen, die lebensbedrohliche Krankheiten wie z. B. Aids vermeiden hilft, wird von den Regierungen verlangt, jenen, die aufgrund ihrer sexuellen Lebensweise erkranken, umfassende medizinische Dienstleistungen durch die Allgemeinheit zu garantieren.

Um diese Ziele besser bekannt zu machen und durchsetzen zu können, wurde von den Vereinten Nationen am 12. August 2010 ein „Internationales Jahr der Jugend“ ausgerufen, das bis Ende 2011 dauern soll. [1]

Damit die Vorgaben von Mexiko umgesetzt werden können, muß die Indoktrinierung so früh wie möglich, also schon bei den Kindern, durchgedrückt werden.

Am 20. Juli 2011 berichtet die FAZ über eine Anordnung des Berliner Senators für Bildung, Jürgen Zöllner (SPD), in der bestimmt wird, daß Grundschulkinder sich ab dem 5. Lebensjahr daran gewöhnen müssen, sich an der „sexuellen Vielfalt“ als Norm zu orientieren.

Das bedeutet eine aggressive Wegführung von der Vater-Mutter-Kind-Familie hin zu homosexuellen Lebensformen.
Im Aufklärungsprogramm des Senators findet sich ein Bücher- und Spielekoffer, mit dem nach den Sommerferien den Grundschulen das andere Bild von „Familie“ vorgestellt werden soll.

Ab der 5. Klasse sollen Kinder die einschlägigen sexuellen Begriffe in Scharaden darstellen. Eine der Geschichten
aus dem Bücherkoffer schildert die Suche nach einer Prinzessin, denn der Kronprinz soll heiraten. Viele Mädchen werden ihm vorgeführt, aber keine gefällt ihm, bis Prinzessin Liebegunde mit ihrem Bruder eintritt. Da verliebt sich der Kronprinz in den Bruder der Prinzessin; sie heiraten und regieren gemeinsam als „König und König das Land“. - So klingen die Märchen im 21. Jahrhundert.

Die Schweiz – eifrig bemüht, der EU zu Diensten zu sein – hat ebenfalls ihr Umerziehungsprogramm gestartet. Durch die Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ wurde die Öffentlichkeit auf das Sexualprogramm des Kantons Basel-Stadt aufmerksam:

Dort wurden in 30 Schulen und Kindergärten Sex-Koffer und Boxen mit eindeutigem Inhalt verteilt: Puppe, Puzzles, Bücher und anderes „Lehrmaterial“ für Vier- bis Zehnjährige, das die erotischen Zonen der Kinder und deren Möglichkeiten der Stimulation erklärt.

Auch in England soll der Sexualunterricht für Kinder ab 5 Jahren obligatorisch werden, wobei staatliche Institutionen bei der Lehrmittelherstellung mitwirken, z. B. die BBC mit Video-Produktionen. Bislang galt in England das Recht der Eltern, ihre Kinder von der Sexualerziehung abzumelden - das wird sich nun ändern.[2]

Die Forderungen der mexikanischen Weltjugend-Konferenz sind nicht neu. Sie führen die Vorgaben früherer Konferenzen in Cairo (1994), Peking (1995), Belém do Pará (1995),Yogyakarta (2006) weiter, in denen Fragen zur sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität im Sinne des familienfeindlichen Gender-Mainstreaming im Mittelpunkt standen. In keiner der genannten Konferenzen war das Wohl der Jugend auch nur das geringste Anliegen.

Der erneute Vorstoß der Vereinten Nationen ist eine große Gefahr für die Familie, für die Heiligkeit und die Würde des Lebens, für die Erhaltung moralisch-ethischer Werte und für die Freiheit der Christen, ihren Glauben zu leben.

(1) C-FAM vom 11. August /8. September 2010
(2) Schweizer Elternforum, www.elfor.ch
 

 

Nachrichten
EUROPÄISCHER BÜRGERINITIATIVEN

ZUM SCHUTZE DES LEBENS UND DER MENSCHENWÜRDE
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Pressemeldung

 

Wo bleibt die bischöfliche Solidarität mit einem

kirchentreuen Pfarrer?

 

Es ist schon merkwürdig, auf was sich die Presse so alles einschießt,

wenn man eine bestimmte Meinung in der Öffentlichkeit durchsetzen

möchte.

Dabei haben sie, was Aufklärung über Homosexualität anbelangt, eindeutig die schlechteren Karten!

Zur Zeit schlägt man auf einen tapferen Pfarrer in St. Veit am Vogau ein, auf den hochw. Pfarrer Karl Tropper.

Er wagte es, in seinem Pfarrbrief ausführlich und objektiv über die

Homosexualität zu informieren. Daß er auch von Krankheit, Sünde und

Heilung schrieb, war offenbar zu viel. Pfarrer Tropper steht mit dieser

Einschätzung zur Homosexualität nicht alleine. Wissenschaftliche Studien, die von der Presse meist verschwiegen werden, kann er zur Untermauerung seiner Äußerungen heranziehen.

 

Obwohl Pfarrer Tropper die eindeutige Lehre der kath. Kirche vertritt, erhält er von seinem Bischof keine Rückendeckung, sondern Zurechtweisungen.

Könnte es sein, daß die österreichische Homo-Lobby angesichts der

Vorfälle in Stützenhofen und Kaprun Aufwind verspürt, um ihre sittenlosen Ideen in der katholischen Kirche zu manifestieren?

 

Waizenkirchen, den 17. April 2012

 Freundliche Grüße

„Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs”

                           gez. Klaus Günter Annen

V.i.S.d.P.:  „Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs"  Redaktionsanschrift:  A-4730 Waizenkirchen , Feldweg 1

 

 

Nach dem Bericht in der "Kleinen Zeitung" vom 13 .4.2012

Die nächste Katastrophe für die
katholische Kirche in Österreich!

Wie wird sich der zuständige Bischof,
Erzbischof Dr. Alois Kothgasser,
Erzdiözese Salzburg,
zu diesem neuen Skandal verhalten?

Markus Feichter ist vor 3 Jahren
(nach seiner Heirat mit Sonja 1988)
eine zweite "Verbindung" in einer eingetragenen Partnerschaft,
diesmal mit dem schwulen Rainer, eingegangen
und trägt seitdem den Namen Markus Casna.

Markus Casna ist vor seiner neuen Verbindung bereits viele Jahre
 in der kath. Kirchengemeinde Kaprun aktiv und
 leitet dort sogar den Kirchenchor.

Wenn Menschen sich von der gottgewollten Verbindung
 (... nur Mann und Frau werden in der Ehe ein Paar)
 abwenden und ihre widernatürliche Sexualität ausleben,
leben sie in offener Sünde und im offenen Widerspruch zur
kath. Lehre und dürfen dort keine Ämter ausüben.

Wenn diese Menschen sich von ihrer schweren Sünde losgelöst und
durch das Bußsakrament die Vergebung Gottes erfahren haben,
können sie natürlich wieder ein Amt in der Kirche begleiten.

hier zum Beitrag: "Nun sind wir Mann und Mann"

Schwuler Pfarrgemeinderat in Kaprun voll akzeptiert

Während in Stützenhofen ein Pfarrer wegen eines homosexuellen Pfarrgemeinderates auf diese Pfarre verzichten will, hat man in Kaprun mit einem Pfarrgemeinderat, der ebenfalls in eingetragener Partnerschaft mit einem Mann lebt, kein Problem.

 

Die Pfarre in Stützenhofen: Der Ort der Aufregung

 

Markus Casna (44) ist seit elf Jahren Pfarrgemeinderat in Kaprun im Salzburger Pinzgau, seit 19 Jahren lebt er mit seinem Partner zusammen. "Meine Homosexualität ist bei uns kein Problem und auch kein Thema", sagte der Leiter des Kirchenchors am Mittwoch im APA-Gespräch. Die Leute im Ort wüssten über seine Homosexualität Bescheid, und auch Pfarrprovisor Michael Blassnigg (51) stehe zu ihm. Dass der Pfarrer von Stützenhofen (NÖ) die Pfarre wegen eines neu gewählten, homosexuellen Pfarrgemeinderates verlässt, empfinden Casna wie auch Blassnigg als zwischenmenschliches Problem. "Vor Gott sind ja alle Menschen gleich", betonte Casna.

Akzeptiert und integriert

Der Werbefachmann sieht sich in dem 3.000-Einwohner-Ort Kaprun voll integriert und akzeptiert. Er hat seine Beziehung zu seinem Freund vor zwei Jahren in einer eingetragenen Partnerschaft besiegeln lassen. Auch bei der Pfarrgemeinderatswahl 2012 war die gleichgeschlechtliche Beziehung kein Hindernis. "Wir haben uns ja schon vor Jahren geoutet. Ich bin heuer zum dritten Mal und an fünfter Stelle gewählt worden, von 16 Kandidaten. Wir sind eine aufgeschlossene Gemeinde, es gibt keine Ressentiments. Pfarrprovisor Blassnigg und auch Pfarramtsleiter Toni Fersterer unterstützen mich. Wir sind eine lebendige Gemeinschaft, bei uns gibt es 60 Ministranten."

Die Aufgeschlossenheit der Kapruner führt Casna auch auf den Tourismus zurück. Die ganze Welt komme zum Skifahren auf den Gletscher. Vielleicht spiele die Seilbahnkatastrophe vom 11. November 2000 (mit 155 Toten, Anm.) eine Rolle, die Gemeinde habe sich mit tiefgreifenden Problemen auseinandergesetzt und sei dadurch für vieles offener geworden. "Ein Jahr nach dem Unglück waren Pfarrgemeinderatswahlen. Der damalige Dechant - er war 75 Jahre alt - hat zu mir gesagt, er würde mich gerne als Pfarrgemeinderat sehen. Er hat gewusst, dass ich in einer homosexuellen Beziehung lebe. Da habe ich mich überreden lassen", erzählte der 44-Jährige.

Der Pfarrprovisor von Kaprun hebt das große Engagement hervor, das Casna an den Tag legt. "Er ist kreativ, bringt viel ein, layoutet auch das Pfarrblatt. Er ist ein voll engagierter Mensch, ich muss schauen, dass er sich nicht übernimmt", sagte Blassnigg, Pfarrer von Niedernsill im Pinzgau, zur APA. Casnas Homosexualität stelle für ihn kein Problem dar. Dass der Pfarrer von Stützenhofen, Gerhard Swierzek, gehen will, bezeichnete der Salzburger Seelsorger als harten Schritt sowohl für den Pfarrer auch als für den betroffenen Pfarrgemeinderat. "Wenn man mit Homosexualität nicht umgehen kann, ist es vielleicht das Gescheiteste."

"Wenn man den Menschen sieht, sieht man anders"

Zur Entscheidung von Kardinal Christoph Schönborn, die Wahl des homosexuellen Pfarrgemeinderates Florian Stangl (26) in Stützenhofen zu bestätigen, äußerte sich Pfarrprovisor Blassnigg positiv: "Wenn man den Menschen sieht, sieht man anders. Das Kirchenrecht wird sich auch einmal ändern, es dauert halt länger." Und Markus Casna meinte: "Wir brauchen in unserem Leben Regeln, Gesetze, auch Kirchengesetze. Die sollen aber menschlich sein. Die Beichte ist im Mittelalter erfunden worden, das Zölibat ist auch eine Erfindung der römisch-katholischen Kirche."

Dass Schönborn den Menschen vor das Gesetz stelle, wertete Casna "als massiven Schritt nach vorne für uns alle. Das ist fast ein Ostergeschenk". Die Pfarrerinitiative sei auf einem guten Weg, er sei zuversichtlich, dass der Durchbruch gelinge, auch wenn es noch etwas länger dauern könne. "Wir brauchen auch die Frauen in der Kirche. Vor Gott sind alle gleich. Damit wäre für die Christenheit ja alles geklärt."

Quelle:  Kleine Zeitung, 13.04.2012

 

 

zum Beitrag: "Nun sind wir Mann und Mann"

 

Nachrichten

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hier zum Interview

 

Pressemeldung

 

Kardinal Schönborn: Hirte oder Mietling?

 

Es gehört schon eine gehörige Portion Aroganz dazu, sich öffentlich gegen das Lehramt der katholischen Kirche zu stellen … und dann noch als Kardinal zu sagen:  „ Das habe ich auf meine Kappe genommen!“

 

Daß dieser Kardinal für Überraschungen oft gut sei, kann man ihm tatsächlich bestätigen. Bezüglich seiner Haltung zur  Wahl eines praktizierenden Homoverirrten, der  in einer eingetragenen Partnerschaft lebt, fragen sich nun viele gläubige Katholiken, was muß da noch alles passieren, bis Rom endlich reagiert?

 

Dabei liegt es im Selbstverständnis der Lehre Christi, jeden Menschen zu achten und zu lieben, auch den verirrten Homosexuellen, aber jede Sünde zu hassen.

 

Was um Himmels willen hat also den Wiener Erzbischof veranlaßt, den homosexuellen Stangl als neu gewählten Pfarrgemeinderat zu bestätigen?!

Laut einem Interview im ORF gab der Kardinal an, er habe mit Florian Stangl und seinem Lebenspartner zu Mittag gegessen und sich in einem 90-minütigem Gespräch überzeugen lassen.

Wovon überzeugen lassen, Herr Kardinal?

Der Kirchenmann plauderte aus, daß er von Florian Stangl menschlich, persönlich und christlich sehr beeindruckt gewesen sei. Stangl sei ein gläubiger, engagierter bescheidener und wirklich liebenswürdiger Mann und dort am richtigen Platz.

 

Doch diese Aussage trifft auf viele Menschen zu, was aber nicht bedeutet, daß schwer sündhafte Handlungen relativiert werden können, wie z.B. sexuelle Verirrungen, Vergewaltigung, Kinderschändung, Abtreibungsmord, Euthanasie und vieles mehr.

Aus diesem Verständnis heraus hätte sich der Kreuzestod Jesu Christi erübrigt.

 

Wir fordern Herrn Kardinal Schönborn auf, sofort seine kirchenzerstörenden „Leersätze“  aufzugeben oder sich vom seinem Hirtenamt zu verabschieden.

So wie er derzeit in der kath. Kirche handelt, gleicht er eher einem Mietling oder gar einem Wolf, aber keineswegs einem Hüter der Herde.

 

 

Freundliche Grüße

„Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs”

                           gez. Klaus Günter Annen

V.i.S.d.P.:  „Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs"  Redaktionsanschrift:  A-4730 Waizenkirchen , Feldweg 1

 

 
" Ich fühle mich an die Lehre der Kirche gebunden, aber die Forderung keusch zu leben, finde ich unrealistisch."

Stangl ist der Meinung, selbst entscheiden zu können,
welchen Teil der kirchlichen Lehre er für sich gelten läßt und welchen nicht.

Und der Wiener Erzbischof unterstützt dies und
ist von Florian "sehr beeindruckt."

 

Schlimm ist die Verirrung des Herrn Florian Stangl, aber
viel schlimmer ist die Verirrung eines Kardinal Schönborn, der
diesen jungen Mann vom Irrwege hätte abbringen müssen ...
um des Seelenheils willen!

Oder geht es dem Herrn Kardinal um ganz andere Dinge?

 

Alles darf man öffentlich sagen, nur nicht die Wahrheit,
auch wenn es seine eigene Überzeugung ist!!

Will die kath. Kirche die mutigen Pfarrer Karl Tropper mundtod machen?

 

Homophober Pfarrer "zurechtgewiesen"

Diözese Graz-Seckau weist Pfarrer Tropper zurecht und Abberufungsforderungen ab - Rosalila PantherInnen fordern Sachverhaltsdarstellung

Graz - Die Diözese Graz-Seckau hat am Montag schriftlich zu Aussagen des südsteirischen Pfarrers Karl Tropper zur Homosexualität Stellung genommen und indirekt seine Zurechtweisung angekündigt. Gleichzeitig reagierte man auf die Forderung einer Abberufung ablehnend: "Die Diözese lässt sich von Handlungsanweisungen solcher Art nicht in Pflicht nehmen, lehnt aber schreckliche Vereinfachungen, von woher sie auch kommen mögen, ab."

In der Erklärung heißt es, dass Pfarrer Tropper zur Homosexualität auf eine Weise Stellung genommen habe, "die bei davon Betroffenen und weit über deren Kreis hinaus zu Kritik und auch zu Empörung geführt hat." Der in St. Veit am Vogau wirkende Geistliche habe sich vor einiger Zeit auch zum Islam "zu einer nicht hinzunehmenden generell abwertenden öffentlichen Äußerung hinreißen lassen und wurde auch seitens der Diözese zurechtgewiesen. Gleiches gilt jetzt auch betreffend seine Stellungnahmen zum Thema Homosexualität", so der Text der Aussendung.

Sachverhaltsdarstellung: Verhetzung?

Die katholische Kirche stehe "in der Spannung zwischen der gebotenen Nichtdiskriminierung homosexuell orientierter Menschen und der Bewertung von praktizierter Homosexualität", schließt die Erklärung: "Es geht, kurz gesagt, um die Spannung zwischen einer aus der Glaubenstradition resultierenden Bindung an ein Prinzip und dem einfühlsamen Umgang mit den konkreten Biografien homosexueller Menschen."

Ebenfalls am Montag hat der Verein "Rosalila PantherInnen - Schwullesbische Arge Steiermark" eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Graz geschickt, in der die Anklagebehörde um Prüfung ersucht wird, ob der Tatbestand der Verhetzung vorliegt. "Gegen Hassprediger muss vorgegangen werden, egal welcher Konfession sie angehören", begründete Vereinsobmann Kurt Zernig. (APA, 16.4.2012)

Quelle: dieStandard.at, 16.4.2012

 

 

Schwulen-Sager: "Pfarrer ist Spaltpilz"

Ein steirischer Priester macht Homosexuelle für sechs Millionen Aids-Tote verantwortlich. Nun wird seine Abberufung gefordert.

 
Ohne Einsicht: Pfarrer Tropper greift Homosexuelle im Pfarrblatt an

Wieder sorgt ein Kirchenmann für Aufregung – diesmal ist es der Pfarrer aus St. Veit am Vogau in der Steiermark: Karl Tropper greift ein Jahr vor seiner Pensionierung in einer Beilage zum Pfarrblatt Schwule an. Homo­sexualität sei eine "Triebverirrung" und nach "psychologischer Erkenntnis eine Krankheit", die heilbar sei. Und: "Homos haben mehr als sechs Millionen Aids-Tote zu verantworten".

Auch im KURIER-Gespräch zeigt sich der 75-Jährige unbeirrt. "Ich habe niemanden diskriminiert. Das ist eine Tatsachenfeststellung." Er stehe zu seiner Ansicht, sagt der Magister der Theologie. "Die Lehre der Kirche geht immer noch gegen die Homosexualität. Homosexualität ist nach der Bibel eine Perversion. Man wird ja wohl noch sagen dürfen, was in der Bibel steht."

Pfarrer Tropper erregte übrigens bereits vor einigen Jahren mit radikalen Ansichten zum Islam Aufsehen. Den Text über Homosexuelle habe er jetzt beigelegt, weil er sich über die "Geschichte in Stützenhofen" geärgert habe. Bekanntlich bestätigte Kardinal Christoph Schönborn dort trotz Gegenwehr des örtlichen Pfarrers einen schwulen Pfarrgemeinderat.

Vertreter von katholischen Laienorganisationen sind empört über Troppers Aus­sagen. "Das ist hetzerisch", ärgert sich etwa Heinz Schubert von der Vereinigung "Homosexuelle und Glaube". Er erwartet eine klare Reaktion von Bischof Egon Kapellari, nämlich Troppers Abberufung: "Er soll dafür sorgen, dass dieser Pfarrer nicht mehr weiter gegen homo­sexuelle Menschen hetzt."

Hans Putzer von der Katholischen Aktion Steiermark kritisiert Tropper ebenfalls massiv. "Für mich ist der Pfarrer von St. Veit am Vogau ein Spaltpilz, der die Einheit der Kirche gefährdet."

„Das ist hetzerisch“ , sagt der Homosexuelle Heinz Schubert.

Der Verein "Rosalila PantherInnen" geht einen Schritt weiter: Man bereite eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Graz vor, um den möglichen Verdacht der Verhetzung zu prüfen.

Die Diözese reagiert zurückhaltend: Man lehne "schreckliche Vereinfachungen, von woher sie auch kommen mögen, strikt ab". Tropper sei schon wegen seiner abwertenden Äußerungen zum Islam zurechtgewiesen worden. "Gleiches gilt jetzt auch betreffend seiner Stellungnahmen zum Thema Homosexualität", heißt es in einer Erklärung.

Quelle: Kurier, 16.4.2012

hier: Weitere Fakten zur Homosexualität

 

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur
Homosexualität

In einer gezielten Desinformationskampagne verbreiten Homosexuelle - unter ihnen Ärzte,
Psychologen, Biologen und Politiker - scheinwissenschaftliche Behauptungen, die von seriösen wissenschaftlichen Forschungen längst widerlegt sind:
Die Behauptung, Homosexualität sei angeboren, Veranlagung und genetisch bedingt, ist falsch. Es gibt kein Homo-Gen. Homosexualität ist daher auch nicht "eine natürliche Variante der Sexualität".

Die wissenschaftliche Forschung beweist, daß Homos weder in hormoneller noch anderer physischer Hinsicht abweichen von gesunden Menschen.
Nach biologischer Erkenntnis handelt es sich bei der Homosexualität um eine Krankheit, da sie die Lebens- und Arterhaltungsfunktionen stört. Auch nach psychologischer Erkenntnis ist
Homosexualität eine Krankheit, und zwar eine erworbene Sexualneurose.

Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft erklärt:
"Von heterosexuellen Empfindungen abweichende Gefühle, wie z.B. homosexuelle, sind nicht
angeboren. Studien, die eine einseitige biologische Erklärung von Homosexualität belegen
wollten, sind bisher gescheitert und werden auch von der Homosexuellen-Lobby nicht mehr
angeführt."

Homosex ist keine Liebe
Körperlich und seelisch sind Mann und Frau so geschaffen, daß sie der Ergänzung bedürfen,
um den göttlichen Auftrag auszuführen: "Mehret euch!" Sie sind hälftig angelegt. Homosexuelle
Beziehungen sind ohne diese natürliche Zuordnung auf das eigene Geschlecht gerichtet und
können die Aufgabe der Arterhaltung nicht erfüllen. Sie sind naturwidrige Trieb-Verirrung. ´Homosexuelle spüren, daß ihr gleichgeschlechtliches Begehren unvereinbar ist mit moralischer Reinheit. Viele sprechen es nach sexuellen Kontakten aus: Sie empfinden Abscheu vor sich selber.

Sexuelle Lust, die für sich selbst gesucht wird, löst negative Gefühle aus. Homos sind deshalb
unglückliche und ruhelose Menschen, denen die Einsicht aber oft fehlt. Bei der sog.
homosexuellen Liebe handelt es sich um einen egozentrischen Mißbrauch des Partners, um
Selbstbefriedigung am Partner.

Homos haben mehr als 6 Millionen Aids-Tote zu verantworten, die sie ihrer widernatürlichen
Lustbefriedigung geopfert haben. Laut Statistik der Schwulen-Presse zerbrechen 94% der
"Homo-Ehen" im ersten halben Jahr. Es entwickelt sich in der Regel eine pathologische Sex-
Sucht, eine Hypersexualität in der ständigen Suche nach neuen Partnern und damit eine
Versklavung an den naturwidrigen Sex-Trieb.

Homosexualität ist heilbar

Therapeutische Erfolge von Psychologen und Seelsorgern und Publikationen der "Ex-Gay-
Bewegung" (Ex-Homos) beweisen, daß Homosexualität heilbar ist - die Bereitschaft, sich radikal zu ändern, vorausgesetzt. Homosexualität als unheilbar zu proklamieren, ist gezielte
Desinformation und zutiefst unchristlich, da jedem Menschen von GOTT die notwendigen
Gnaden geschenkt werden, sündhafte Neigungen zu überwinden, wenn er darum bittet.

Hilfe zur Selbsthilfe bietet z.B. das Taschenbuch "Selbsttherapie von Homosexualität" des Psychologen Dr. G. van den Aardweg, Hänssler- Verlag, 71087 Holzgerlingen. Weiterführende

Literatur auf Anfrage.
Homosexualität im Urteil der Bibel
Unmißverständlich und streng verurteilt die Bibel die widernatürliche Praxis der Homosexualität:
Der Alte Bund, in dem das auserwählte Volk vor Glaubensabfall und Zersetzung bewahrt werden´sollte, schreibt für diese Verirrung die Todesstrafe vor:
Du darfst einem Manne nicht beiwohnen, wie man einem Weibe beiwohnt; das wäre ein Greuel.
(...) Personen, die solche Greueltaten verüben, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes (3. Buch Moses 18, 22 u. 29). Wohnt ein Mann seinesgleichen wie einem Weibe bei, so haben beide Abscheuliches getan; sie sollen des Todes sterben; Blutschuld belastet sie (3. Buch Moses 20,13).
Und GOTT selber vollzieht die Todesstrafe an den Laster-Städten Sodom und Gomorra:
Da ließ der HERR auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer vom Himmel herabregnen und vernichtete von Grund auf jene Städte, die ganze Umgebung, alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden wuchs. (...) Abraham begab sich in der Morgenfrühe zu dem Orte, wo er vor dem HERRN gestanden hatte. Er blickte nach Sodom und Gomorra aus und schaute auf das ganze Gefilde jenes Landes, und siehe, Rauch stieg aus dem Erdboden wie der Rauch eines Schmelzofens (Genesis 18,20 und 19. Kapitel).
Nur Lot und seine Familie blieben verschont, weil sie das widernatürliche Treiben verurteilt hatten.
Die Apostel Petrus und Judas Thaddäus geben eine tiefgründige Erklärung über die Strafe
GOTTES:
Die Städte Sodom und Gomorra ließ GOTT in Asche sinken und verurteilte sie zum Untergang,
zum warnenden Beispiel für solche, die sich künftig der Gottlosigkeit ergeben würden; den
gerechten Lot aber, der unter dem ausschweifenden Gehabe der Ruchlosen zu leiden hatte, errettete Er, denn dieser Gerechte, der mitten unter ihnen wohnte, mußte Tag für Tag ihr gesetzeswidriges Tun sehen und hören, und das quälte den gerechten Mann Tag für Tag. So weiß der HERR die Frommen aus der Prüfung zu befreien, die Ungerechten aber läßt er zur Züchtigung auf den Tag des Gerichtes verwahren (2. Petrusbrief 2, 6-9).

So müssen auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, weil sie sich ähnlich wie jene einem unzüchtig-widernatürlichen Treiben ergeben hatten, als warnendes Beispiel im ewigen Feuer büßen (Brief des Apostels Judas Thaddäus 7).
Und der Völkerapostel Paulus bekräftigt:
Deshalb überließ sie GOTT den schimpflichsten Leidenschaften. Ihre Frauen vertauschten den
natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen. Ebenso gaben auch die Männer den
natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer Begierde gegeneinander: Männer
trieben mit Männern Unzucht und empfingen so den gebührenden Lohn für ihre Verirrung (...) Sie kennen wohl GOTTES Satzung, daß alle, die solches tun, den Tod verdienen; dennoch verüben sie es nicht nur selbst, sondern spenden noch denen Beifall, die so handeln (Römerbrief 1, 24-32).
Täuschet euch nicht, weder Unzüchtige noch Ehebrecher, noch die, die sich zur Knabenliebe
hergeben oder sie üben, werden das Reich erhalten (1. Korintherbrief 6,9).

ViSdP: A. Mertensacker, CHRISTLICHE MITTE, Postfach 2168, 59531 Lippstadt

 

Österreich: Wirbel um Pfarrer Tropper vom großen Fernsehen bis zur “Kleinen Zeitung”

Pfr. Karl Tropper aus St. Veit (Steiermark) erregt Aufsehen
wegen homosex-kritischem Pfarrblatt

In unserem Nachbarland scheinen der Mattscheibe und einigen Zeitungen wohl die Themen auszugehen. Nicht zum ersten Mal gibts in der Alpenrepublik viel Aufregung bis hin zum ORF über einen normal-katholischen, bodenständigen und noch dazu humorvollen Gemeindepfarrer, weil dieser ab und zu mal Klartext redet  – oder auch schreibt, in seinem Pfarrblatt beispielsweise.

So gab es mehrfach erheblichen Wirbel, nachdem sich der Priester deutlich und kritisch über den Islam geäußert hatte. Auch das bischöfliche Ordinariat runzelte vernehmlich die Stirne, wie das bei diesen behäbigen Amtsstuben nicht anders zu erwarten ist, die in erster Linie “Ruhe im Karton” anstreben und kontroversen Pressewirbel um jeden Preis vermeiden wollen.

Dabei ist der Geistliche Karl Tropper durchaus nicht traditionell orientiert, sondern schlicht kern-katholisch und herzhaft konservativ. Doch das ist in Österreich offenbar aufregend genug und reicht aus, damit Fernsehkameras die beschauliche Idylle der Pfarrei St. Veit mit ihrer wunderbaren Barockkirche behelligen und den Pfarrer unbedingt vor ihre Kamera lotsen wollen (wie heute geschehen).

Typisch außerdem, was die “Kleine Zeitung” ihren Lesern heute in einer dicken Schlag-Zeile ausrichtet:  “Radikaler Pfarrer nimmt Homosexuelle ins Visier.”

In der zweiten Überschrift gehts nochmal rund mit “radikal”:

“Ein südsteirischer Pfarrer sorgt mit radikalen Ansichten zum Thema Homosexualität für Aufregung.”

Außerdem weiß das Blatt zu berichten: “Die Diözese hat dafür kein Verständnis. Pfarrer Karl Tropper provoziert neuerlich mit seinen Ansichten.”

Und weil aller schlechten Dinge drei sind, kommt  in der nächsten Zeile nochmal das erhellende Wörtchen “radikal”:

“Für seine radikalen Ansichten gegenüber dem Islam ist Karl Tropper  -  Pfarrer im südsteirischen St. Veit am Vogau  – hinlänglich bekannt. “

Sollte ein Leser nach dreifachem Warnschild “radikal” noch nicht begriffen haben, daß dieser Geistliche ganz von vorgestern ist, erfährt er es spätestens in den nächsten Zeilen:  “Jetzt sorgt er mit einer mehrseitigen Beilage zum Thema Homosexualität im jüngsten Pfarrblatt für Aufregung.”

Oho, denn, so die Zeitung, “tatsächlich geht es in dem Text ordentlich zur Sache“  – das kann doch nicht wahr sein in der heutigen Zeit, wo man oft lieber an der Sache vorbeischreibt…?!

Und weiter: “Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Homosexualität werden darin publiziert.”

Das dürfte in einem aufgeklärten Zeitalter doch wohl kein Problem sein, müßte man meinen, geschweige für derartigen hysterischen Wirbel sorgen.

Aber beim Thema Homosexualität ticken offenbar die (Zeitungs-)Uhren anders: “Demnach handle es sich nach biologischer und psychologischer Erkenntnis um eine Krankheit. Eine erworbene Sexualneurose, die die Lebens- und Arterhaltungsfunktionen störe. Homosexualität wird weiters als Triebverirrung beschrieben.”

Aber nicht allein die Wissenschaft bemüht der wackere  – äh: radikale -  Gemeindepfarrer, er zitiert gar noch die Heilige Schrift, welch Freveltat wider den Zeitgeist:  “Auch die Bibel wird über eineinhalb Seiten zitiert. Diese verurteile die widernatürliche Praxis unmissverständlich und streng.”

Wenn ein Klartext-Pfarrer derart Sand ins Getriebe der veröffentlichten Meinung streut, geraten die hochwürdigsten Herren im bischöflichen Ordinariat natürlich arg ins Schwitzen  – und sie verteidigen nicht etwa die kirchliche Lehre zur Homosexualität, sondern werden  wachsweich, jammerselig und geben sich “betroffen”:

“Auf wenig Verständnis stoßen die radikalen Ansichten des südsteirischen Pfarrers bei Johannes Ulz vom Pastoralamt der Diözese Graz-Seckau: “Durch die Beilage des jüngsten Pfarrblattes der Pfarre St. Veit am Vogau fühlen sich homosexuelle Menschen diskriminiert, verletzt und verhetzt, gedemütigt und entwürdigt. Das macht mich sehr betroffen.”

Es kommt freilich bei Licht betrachtet nicht darauf an, wie sich homosexuelle oder anders-sexuelle oder wie auch immer orientierte Zeitgenossen bei der Lektüre eines Pfarrblatts “fühlen” oder nicht fühlen, sondern ob die darin vertretenen Standpunkte der biblischen und katholischen Lehre entsprechen.

Außerdem sollte auch eine kirchliche Amtsstube wissen, was schon der heilige Augustinus im 4. Jahrhundert als wegweisenden Grundsatz verkündete: “Hasse den Irrtum, aber liebe den Irrenden.“  – Eben daran hat sich der “umstrittene” Geistliche aus St. Veit gehalten, als er das Thema Homosexualität in seinem Pfarrblatt aus katholischer Sicht darlegte.

Daß Bettina Kuzmicki, die Redakteurin der “Kleinen Zeitung”, mit solch großherzigen Grundsätzen überfordert ist, wird man ihr nachsehen können  -  doch von einem bischöflichen Ordinariat sollte  man eigentlich das ABC des Glaubens und der Logik erwarten dürfen.

Quelle:
http://charismatismus.wordpress.com/2012/04/15/aufregung-in-osterreich-vom-grosen-fernsehen-bis-zur-kleinen-zeitung/

 

 

"Mit heterosexuellen Grüßen":

 Kommunalpolitikerin verteidigt homophobe Mail an Volker Beck

 

Der Grünen-Politiker Volker Beck wird bei einer Demonstration von Homosexuellen in Moskau von Polizisten festgenommen.

Eine ehemalige FDP-Politikerin aus Sachsen hat den Grünen-Politiker Volker Beck wegen seiner Homosexualität in einer Mail wüst beschimpft. Die Absenderin beruft sich jetzt auf das Recht zur freien Meinungsäußerung.

Dass er wegen seiner Homosexualität angefeindet wird, ist für Volker Beck nicht neu. Immer wieder laufen E-Mails mit schwulenfeindlichem Tiraden im Mail-Postfach des Grünen-Politikers ein – die Absender bleiben meist anonym.

Doch im Fall der jüngsten Hass-Mail an Beck gab sich die Verfasserin offen zu erkennen: Sie stammt von Cordula Drechsler, einer Gemeinderätin im sächsischen Bad Lausick - und laut Homepage der Stadt Mitglied der aus nur zwei Mitgliedern bestehenden FDP-Fraktion. In ihrem Schreiben vom 29. März, das dem Tagesspiegel vorliegt, pöbelt sie gegen den Parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Bundestag wegen dessen Homosexualität.

Es habe in jeder Zeit in Europa Entwicklungen gegeben, die eine Minderheit der Bevölkerung widerspiegelten, schreibt Drechsler, "so auch jetzt mit der Homosexualität". Diese Entwicklung werde sich als nicht tragfähig für den Fortbestand der Gesellschaft erweisen. Weiter heißt es in der Mail: "Sie sollten sich in Zukunft überlegen, ob sie nach Russland fahren und auch in Deutschland dürfte Ihr Leben schwerer werden im (noch nicht) von Muslimen komplett dominierten Berlin (dann werden Sie auch ein schweres Leben haben)." Bei einer Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben in Moskau war Beck 2006 von Rechtsradikalen verprügelt worden. Drechslers Schreiben schließt mit der Bemerkung, Leute wie Beck brauche "das deutsche Wählervolk beim besten Willen nicht" - und mit "heterosexuellen Grüßen aus dem erzkonservativen Freistaat Sachsen".

Grünen-Politiker Beck reagierte auf die Mail mit Empörung. "Mich wundert es, dass so jemand in der FDP-Fraktion sitzt." Die Partei müsse in jeder Form deutlich machen, dass sie solche Haltungen nicht duldet, sagte er dem Tagesspiegel.

In einem Brief an den FDP-Vorsitzenden Philipp Rösler schreibt Beck, er erwarte bis Monatsende Drechslers Ausschluss aus der Fraktion in Bad Lausick und den Abbruch jeglicher Zusammenarbeit. "Entschuldigungen oder Relativierungen bin ich nicht bereit zu akzeptieren. Handeln Sie", schreibt Beck an Rösler.

Auf Tagesspiegel-Anfrage erklärt Cordula Drechsler, ihre Mail an Beck habe eine Gesetzesverschärfung gegenüber Homosexuellen in Russland betroffen. Drechsler beruft sich auf das Recht auf freie Meinungsäußerung. Sie sei überrascht darüber, "wie sehr sich Herr Beck durch eine harmlose email bedroht fühlt und zur Hexenjagd bläst".

Die Liberalen haben auf Becks Beschwerde inzwischen reagiert. FDP-Generalsekretär Patrick Döring zeigte sich in einem Antwortschreiben entsetzt über die "Art der verbalen, unmenschlichen und zutiefst unliberalen Entgleisungen". Seine Partei werde dies unter keinen Umständen tolerieren. Cordula Drechsler sei allerdings seit 2010 kein FDP-Parteimitglied mehr. "Inwieweit Frau Drechsler als FDP-Fraktion im Stadtrat von Bad Lausick auftreten darf, wird derzeit vom Präsidenten des Bundesschiedsgerichts geklärt", schreibt Döring.

Der Generalsekretär der FDP Sachsen, Torsten Herbst, teilte mit, Drechsler und ihr Fraktionskollege in Bad Lausick seien nicht mehr Mitglieder der FDP. "Beide Personen maßen sich widerrechtlich und gegen den ausdrücklichen Willen der Partei an, als FDP-Fraktion aufzutreten." Nach Bekanntwerden von Drechslers Äußerungen habe die Partei Schritte eingeleitet, damit die beiden in "Bad Lausick nicht mehr widerrechtlich als vermeintliche FDP-Fraktion auftreten". Dafür werde man alle juristischen Mittel ausschöpfen, so Herbst.

Cordula Drechsler sagte dem Tagesspiegel, sie und ihr Fraktionskollege seien 2009 als parteilose Kandidaten für die FDP in den Stadtrat eingezogen. Sie selbst sei kurz danach in die FDP eingetreten, jedoch Ende 2010, als die FDP in den Wählerumfragen begann abzustürzen, wieder ausgetreten. "Da wir beide damals für die FDP kandidiert haben, sind wir nach wie vor FDP-Fraktion im Stadtrat zu Bad Lausick und haben auch nie gesagt bekommen (von der Sachsen-FDP oder Bundes-FDP), daß es damit ein Problem gibt."

Quelle: pnn.de, 5.4.2012