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Weltweit werden täglich ca.

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durch Abtreibung

ermordet!!
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Kinder durch Abtreibung ermordet worden.
 

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Wußtest Du das? Durch Abtreibung werden weltweit
jedes Jahr ca.
40 Millionen
 Babies
ermordet!!
(Nach Angaben der UNO)

 

Wo eine Gesellschaft sich dazu verführen läßt, be-stimmte Personen als nicht voll menschlich und daher minderwertig und ohne Anspruch auf Achtung zu betrachten, dort sind die kulturellen Voraussetzungen für einen menschlichen Holocaust gegeben.

 

Ronald Reagan "Recht zum Leben" S.24/25

 

 

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 2013 - 2012 - 2011 - 2010 - 2009 - 2008 -

 

 

Skandal um Abtreibungsklinik wird Thema im Parlament


"Wieso wurde seit den 1970ern nichts unternommen?" Gesundheitsminister Stöger muss sich mit einer parlamentarischen Anfrage auseinandersetzen.

Die Affäre rund um eine Wiener Abtreibungsärztin, deren Ordination nach Berichten über Komplikationen geschlossen wurde, hat parlamentarische Konsequenzen. Nationalratsabgeordneter Stefan Markowitz (Team Stronach) und mitunterzeichnete Parlamentarier haben eine Anfrage an Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) zu dem Thema gerichtet. "Wieso wurde seit den 1970er-Jahren nichts unternommen, obwohl bekannt war, dass es immer wieder zu folgenschweren Vorfällen in der Praxis der Ärztin gekommen ist?", lautet die erste der acht Fragen.

Im Zuge der Debatte rund um die seit vielen Jahre umstrittene Ärztin hatte sich auch eine Diskussion rund um die Qualitätssicherung im niedergelassenen ärztlichen Bereich entwickelt. Die Praxis war offenbar immer wieder vorübergehend gesperrt worden, durfte aber nach Erfüllung der Auflagen wieder eröffnet werden. Markowitz will von Minister Stöger auch wissen, warum "die Ärztekammer erst 2013 ein Berufsverbot erteilte und nicht schon viele Jahre zuvor".

Darüber hinaus wollen die Parlamentarier informiert werden, ob die Namen der Ärzte bekannt seien, welche die Abtreibungen vorgenommen haben. Die Allgemeinmedizinerin hatte offenbar die Ordination betrieben und Kurznarkosen durchgeführt. Weiters werden Auskünfte über den Stand bei eventuellen Entschädigungen und zum Beispiel über allfällige Studien zu den Auswirkungen von in Österreich vorgenommenen Abtreibungen verlangt. Die Beantwortung der Anfrage soll bis 6. Oktober erfolgen.

Ursprünglich hatte die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz hatte die Affären rund um die Ordination neuerlich ins Rollen gebracht und von 16 Frauen berichtet, die in den vergangenen Jahren nach Schwangerschaftsabbrüchen von der Ordination wegen Komplikationen ins Krankenhaus gebracht worden seien. Medienberichte und Prozesse gab es zu der Ordination in Wien-Neubau seit Jahrzehnten.

Quelle: (DiePresse.com) 6.8.2013

 

 

Hier die parlamentarische Anfrage im Wortlaut:

 

 

ANFRAGE

 

der Abgeordneten Stefan Markowitz

Kollegin und Kollegen

an den Bundesminister für Gesundheit

betreffend Wiener Abtreibungsärztin Dr. Mihaela R.

 

Am 18.7.2013 berichtete der ORF in einem Artikel über die bekannte Wiener Ärztin Dr. Mihaela R., welche in ihrer Praxis Schwangerschaftsabbrüche unsachgemäß durchführen ließ:

„Berufsverbot für Abtreibungsärztin. Die Österreichische Ärztekammer hat heute jene umstrittene Abtreibungsärztin mit einem unbefristeten Berufsverbot belegt, in deren Praxis Frauen bei Abtreibungen massiv verletzt worden sein sollen.  Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Artur Wechselberger, entzog der Wiener Abtreibungsärztin die Berufsberechtigung auf Dauer. Der diesbezügliche Bescheid ist zurzeit unterwegs. Im Zuge der jüngsten behördlichen Ordinationsbegehung seien neue Umstände ans Tageslicht gekommen: ‚Ausschlaggebend war, dass nach diesen gutachterlichen Aussagen, diesen neuen Sachverhalten, die Frage der Vertrauenswürdigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs eindeutig mit Nein zu beantworten war‘, sagte Wechselberger dem ORF-Radio. Mit dem unbefristeten Berufsverbot ist eine Streichung aus der Ärzteliste verbunden. […]Am vergangenen Dienstag hatten Ärztekammer, die Gesellschaft für Qualitätssicherung (ÖQMed) und die MA40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht) die Ordination der Ärztin in Wien-Neubau nach einer Begehung geschlossen. Grund dafür war ‚Gefahr in Verzug und wegen der Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Patientinnen‘ - mehr dazu in Abtreibungsärztin: Praxis geschlossen.

Die Praktiken der verdächtigen Ärztin waren seit den 1970er Jahren bekannt. Immer wieder wurde die Praxis geschlossen und wieder aufgesperrt - mehr dazu in Abtreibungsärztin: Praktiken lange bekannt. Dafür ist laut Ärztekammer die MA40 zuständig. ‚Wir können die Praxis nicht für immer, sondern nur anlassbezogen schließen, allerdings wäre das dann ein Fall, wo die Ärztekammer nachdenken könnte, ob nicht eine dauernde Berufsausübung verboten werden sollte‘, hatte die Leiterin der MA40, Renate Christ, noch vor wenigen Tagen gesagt. […] Die Ärztin soll in den vergangenen Jahren bis Jahrzehnten eine Quasi-Abtreibungsklinik mit dort beschäftigten Gynäkologen betrieben haben. Laut der Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz waren allein in den vergangenen vier Jahren 16-mal Frauen von der Ordination wegen Komplikationen mit der Rettung in Krankenhäuser gebracht worden.

Sieben Frauen mit Komplikationen hätten sich an sie gewandt. Die Patientenanwältin sagte gegenüber dem ORF-Radio: ‚Die Gebärmutter wurde durchstoßen. Die Patientinnen haben schwere Blutungen erlitten. Manchen mussten innere Organe entnommen werden, und sie sind in der Folge für ihr Leben gezeichnet.‘“

Aus diesem Grund stellen die unterfertigten Abgeordneten an den Herrn Bundesminister für Gesundheit nachstehende

 

ANFRAGE:

 

1.    Wieso wurde seit den 1970er Jahren nichts unternommen, obwohl bekannt war, dass es immer wieder zu folgenschweren Vorfällen in der Praxis der Ärztin gekommen ist?

 

2.    Seit 1976 gab es Widerstand gegen die Ärztin, mehrere Meldungen an die Ärztekammer sowie Strafanzeigen, die letzte davon im Jahr 2007 und eine Information an die Ärztekammer. Wie kann es sein, dass die Ärztekammer erst 2013 ein Berufsverbot erteilte und nicht schon viele Jahre zuvor? 

 

3.    Sind Ihnen die Namen der Ärzte, welche die Abtreibungen vor Ort durchführten bekannt?

a.    Wenn ja, welche Konsequenzen gibt es daraus?

b.    Wenn nein, warum nicht?

 

4.    Erhielten die betroffenen Frauen eine Entschädigung?

a.    Wenn ja, wie hoch waren diese Entschädigungen und wer zahlte diese?

b.    Wenn nein, warum nicht?

 

5.    Gibt es in Österreich Studien, welche sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Abtreibungen beschäftigen?

a.    Wenn ja, wie lautet das Ergebnis dieser Studien?

b.    Wenn nein, warum nicht?

 

6.    Gibt es in Österreich Studien, welche sich mit den psychischen Auswirkungen von Abtreibungen beschäftigen?

a.    Wenn ja, wie lautet das Ergebnis dieser Studien?

b.    Wenn nein, warum nicht?

 

7.    Gibt es in Österreich psychologische bzw. medizinische Einrichtungen, welche Frauen nach einer Abtreibung ausreichend betreuen?

a.    Wenn ja, welche und in welchem Ausmaß?

b.    Wenn nein, warum nicht?

 

8.    In den letzten Jahren erkranken angeblich immer mehr Frauen nach einer Abtreibung an Post Abortion Syndrom (PAS). Bei wie vielen Frauen wurden in den Jahren 2011, 2012 und 2013 (1. Halbjahr) das Post Abortion Syndrom diagnostiziert (aufgeschlüsselt nach Jahren und Bundesländern)?

a.    Wie viele dieser Frauen, bei denen das PAS diagnostiziert wurde, wurden bzw. werden psychologisch oder psychotherapeutisch behandelt?

b.    Welche wissenschaftlichen Studien sind Ihrem Ressort diesbezüglich bekannt?

 

 

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Abtreibungsärztin: ÖÄK-Präsident Wechselberger erleichtert über Entscheidung der MA40
Verfahren über dauerhaftes Berufsverbot soll zügig erfolgen


Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Artur Wechselberger, zeigte sich am Freitag in einer Aussendung erleichtert darüber, dass die Wiener Magistratsabteilung 40 nach einer Anzeige nun das temporäre Berufsverbot über jene Wiener Allgemeinmedizinerin verhängt hat, in deren Praxis bei der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen offenbar schwere Behandlungsfehler aufgetreten sind. Seitens der ÖÄK werde man darauf drängen, dass die laufenden Verfahren in der Disziplinarkommission sowie im Ehrenrat so rasch wie möglich abgewickelt werden. Darüber hinaus sieht Wechselberger eine besondere Herausforderung für die Politik darin, im Gesundheitssystem selbst einen Prozess kontinuierlicher Qualitätsverbesserung in Gang zu bringen, wie er für die medizinischen Dienstleister selbstverständlich sei.

Der ÖÄK-Präsident betonte, die
Ärztinnen und Ärzte seien laufend um eine Qualitätsverbesserung bemüht. So kontrolliere die Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin (ÖQMed) Infrastruktur und Abläufe in den österreichischen Arztpraxen. In Spitälern gebe es ein standardisiertes Verfahren zur Messung der Ergebnisqualität, das heißt zur Messung der Qualität der ärztlichen Behandlung. Nach den Plänen der Bundes-Zielsteuerungskommission soll es künftig auch für Ordinationen ein ähnliches System geben, das auf internationalen Erfahrungen aufbauen und die Ergebnisqualität vergleichbar machen soll. "Wir stehen allen angemessenen Maßnahmen positiv gegenüber, die die Patientensicherheit und Qualität des Versorgungssystems erhöhen", sagte Wechselberger. Er begrüße daher den strategischen Ansatz, bereits vorhandene Routinedaten zu nutzen: "Das sollte ohne bürokratischen Mehraufwand umsetzbar sein. So könnten endlich die riesigen Mengen von Gesundheits- und Versorgungsdaten, die derzeit noch ungenutzt brachliegen, einer sinnvollen und notwendigen Qualitätsentwicklung dienen."

Allerdings sei zu unterscheiden zwischen neu zu schaffenden Instrumenten der Qualitätskontrolle einerseits und konkreten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und Steigerung der Qualität der Patientenversorgung andererseits. Denn die Patientensicherheit hänge ganz wesentlich davon ab, ob die Krankenhäuser und Praxen über eine ausreichende Anzahl gut ausgebildeter und motivierter Ärztinnen und Ärzte verfügten. In diesem Zusammenhang forderte der ÖÄK-Präsident erneut die dringend nötige Einführung einer einjährigen Lehrpraxis in der Allgemeinmedizin sowie die lückenlose Einhaltung der Arbeitszeitgesetze in den Krankenhäusern. (ar)

Quelle: www.aerztekammer.at/ 2013-07-12


Wenn ich diese Pressemeldung der Ärztekammer lese, kann ich nur eines sagen:
 

"Ich kann gar nicht soviel Essen, wie ich Kotzen möchte."


 Da werden tagtäglich ungeborene Kinder durch "Abtreibung" ermordet,
und der Präsident der österreichischen Ärztekammer,
(Sprachrohr aller österreichischen Ärzte)
spricht von " laufend um eine Qualitätsverbesserung bemüht" zu sein!


 

Qualitätsverbesserung bedeutet hier:
Der Arzt in Weiß soll fachlich mit modernsten Mitteln,
 ohne Gefahr für das Leben der Mutter,
aber zu 100 % tödlich für das ungeborene Kind,

den "Schwangerschaftsabbruch" durchführen!

Und das alles durch demokratische Gesetze gedeckt!!
 

Unsere Demokraten haben sich "weiterentwickelt" und aus unserer Geschichte "gelernt",
denn die Nazis hatten solche Gesetze,

die das Töten von Menschen straffrei zulassen, nicht!

 

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Abtreibungsärztin: Praktiken lange bekannt

Die Ärztin, in deren Ordination es zu schweren Komplikationen bei Abtreibungen gekommen sein soll, darf vorerst nicht ordinieren. Wegen ihrer Praktiken wurde schon vor mehr als 30 Jahren ein Berufsverbot gegen sie verhängt.

Vor einem Jahr erfuhr die Ärztekammer erstmals von zwei Fällen bei der Ärztin, sagt Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres im „Wien heute“-Interview. Damals wurde ein Verfahren auf Entzug der Berufsberechtigung gestartet, das heute noch immer läuft. Dieses Verfahren sei wie ein Gerichtsverfahren und werde von einem Höchstrichter geleitet.

Auf die Frage, warum solche Verfahren so lange dauern, meint Szekeres: „Man müsste hier auch akut Handhabe haben und akut ein Berufsverbot erteilen können und die Praxis schließen. Dieses Recht hat die Ärztekammer derzeit nicht.“

Berufsverbot schon vor mehr als 30 Jahren

Dabei müssten die Praktiken der Ärztin schon viel länger bekannt sein. Schon 1980 berichtete das deutsche Nachrichtenmagazin „Stern“ über die Frau. Deutsche Ärzte sollen damals Patientinnen zu ihr geschickt haben, um Abtreibungen vornehmen zu lassen. Die Ärztin soll dafür Provisionen kassiert haben. Auch damals soll es laut den Berichten zu Komplikationen gekommen sein, die zu einem zeitweisen Berufsverbot geführt hatten.

„Es hat immer wieder Verfahren gegeben und es wurden auch Strafen ausgesprochen", sagt Szekeres dazu. Die Praxis sei auch immer wieder geschlossen worden, vor allem wegen hygienischer Mängel. Nach Behebung dieser Mängel sei die Ordination aber wieder geöffnet worden. „Die Zuständigkeit liegt nicht bei der Ärztekammer, sondern beim Magistrat“, sagt Szekeres.

Verfahren „in den nächsten Wochen“ beendet

Nächste Woche wird in der Praxis eine Begehung stattfinden, bei der in erster Linie die Hygiene überprüft wird - mehr dazu in Berufsverbot gegen Abtreibungsärztin. Laut Patientenanwältin Sigrid Pilz wird dabei aber nicht die Behandlungsqualität überprüft. „Die Ärztekammer sieht es so, dass das nicht ihre Aufgabe wäre“, sagt Pilz.

Die Behandlungsqualität sei ebenfalls Gegenstand des laufenden Verfahrens, erwidert Szekeres. Dabei soll auch eruiert werden, welche anderen Ärzte in der Praxis arbeiteten. In den nächsten Wochen soll das Verfahren abgeschlossen sein. „Bis zum einem dauerhaften Berufsverbot ist alles möglich“, so der Ärztekammer-Präsident in „Wien heute“.

Eine Abtreibung, schnell, fast anonym, für wenig Geld. Auch Liliane K. war vor vier Jahren Patientin der „Abtreibungsärztin“. Gegenüber „Wien heute“ erzählt die Patientin über die Praktiken in der Ordination und über psychische Folgeschäden - mehr dazu in Abtreibung: „Psychisch blieb viel hängen“.

(Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2592962/)
 

 

 

Abtreibung: „Psychisch blieb viel hängen“

 

Eine Abtreibung, schnell, fast anonym, für wenig Geld. Auch Liliane K. war vor vier Jahren Patientin der „Abtreibungsärztin“. Gegenüber „Wien heute“ erzählt die Patientin über die Praktiken in der Ordination und über psychische Folgeschäden.

"Mir kam das gleich komisch vor, weil das die einzige Ärztin in Wien ist, die nur 300 Euro verlangt. Ich hatte die Bilder wieder vor Augen, obwohl es vier Jahre zurück liegt.“ Damals ließ die heute 26-jährige Liliane K. bei der Ärztin, die wegen ihrer fragwürdigen Praktiken zuletzt in den Schlagzeilen war, eine Abtreibung vornehmen - mehr dazu in Berufsverbot gegen Abtreibungsärztin.

Außer Schmerzen, die relativ lange andauerten, hatte Liliane K. keine körperlichen Folgeschäden. „Psychisch ist aber schon sehr viel hängen geblieben“, sagt sie im Interview mit „Wien heute“. Das liegt vor allem an der Art und Weise, wie der Eingriff damals durchgeführt wurde.

Liliane K. wollte die Abtreibung unbedingt durchführen lassen, hatte aber nicht genügend Geld. Im Internet stieß sie auf die Ärztin. „Ich habe dann auch angerufen, es war schon spät am Abend. Am nächsten Tag habe ich einen Termin bekommen.“

Liliane K. überstand den Eingriff ohne körperliche Folgeschäden

„Zuerst hat sie das Geld genommen“

Am Tag darauf wurde sie von der 75-jährigen Ärztin in das Behandlungszimmer gebeten. „Die Dame konnte sehr schlecht Deutsch, zuerst hat sie das Geld genommen, dann hat sie kurz erklärt, was vorgenommen wird, ohne zu fragen, in welcher Woche ich bin oder ob ich bei einem Arzt gewesen bin.“

Kurz darauf wurde sie in den Aufwachraum gebeten, wo andere Frauen lagen, die ihren Eingriff bereits hinter sich hatten. „Manche Frauen sind heulend aufgewacht und haben geschrien. Furchtbar. Das sieht man alles, bevor der Eingriff gemacht.“

„Ich habe gespürt, wie ich gerüttelt wurde“

Auch der Operationssaal war nicht vorschriftsmäßig ausgestattet. „Da war einfach ein Tisch mit einer Matte, kein Gynäkologenstuhl. Man wurde direkt auf die Matte gelegt.“ Die Narkose dürfte zu kurz gewesen sein, sagt Liliane K., „ich habe die letzten Sekunden miterlebt, gespürt, wie ich gerüttelt wurde. Es hat stark gebrannt.“

Eine Nachbehandlung gab es nicht. „Ich habe Tabletten verschrieben bekommen, die die Gebärmutter zurückziehen sollen. Mir wurde gesagt, ich soll die strikt einnehmen. Falls ich am ersten Tag starke Blutungen bekommen sollte, soll ich ein Krankenhaus aufsuchen, wurde mir gesagt.“

Am Samstag wurden auch neue Vorwürfe gegen die Ärztin bekannt. Sie soll schon vor mehr als 30 Jahren mit ähnlichen Praktiken in die Schlagzeilen geraten sein. Auch damals wurde ein temporäres Berufsverbot verhängt - mehr dazu in Neue Vorwürfe gegen Abtreibungsärztin.

(Quelle: ORF 13.7.2013)

 

Wiener Abtreibungsärztin: Immer mehr Vorwürfe

 

Gegen jene Ärztin, in deren Ordination Abtreibungen immer wieder zu schweren Verletzungen der Frauen geführt haben sollen, werden immer mehr Vorwürfe laut. Sie wurde schon vor 30 Jahren gesperrt.
 

Wien/Cim. Das deutsche Magazin „Stern“ soll laut ORF schon 1980 über die Frau berichtet haben, da schon damals oft Komplikationen nach Abtreibungen aufgetreten seien. Deutsche Ärzte hätten damals Patientinnen zu der Medizinerin geschickt, die dafür Provisionen kassiert haben soll. Schon vor 30 Jahren soll dem Bericht nach zeitweise ein Berufsverbot verhängt worden sein.
 

In Wiener Ärztekreisen ist die Frau seit Jahren Thema. Allein in den vergangenen vier Jahren sollen 16 Frauen wegen Komplikationen von der Rettung aus ihrer Praxis ins Spital gebracht worden sein, wie Patientenanwältin Sigrid Pilz vorige Woche bekannt gab. Sie kritisiert, dass die Ärztekammer längst informiert worden, aber untätig geblieben sei. Am Freitag wurde die Ärztin schließlich, nach heftiger öffentlicher Debatte, von der MA 40 mit einem vorläufigen Berufsverbot belegt. Grund dafür ist die Anzeige eines Krankenhauses bei der Staatsanwaltschaft, nachdem im Juni eine schwer verletzte Frau aufgenommen worden war.

Die Ärztekammer habe, so Kammer-Präsident Thomas Szekeres gegenüber dem ORF, vor einem Jahr ein Verfahren auf Entzug der Berufsberechtigung gestartet, nachdem man von zwei Fällen bei der Ärztin erfahren habe. Das Verfahren, das von einem Höchstrichter geleitet wird, laufe noch immer.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.07.2013)

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"Abtreibung" doch nicht so harmlos und ungefährlich
 

Bei der Abtreibung schwer verletzt


In einer Praxis für Billig-Abtreibungen kam es jahrelang zu schweren Komplikationen. Doch obwohl das Problem lange bekannt war, ist bis heute noch nicht allzu viel geschehen.

[Wien/cim] In einer Wiener Arztpraxis dürfte es jahrelang immer wieder zu Abtreibungen mit schweren Komplikationen gekommen sein. 16 Mal mussten Patientinnen in den vergangenen vier Jahren mit dem Krankenwagen ins Spital gebracht werden, sagt Patientenanwältin Sigrid Pilz dem ORF-Radio „Ö1“. Anfang Juni musste eine Frau notoperiert werden. „Die Gebärmutter wurde beim Eingriff durchstoßen, eine Arterie und der Harnleiter wurden verletzt. Die Abtreibung wurde zu Mittag gemacht, am Abend hat die Ärztin die Patientin ins Spital gebracht und gesagt, die Frau hätte eine Panikattacke“, schildert Pilz. Dabei sei die Frau, die sich auf Deutsch nicht verständigen konnte, lebensbedrohlich verletzt gewesen, „der Bauch war voll Blut, sie musste notoperiert werden.“ Das Spital werde Strafanzeige erstatten.

Und das ist nicht der erste Fall, die Praxis ist berüchtigt. Ganz Wien, heißt es in Ärztekreisen, wisse seit Jahren Bescheid. „Morbus R.“ nenne man unter Gynäkologen jene Komplikationen, die nach Abtreibungen in dieser Ordination in Spitälern behandelt werden müssen. „Man kommt sich vor wie im Schlachthaus“, schreibt eine Patientin in einem Onlineforum.

Die Schwangerschaften, so Pilz, würden dort nach wie vor mittels Kürettage, also Auskratzen der Gebärmutter, abgebrochen. Gängig ist heute die schonendere Absaugmethode. Dafür wirbt die Medizinerin mit günstigen Preisen: 300 Euro kostet ein Abbruch bei ihr. Üblich sind in Österreich 500 bis 700 Euro. Einige Spitäler bieten günstige Tarife für Sozialfälle.
Verfahren gegen Ärztin läuft

Bereits seit 2009, sagt Pilz, wisse man in der Patientenanwaltschaft von den Problemen um diese spezielle Praxis. Schon ihr Vorgänger habe sich schriftlich in der Causa an die Ärztekammer gewandt, sagt die Patientenanwältin und kritisiert, dass lange nichts geschehen sei. Erst im September 2012 habe sie im persönlichen Gespräch, unter anderem mit Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres, diese Medizinerin angesprochen und seither immer wieder urgiert, dass die Kammer gegen sie vorgehe. Szekeres weist die Kritik zurück: Als die schriftliche Meldung von Pilz zum jüngsten Fall angekommen sei, habe er sofort den Disziplinaranwalt der Kammer eingeschaltet, ein Verfahren gegen die Medizinerin läuft. Allerdings, so Szekeres, gehe es dabei um den Vorwurf, die Ärztin habe, ohne als Anästhesistin ausgebildet zu sein, Narkosen durchgeführt. Die Abtreibungen hätten andere Gynäkologen in ihrer Praxis vorgenommen.

Ob man gegen diese vorgehen werde, solle sich im Zuge des Verfahrens klären, in dem es auch um einen Entzug der Zulassung geht. Einer dieser Gynäkologen soll seine Berufsberechtigung zurückgelegt haben. Die Staatsanwaltschaft hat noch kein Verfahren eingeleitet, eine Anzeige sei nicht eingelangt, heißt es dort. Nur wenn so ein Verfahren läuft, könne die MA 40 ein temporäres Berufsverbot aussprechen.
Praxis immer wieder gesperrt


Der Kammer, so räumt Szekeres ein, sei diese Praxis seit Jahren bekannt. Seit 2008 habe es dort neun Begehungen gegeben, bei sechs davon war die MA 40 dabei, diese hätte die Praxis immer wieder vorübergehend schließen lassen. Allerdings nur aufgrund hygienischer Missstände. Auch über den Disziplinaranwalt der Ärztekammer, so Szekeres, sei eine „Reihe von Verfahren“ geführt worden. Dem Patientenanwalt der Wiener Ärztekammer, Franz Bittner, liegen derzeit zwei Beschwerdefälle vor. Hier liefe die Begutachtung.

In Ärztekreisen war diese Praxis, und auch wie man dagegen vorgehen könne, immer wieder Thema. Gescheitert sei das schließlich an Primarärzten, die Meldungen nicht weiterleiten, heißt es, an einem „Abputzen“ der Ärztekammer. Aber auch am Unwillen der betroffenen Frauen. Von Abtreibung und folgenden Komplikationen ohnehin schwer belastet, wollten sie nicht gegen die Ärztin vorgehen.
„System“ versage bei Abtreibung


Christian Fiala vom Ambulatorium Gynmed sagt, das System versage einfach in dem Fall. Wie beim Thema Abtreibung gesamt. „Sagt die Ärztekammer, als einzige Stelle, die Zulassungen entziehen kann, sie könne nichts tun, ist das ein Eingeständnis des Unvermögens, eigene Standards durchzusetzen,“ so Fiala. Auch, dass Frauen aus Kostengründen in dubiose Praxen gehen, ist für ihn ein Systemversagen. Und, in der Prävention, bei Aufklärung und Verhütung, versage dieses ebenso. „Wir haben eine höhere Abbruchrate als die Schweiz oder Deutschland.“

Quelle: 11.07.2013 | 18:26 | (Die Presse)

 

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Massenabtreiber aus Wien
meldet sich zu Wort:

Gynäkologe Fiala:
 "Ein Abbruch ist ein sehr sicherer Eingriff"

Wiener Ärztin mit Billig-Angebot immer wieder in den Schlagzeilen - Für Gynäkologe Christian Fiala ist Rate der Abbrüche ein Hinweis auf Prävention

Wien - Die erneute Affäre rund um Komplikationen nach Schwangerschaftsabbrüchen in der Ordination einer Wiener Allgemeinmedizinerin wirft ein Schlaglicht auf einen Teil der Gynäkologie, der in Österreich - wohl auch aus politischen, weltanschaulichen und religiösen Gründen - wenig transparent ist. Genaue Zahlen über die vorgenommenen Abtreibungen gibt es nicht. Es handelt sich um privat zu zahlende Leistungen der Medizin von Spitälern, privaten Ambulatorien oder niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen.

 

Hinweis auf Prävention

"Ich habe einmal eine Schätzung versucht und bin auf rund 30.000 Schwangerschaftsabbrüche im Jahr in Österreich gekommen. Das sind deutlich mehr als zum Beispiel in Deutschland und in der Schweiz. Die Rate der Schwangerschaftsabbrüche ist ein Hinweis auf das Funktionieren der Prävention. Dort, wo die Verhütung nicht gut funktioniert, werden viele Frauen ungewollt schwanger", sagte Christian Fiala, Gynäkologe und Begründer des privaten Ambulatoriums "Gynmed" in Wien (Zweigstelle auch in Salzburg). Schwangerschaftsabbruch selbst dürfe nicht risikobehaftet sein: "Der Schwangerschaftsabbruch, ob nun chirurgisch oder medikamentös, ist eine der sichersten medizinischen Behandlungen. Aber man muss sie State of the Art durchführen." Dazu gehöre auch Fortbildung etc.

Elke Graf, Geschäftsführerin des Wiener Ambulatoriums "pro:woman", äußerte sich ganz ähnlich: "In Europa geht man von Abbruchsraten pro 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter (14 bis 45 Jahre, Anm.) zwischen 14 und 45 Fällen aus. In Russland sind es sogar 45 pro 1.000 Frauen und Jahr. Geht man in Österreich von einem Durchschnitt von zwölf pro 1.000 Frauen aus, wären das etwa 20.000 Schwangerschaftsabbrüche."

 

Gut erreichbares Angebot gefordert

Durchgeführt werden die Eingriffe in Krankenhäusern - hier gibt es aber aus weltanschaulichen Gründen von Spitalserhaltern, Abteilungsvorständen und Ärzten/Ärztinnen ein in Österreich durchaus unterschiedliches Angebot -, in den zwei privaten Ambulatorien in Wien und auch bei niedergelassenen Ärzten/Ärztinnen. Deshalb existieren auch keine statistischen Zahlen über die Fälle in Österreich - im Gegensatz zum Beispiel zu Deutschland. Bessere Sexualaufklärung, leichter Zugang zur Kontrazeption und ebenso ein gut erreichbares Angebot auch von Möglichkeiten zu einem Schwangerschaftsabbruch wurden in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder gefordert.

 

Kosten ab 280 Euro

Laut Elke Graf verlangen die Wiener Städtischen Spitäler (KAV) für einen Schwangerschaftsabbruch 280 Euro. Die Wiener Ärztin, welche wieder einmal Diskussionen ausgelöst hat, biete einen Abbruch für 300 Euro an. Im Ambulatorium "pro:woman" verrechne man bis zu 630 Euro. Fiala: "Bei uns kostet ein Schwangerschaftsabbruch 490 Euro." Unter diesem Niveau könne man keine medizinische Qualität bieten. Der Arzt meint aber auch, dass die Wiener Ärztekammer entschiedener reagieren sollte: "Ich sehe schon die Ärztekammer am Zug, sie sollte ihre Selbstverwaltung auch ausüben."


(APA, 11.7.2013)Quelle: dieStandard.at

 

Anmerkung:

Es ist schon pervers, wenn von "medizinischer Qualität" gesprochen wird, wenn es um die Ermordung ungeborener Kinder geht.

Die "medizinische Qualität" wird für das Ungeborene meist "ausreichend" sein, denn es ist anschließend tot,
... und das zu 100 %!!!

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Abtreibung: Warum passierte nichts?
 

Im Fall der Wiener Abtreibungsärztin soll diese Woche eine Begehung der Praxis stattfinden. Trotz wiederholter Probleme wurde gegen die Frau kein dauerhaftes Berufsverbot verhängt. Viele Patientinnen fragen sich jetzt, warum das nicht passierte.

Immer mehr Opfer der verdächtigen Ärztin, die im siebenten Bezirk ordiniert, melden sich jetzt - mehr dazu in Abtreibung: „Psychisch blieb viel hängen“. Miriam etwa sah letzten Sommer den Weg in die Praxis der 75-jährigen „Abtreibungsärztin“ als letzten Ausweg. Der Eingriff dauerte dann vier Mal so lange wie erwartet.

Ihr Mann musste voller Sorge draußen warten. „Ich bin dort eine Stunde gesessen. Das war schon sehr lange. Dann ist hinter dem Vorhang der angebliche Chirurg hervorgekommen. Der hat mir gesagt, dass er jetzt die Rettung gerufen hat, dass er meiner Frau die Gebärmutter durchgestochen und sie innere Blutungen hat.“ Danach wurde sie ins Krankenhaus Rudolfstiftung gebracht.

„Dort hat mit der erste Arzt gesagt, dass ich noch schwanger bin und der Eingriff nicht vollständig durchgeführt werden konnte“, sagt die Frau im Interview mit der Sendung „Bürgeranwalt“. Die Frau konnte jedoch nicht sofort operiert werden, weil die inneren Verletzungen zu groß waren. Bis zur Operationen musste sie Wochen voller Schmerzen durchstehen.
 

Für Rudolfsstiftung kein Grund für Anzeige

Das Spital sah aber keinen Grund, Anzeige zu erstatten, sagt der ärztliche Leiter der Rudolfsstiftung, Ernst Schenk. „Wenn der Verdacht auf Fremdverschulden, schwere Körperverletzung oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, dann muss Anzeige erstattet wird“, sagt Schenk. Das sei damals nicht der Fall gewesen. „Nach der jetzigen Datenlage sehe ich das jetzt auch noch so“, sagt Schenk.


Die Praktiken der verdächtigen Ärztin waren seit den 1970er-Jahren bekannt. Immer wieder wurde die Praxis geschlossen und wieder aufgesperrt - mehr dazu in
Abtreibungsärztin: Praktiken lange bekannt. Dafür ist laut Ärztekammer die MA 40 zuständig. „Wir können die Praxis nicht für immer, sondern nur anlassbezogen schließen, allerdings wäre das dann ein Fall, wo die Ärztekammer nachdenken könnte, ob nicht eine dauernde Berufsausübung verboten werden sollte“, sagt die Leiterin der MA 40, Renate Christ.

Die Ärztekammer sei über alles informiert gewesen. Der Präsident der österreichischen Ärztekammer, Artur Wechselberger, verweist auf das rechtsstaatliche Verfahren, das gerade laufe. Die Frage von Behandlungsfehlern falle nicht in die Zuständigkeit der Ärztekammer, sagt Wechselberger im „Wien heute“-Interview. Aber: Die verdächtige Ärztin sei "sicher nicht das Musterbeispiel einer Ärztin, wenn man sich ihre Geschichte ansieht.

 

11.07.2013 ÖÄK weist Aussagen von Patientenwälten zurück

ÖÄK weist Aussagen von Patientenwälten zurück


Kammer-Verfahren wurde umgehend eingeleitet und Landeshauptmann informiert

In der aktuellen Diskussion um eine Wiener Allgemeinmedizinerin, in deren Praxis Frauen bei der Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen schwere Verletzungen erlitten haben, stellte die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) in einer Aussendung am Donnerstag klar: Der immer wieder erhobene Vorwurf, die Österreichische Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin (ÖQMed) hätte die Behandlungsfehler beanstanden und dafür sorgen müssen, dass die Ordination geschlossen werde, sei sachlich nicht haltbar. ÖÄK-Präsident Artur Wechselberger: „Die Aufgabe der ÖQMed ist es, standardisierte Qualitätskontrollen von Strukturen und Abläufen in Arztpraxen durchzuführen. Seit 2006 hat die ÖQMed über 27.000 Arztpraxen evaluiert und damit ihren gesetzlichen Auftrag auf hervorragende Weise erfüllt."

Auch die immer wieder unterstellte Einflussnahme der Ärztekammer auf die Qualitätskontrollen der ÖQMed entbehre jeder Grundlage. Die aufgrund des Ärztegesetzes von der ÖÄK errichtete Qualitätsgesellschaft arbeite streng nach den gesetzlichen Vorgaben. Diesen Vorgaben gemäß kommen den Eigentümern im Bereich der Qualitätssicherung keine inhaltlichen Kompetenzen zu.

Schwerwiegende Vorwürfe, wie sie die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz erhebe, seien ein Fall für Sachverhaltsdarstellungen an die zuständigen Behörden, die dem rechtsstaatlichen Prinzip folgend tätig werden müssen. Als eine der angesprochenen Behörden sei die ÖÄK aktiv geworden und habe – dem Ärztegesetz entsprechend – ein Verfahren eingeleitet. Bei „Gefahr in Verzug" könne auch der zuständige Landeshauptmann mit einem derartigen Sachverhalt befasst werden – eine diesbezügliche Meldung habe die ÖÄK erstattet.

Als Erklärung für die heute von Gesundheitsminister Alois Stöger geäußerten Überlegungen, der ÖQMed die Qualitätsagenden zu entziehen, vermutet Präsident Wechselberger „einen unzureichenden Informationsstand in Bezug auf den konkreten Anlassfall". Wechselberger kündigte an, den Gesundheitsminister persönlich zu informieren. (ar)

(Quelle: Ärztekammer.at 2013-07-11)

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Berufsverbot für Abtreibungsärztin



Die Österreichische Ärztekammer hat heute jene
umstrittene Abtreibungsärztin mit einem unbefristeten Berufsverbot belegt, in deren Praxis Frauen bei Abtreibungen massiv verletzt worden sein sollen.

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Artur Wechselberger, entzog der Wiener Abtreibungsärztin die Berufsberechtigung auf Dauer. Der diesbezügliche Bescheid ist zurzeit unterwegs.

Im Zuge der jüngsten behördlichen Ordinationsbegehung seien neue Umstände ans Tageslicht gekommen: „Ausschlaggebend war, dass nach diesen gutachterlichen Aussagen, diesen neuen Sachverhalten, die Frage der Vertrauenswürdigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs eindeutig mit Nein zu beantworten war“, sagte Wechselberger dem ORF-Radio. Mit dem unbefristeten Berufsverbot ist eine Streichung aus der Ärzteliste verbunden.


Praxis bereits am Dienstag geschlossen

Am vergangenen Dienstag hatten Ärztekammer, die Gesellschaft für Qualitätssicherung (ÖQMed) und die MA40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht) die Ordination der Ärztin in Wien-Neubau nach einer Begehung geschlossen. Grund dafür war „Gefahr in Verzug und wegen der Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Patientinnen“ - mehr dazu in Abtreibungsärztin: Praxis geschlossen.

Die Praktiken der verdächtigen Ärztin waren seit den 1970er Jahren bekannt. Immer wiede
r wurde die Praxis geschlossen und wieder aufgesperrt - mehr dazu in Abtreibungsärztin: Praktiken lange bekannt. Dafür ist laut Ärztekammer die MA40 zuständig. „Wir können die Praxis nicht für immer, sondern nur anlassbezogen schließen, allerdings wäre das dann ein Fall, wo die Ärztekammer nachdenken könnte, ob nicht eine dauernde Berufsausübung verboten werden sollte“, hatte die Leiterin der MA40, Renate Christ, noch vor wenigen Tagen gesagt.


16 Fälle mit Komplikationen in vier Jahren

Die Ärztin soll in den vergangenen Jahren bis Jahrzehnten eine Quasi-Abtreibungsklinik mit dort beschäftigten Gynäkologen betrieben haben. Laut der Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz waren allein in den vergangenen vier Jahren 16-mal Frauen von der Ordination wegen Komplikationen mit der Rettung in Krankenhäuser gebracht worden.

Sieben Frauen mit Komplikationen hätten sich an sie gewandt. Die Patientenanwältin sagte gegenüber dem ORF-Radio: „Die Gebärmutter wurde durchstoßen. Die Patientinnen haben schwere Blutungen erlitten. Manchen mussten innere Organe entnommen werden, und sie sind in der Folge für ihr Leben gezeichnet.“

 

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Was sind wir nur
für eine Gesellschaft geworden?

- Abtreibungsärztin Radauer  beauftragt "Schergen" (Mediziner) für das Töten der ungeborenen Kinder
- diese "Schergen" töten die unge-borenen  Kinder nicht professionell wie vom Staat gewünscht, sondern stümperhaft
- diese "Schergen" bringen in einigen Fällen die Gesundheit und das Leben der Kindsmutter in Gefahr
- Aufregen tut sich die Öffentlichkeit,
weil die Schergen bei ihrer Arbeit die Gesundheit und das Leben der Mutter in Gefahr brachten.

Total egal ist dem Großteil der Bevölkerung, das bei jeder Abtreibung ein ungeborenes Kind brutal ermordet wird.

Mit dieser Einstellung ist
unsere Gesellschaft
dem Untergang geweiht!

Jede Abtreibung

stoppt ein schlagendes Herz

 

Wo bleibt der Aufschrei gegen Abtreibung?



Niemand wagt auszusprechen, worum es bei Schwangerschaftsabbrüchen wirklich geht:
Um die Vernichtung menschlichen Lebens.


Ginge es nicht um ein so ernstes Thema, man müsste Sibylle Hamann für ihren „Quergeschrieben“-Beitrag („Die Presse“, 17.Juli 2013) eigentlich dankbar sein.

Denn einen Vergleich zwischen einer verpfuschten Zahnbehandlung und einem Eingriff eines Arztes, in dem ein menschliches Wesen aus dem Mutterleib „entsorgt“ wird, ernsthaft zu ziehen ist nur in einer Gesellschaft möglich geworden, die sich über den (im Strafgesetzbuch nach wie vor bestehenden) Unrechtstatbestand des Schwangerschaftsabbruches nicht mehr im Klaren ist.

Ein Schelm, wer dabei als Ursache die sogenannte Fristenregelung aus dem Jahr 1975 ansieht, an der (parteiübergreifend) nicht mehr „gerüttelt“ werden darf. Aus einer Ausnahmeregelung, wonach in bestimmten Fällen die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruches nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden soll, ist längst ein gesellschaftlicher Konsens (frei nach der „Mein Bauch gehört mir“-Philosophie), der den Schwangerschaftsabbruch als „Recht“ der Frau betrachtet, geworden.

Nichtdiskurs um Abtreibung

Und so verwundert es auch nicht weiter, dass anlässlich der Vorfälle rund um die nicht „sorgfältig“ ausgeführten Schwangerschaftsabbrüche einer Wiener Ärztin ein Nichtdiskurs stattfindet.

Ein Aufschrei all jener Kräfte, denen das ungeborene Leben noch irgendwie am Herzen liegt, müsste ergehen, wenn in der medialen Berichterstattung die Kernproblematik, um die es bei der Abtreibung geht, bewusst verschwiegen wird.

Der sogenannte Eingriff des Arztes ist nichts anderes als die Beseitigung menschlichen Lebens. Vorgenommen von Menschen, deren primäre Aufgabe in der „Heilung“ anderer Menschen bestehen sollte.

Wo sind die Stimmen der christlichen Politiker sowie der führenden Kräfte in Österreichs Kirche? Sie schweigen wie immer. Zu heiß ist das Thema. Zu groß offenkundig die Angst vor der medialen und politischen Auseinandersetzung mit dem Mainstream. Dabei wäre sie (schon ökonomisch betrachtet) notwendiger denn je.

Frau Hamann weist zutreffend (wenn auch aus anderen Beweggründen) auf die Nichtexistenz der in Österreich erfassten Daten über Schwangerschaftsabbrüche hin. Die Schätzungen liegen bei 40.000 bis 60.000 pro Jahr. Und das bei einer (laut Statistik Austria) jährlichen Geburtenrate von nicht ganz 80.000!


Thema für Konservative abgehakt

Die einstmals christliche Vorzeigepartei ÖVP hat das Thema Fristenlösung offenkundig abgehakt, das heißt, sich mit ihr abgefunden. Angesichts des Nichtwiderstandes der österreichischen Bischofskonferenz gegen die bestehende Gesetzeslage (sieht man einmal von dem mutigen, aber leider einsamen Kampf des Salzburger Weihbischofs ab), kann man es ihr nicht einmal verdenken. Warum sollte man auch päpstlicher sein als der Papst?

Ein sarkastischer Zukunftsblick? Für Lebensschützer könnte es noch viel schlimmer kommen. Wie geht das? Ganz einfach. Rot-Grün erreicht endlich die medial heiß ersehnte parlamentarische Mehrheit.

Dann ginge es Schlag auf Schlag: Abtreibung raus aus dem Strafrecht, Ärzte und Spitäler könnten zur Mitwirkung am Schwangerschaftsabbruch „gezwungen“ werden, ansonst wird der Geldhahn zugedreht, Abtreibung als „Gesundheitsleistung“ auf Krankenschein et cetera.

Dass somit nunmehr ausgerechnet die ÖVP zur „Bewahrerin“ der (einstmals zu Recht heftig bekämpften) Fristenlösung in der derzeit bestehenden Form mutiert ist darf als politische Ironie des Schicksals bezeichnet werden. Traurig, aber wahr!


Dr. Michael Etlinger ist Jurist und seit 2002 als Senatsvorsitzender der unabhängigen Kontrollinstanz Bundesvergabeamt tätig.

 

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Nachrichten
EUROPÄISCHER BÜRGERINITIATIVEN
 ZUM SCHUTZE DES LEBENS UND DER MENSCHENWÜRDE

A - 4730 Waizenkirchen, Feldweg 1
Telefon: 07277/6342; Telefax: 07277/6342-4

 

Pressemeldung

 

Nach Wiener Abtreibungsskandal:

Qualitätskontrolle für vorgeburtlichen Kindermord?

 

Am 16. Juli 2013 wurde die Abtreibungspraxis Dr. Mihaela Radauer in Wien-Neubau geschlossen. Unsachgemäß durchgeführte vorgeburtliche Kindstötungen, bei denen es in einigen Fällen zu lebensbedrohlichen Verletzungen der Mutter gekommen war, scheinen ein Grund dafür gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt noch..

Die beschuldigte Doktor Radauer selbst führt keine Abtreibungen durch, sondern hat Mediziner für dieses einträgliche Tötungsgeschäft, das sie seit über 3 Jahrzehnten durchführt, eingestellt. Wird die Staatsanwaltschaft Wien anders als die Ärztekammer handeln?

 

Wer nun meint, die skandalösen Vorgänge um die Abtreiberin in Wien würde ein Umdenken zum Leben hin bewirken, sieht sich getäuscht.

Der Ruf nach Qualitätskontrolle bis hin zur Tötung auf Krankenschein macht sich breit. Der Österreichische Frauenring fordert, daß die Tötungskosten bei maximal 300 Euro liegen sollten. Dem hält der Wiener Abtreiber Fiala entgegen, daß mit „Billigangeboten“ (unter 490,00 € für eine Kindstötung) keine Qualitätssicherheit zu gewährleisten sei.

 

68 Jahre nach Auschwitz und Mauthausen haben offenbar viele Menschen in Österreich vergessen, worum es überhaupt bei einer „Abtreibung“ geht.

 

Die derzeitige Diskussion wirft auch die Frage auf, ob wir denn heute eine bessere Gesellschaft als vor 68 Jahren geworden sind, ob wir uns weiterentwickelt haben … zum Guten hin?

 

Wir stellen fest, daß heute die Gesetze zum Schutze des Lebens so „eingepaßt“ wurden, daß vorgeburtliches Töten legal geworden ist. Bald werden Tötungsspezialisten mit Qualitätsplakette für das Ermorden von Ungeborenen eingesetzt werden – und den Tötungs-Berechtigungsschein nebst Kostenzusage erhält man von der Krankenkasse.

„Schöne neue Welt“?!!

 

Wenn heute ein Mensch mit Zustimmung seiner Mutter vor seiner Geburt ermordet werden kann, warum sollte das in einigen Jahren nicht auch bei Alten, Kranken, Behinderten und Andersdenkenden möglich sein?

 

Waizenkirchen, den 17. Juli 2013

„Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft-Österreichs.”

 

 

V.i.S.d.P.: „Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs"

Redaktionsanschrift: A-4730 Waizenkirchen , Feldweg 1

 

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Was wäre gewesen, wenn die NAZIS solche Einfälle gehabt hätten?

 

"die Standard.at" berichtete am 26.7.2013 von 20 Festnahmen in Salzburg während der Gebetsdemonstration "1.000-Kreuze-Marsch" für das ungeborene Leben. Meist gewaltbereite LINKE versuchten immer wieder, den friedlichen Gebetszug zu behindern oder zu stoppen. Wieder nur ein massives Polizeiaufgebot konnte die betenden Lebensrechtler schützen.

Das Thema "Abtreibung" scheint nach den Wiener Vorfällen in der Abtreibungspraxis Dr. Radauer womöglich noch zu einem Wahlthema zu werden:

Neben der Grünen-Partei, die Abtreibung auf Krankenschein fordert, ist es die
Sozialistische Linkspartei (SLP), die seit Jahren progressive Politik in Sachen Schwangerschaftsabbruch fordert und auch auf konservative Tendenzen hinweist. "Die konservative Offensive will rückgängig machen, was die Frauen- und ArbeiterInnenbewegung in den letzten Jahrzehnten erkämpft hat", erklärte Sonja Grusch von der SLP in einer Aussendung vor der Demonstration.

Der Forderung der Grünen, Schwangerschaftsabbruch auf Krankenschein zuzulassen, schließt sich die SLP an. Man müsse aber auch bedenken, dass manche junge Frauen angesichts der Informationen über Krankenkassenleistungen, die an die Eltern gerichtet sind, unter Druck geraten könnten, so Grusch gegenüber dieStandard.at.

 

Bei der "Abtreibung" geht es um die Tötung eines ungeborenen Menschen.

Niemand, weder Mutter noch Vater, Mediziner oder Staat, niemand hat das Recht zu entscheiden, welches Kind leben darf und welches Kind getötet werden soll/kann.

 

Und meint ein Staat, dieses Unrecht zum Töten eines ungeborenen Kindes rechtmäßig machen zu wollen, begibt er sich auf das gleiche Niveau wie im Dritten Reich!!

 

Ubrigens: Unrecht wird nicht damit zum Recht, wenn der Staat bestimmt, das Unrecht nun Recht sei.
               
  - Überlegungen und Denkweisen wie " ist ja kein Mensch", "ist noch kein kein Mensch", "wird noch Mensch"

                        hatten wir bereits vor einigen Jahrzehnten und die Erfahrungen von damals sollten uns reichen ... ein für alle mal!!


Wenn nun in Österreich die Forderung auf Tötung der ungeborenen Kinder auf Krankenschein erfolgt, ist diese Forderung, wenn überhaupt, nur damit zu entschuldigen, daß die Verantwortlichen Politiker entweder zu jung und zu dumm oder zu alt und zu dekadent sind, weil sie nicht gelernt oder wieder vergessen haben, was es heißt, einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen das Lebensrecht abzusprechen.

 

Diejenigen, die sich noch der denkenden Minderheit zugehörig fühlen,
sollten aufschreien, Widerstand leisten

und
wenigstens in Wahlzeiten

den Politikern mit menschenverachtenden Einstellungen
einen DENKZETTEL verpassen!

 

Vorsicht, Ihr Querdenker:

Nach der Abtreibung folgt die EUTHANASIE,

das ist so sicher wie das "Armen in der Kirche!"

... und dann kann es EUCH auch treffen!!

 

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Abtreibungsskandal: Beschuldigte Ärztin fiel bereits 1979 auf

Berichterstattung durch die Wochenzeitung "Furche" schon am 26. September 1979,
damals über fragwürdige Werbemethoden 26.07.2013
 

Wien, 26.07.2013 (KAP) Schon vor 24 Jahren ist jene Wiener Abtreibungsärztin "R.", die Patientinnen durch veraltete Methoden verletzt haben soll, durch bedenkliche Praktiken aufgefallen. Das berichtet die aktuelle Ausgabe der Wochenzeitung "Furche", die laut einem Faksimile bereits am 26. September 1979 auf die Ärztin aufmerksam gemacht hat. Der Fall decke nicht nur das jahrzehntelange Systemversagen bei der ärztlichen Qualitätskontrolle auf, sondern belege auch die vollkommene Intransparenz in der Abtreibungspraxis in Österreich, heißt es in der Zeitung.

 

Die Causa der aus Rumänien stammenden Ärztin kam aktuell in die Schlagzeilen, als ein Wiener Spital eine Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen - die Gebärmutter war durchstoßen, eine Arterie und der Harnleiter verletzt und der Bauchraum voll Blut - eingeliefert wurde. Erst am 12. Juli wurde über die Medizinerin, in deren Praxis die Patientin zuvor eine Abtreibung vornehmen ließ, ein temporäres Berufsverbot verhängt und ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet; Patientenanwältin Sigrid Pilz hatte zuvor von 16 Frauen berichtet, die in den letzten vier Jahren von R. schwer verletzt worden sind.

 

Werbebriefe mit Provisionsangeboten

 

Bei der Berichterstattung im Herbst 1979 standen laut "Furche" vor allem fragwürdige Vermarktungsmethoden der Allgemeinmedizinerin im Mittelpunkt. Der Verdacht habe sich damals erhärtet, dass R. an Kollegen im Ausland Werbebriefe geschickt hat, in denen sie sich als Abtreibungsärztin empfahl und Provisionszahlungen für Vermittlungsdienstes in Aussicht stellte.

 

Die Ärztekammer verhängte daraufhin über die Ärztin, in deren Praxis 30 Abtreibungen täglich vorgenommen worden sein sollen, am 19. Mai 1979 eine Disziplinarstrafe: Drei Monate Berufsverbot und drei Jahre Bewährung. Das Ansinnen der aus Rumänien stammenden Medizinerin, kurz darauf eine eigene Klinik in Wien-Fünfhaus zu errichten, wurde von der Stadt Wien verhindert.

 

Nachdem eine Undercocer-Journalistin des deutschen Magazins "Stern", die sich als Patientin bei der Medizinerin vorstellte, bloß drei Monate später von verheerenden Hygienebedingungen berichtete, wurde die Wiener Gesundheitsbehörde tätig und schloss die Praxis "vorübergehend", geht aus der "Furche" vom 18. Juni 1980 hervor. Ein weiterer "Stern"-Artikel veranlasste den damaligen Gesundheitsminister Herbert Salcher zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens. Die Ordination wurde vorübergehend gesperrt, was laut "Furche" vom 2. Juli 1980 "die Geschäfte aber nur kurzzeitig störte".

 

Homepage weiter abrufbar

 

Aktuell sei die Homepage der Ärztin trotz Sperre nach wie vor abrufbar, berichtet die Wochenzeitung, wobei "fachliche und menschliche Kompetenz" versprochen wird. Dabei würde in Ärztekreisen schon seit Jahren die bei den Patientinnen von R. beobachteten Komplikationen als "Morbus R." bezeichnet, geht aus dem Bericht hervor.

 

Nicht nur die fehlende Kontrolle, sondern auch die Undurchsichtigkeit der Schwangerschaftsabbrüche seien in Österreich nach wie vor ein großes Problem, betont die "Furche": Gesicherte Zahlen über die Zahl der Durchführungen fehlen, die Schätzungen belaufen sich aber auf bis zu 30.000 Frauen - darunter immer mehr Mädchen, viele aus Migrantenfamilien -, die allein im Jahr 2012 abgetrieben haben.

 

Start einer Debatte gefordert

 

Alle Beteiligten seien sich über die Forderung nach umfassender Sexualerziehung und nach mehr Informationen über Verhütung grundsätzlich einig, so die "Furche". Während manche aber für Abtreibung auf Krankenschein plädieren, fordert die "Aktion Leben Österreich" neben einer Statistik auch die Erforschung jener Gründe, warum Frauen sich zu diesem drastischen Schritt entscheiden. Ebenfalls gefordert würden mehr Werbung für Schwangerschaftsberatung sowie Unterstützungsangebote für Schwangere in Not.

 

Zu Wort gemeldet hatte sich am Donnerstag der katholische Familienverband (KFÖ): Eine "breite Debatte über Schwangerschaftsabbrüche ohne Tabus" sei nötig, das "de-facto-Redeverbot für Politiker" müsse beendet werden, so KFÖ-Präsident Alfred Trendl. Damit die Unterstützung von Frauen möglich sei, brauche es dringend eine Bundesstatistik, die auch eine Motiverhebung beinhalteten. Dass das Gesetz derzeit Minderjährigen für Schönheits-OPs eine Bedenkzeit vorschreibt, nicht aber bei Schwangerschaftsabbruch, sei "nicht leicht nachvollziehbar".

 

Notoperation nach Abtreibungen: Vorwürfe gegen Ärztin
 


In der Ordination einer Wiener Medizinerin sollen bei Abtreibungen mehrere Frauen verletzt worden sein. Die Kammer habe schon lange davon gewusst, kritisiert die Patientenanwaltschaft.

Eine Wiener Ärztin soll in ihrer Praxis jahrelang Schwangerschaftsabbrüche zum Billigtarif angeboten haben. Sieben Frauen hätten sich nach massiven Verletzungen an die Patientenanwaltschaft gewandt. Diese Vorwürfe hat die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz am Donnerstag im Morgenjournal von Ö1 erhoben. Sie schätzt die Dunkelziffer noch weit höher.

16 Mal sei in den vergangenen vier Jahren vor der Ordination die Rettung vorgefahren. Jedes Mal musste eine bei einem Schwangerschaftsabbruch verletzte Frau ins Krankenhaus gebracht werden, sagt Pilz. In anderen Einrichtungen komme das so gut wie nicht vor.

Im letzten ihr bekannten Fall, so Pilz, sei einer Frau während der Kürettage die Gebärmutter durchstoßen, eine Aterie und der Harnleiter verletzt worden. Stunden nach dem Eingriff sei die Patientin, die kaum Deutsch spricht, ins Spital gebracht worden, wo eine Notoperation durchgeführt werden musste. Dieses Spital, so Pilz, habe eine Anzeige angekündigt.


Schwangerschaftsabbrüche um 300 Euro

Die Probleme mit dieser Ärztin, so Pilz, seien seit Jahren bekannt. Die Medizinerin biete Schwangerschaftsabbrüche zum Billigtarif - laut ihrer Website um 300 Euro - an. In anderen Ordinationen und Kliniken kosten Abtreibungen 500 bis 700 Euro. Außerdem, so Pilz gegenüber der "Presse", würden in dieser Ordination Schwangerschaften mittels Kürettage, also Auskratzen der Gebärmutter, abgebrochen. Das entspricht nicht mehr dem Stand der Medizin, gängig sei heute die Absaugmethode.

Pilz wirft der Ärztekammer vor, Probleme mit dieser Ordination seien seit Jahren bekannt. Ihr Vorgänger habe ähnliche Fälle ebenfalls bereits bei der Kammer angezeigt, ohne, dass etwas passiert sei. Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres weist diese Vorwürfe im Gespräch mit der "Presse" zurück: "Wir haben den Fall sofort, nachdem er gemeldet wurde, angezeigt." Derzeit läuft ein Verfahren, bei dem es auch um ein Berufsverbot geht.


Ordination immer wieder geschlossen

Seit 2009 habe es aber immer wieder Begehungen der Praxis gegeben, auch wurde bereits eine Reihe von Verfahren gegen die Medizinerin geführt. Aus hygienischen Gründen wurde die Ordination immer wieder geschlossen, schließlich aber wiedereröffnet. "Die Schwierigkeit dabei, gegen die Ärztin vorzugenen ist, dass sie die Abtreibungen nicht selbst durchführt, sondern dafür Gynäkologen engagiert", sagt Szekeres. Die Ärztin selbst war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Quelle: 11.07.2013 (DiePresse.com)

 

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2008: "Diese Ärztin war mal gesperrt wegen unhyhienische Zustände."
In der Bevölkerung war das bekannt, bei der Staatsanwaltschaft und Ärztekammer nicht?

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Wie aus den Unterlagen im "Humer-Archiv" ersichtlich, erstattete der verstorbene Martin Humer
am 28. März 2007 bei der Staatsanwaltschaft Wien, Herrn Dr. Otto Schneider,
Strafanzeige gegen Frau Dr. med. Mihaela Radauer.

Gleichzeitig erhielt die Ärztekammer Wien von der Strafanzeige eine Ablichtung!

 

Seit 2008 fuhr 16 mal der Notarztwagen vor der Abtreiberpraxis Radauer in Wien vor.
Was hatten Staatsanwalt, in Persona Dr. Otto Schneider, und die Ärztekammer Wien für Gründe,

in dieser Angelegenheit untätig zu blieben?
Zudem war der Öffentlichkeit, somit auch der Staatsanwaltschaft und der Ärztekammer, aus verschiedenen
Berichten bekannt, wie es in der "Radauer-Abtreibungs-Praxis" zuging.

Das Staatsanwaltschaft und Ärztekammer zu dem eigentlichen Übel,
der in der Praxis getöteten ungeborenen Kinder, aus politischen Gründen oder Karrieredenken
sind nicht öffentlich äußerten, mag noch verständlich sein,
aber wenn durch Untätigkeit auch noch die Gesundheit oder das Leben der Mutter in Kauf genommen wird,

ist unverständlich.

Hier besteht Klärungs- und Aufklärungsbedarf!!


Wahrscheinlich wird dieser Skandal auch für die Mitverantwortlichen folgenlos bleiben!
Gibt es in Wien einen Staatsanwalt, der sich traut,
die Wahrheit ans Licht zu bringen?

 
(hier weitere Unterlagen aus dem "Humer-Archiv")

 

 

Hat Frau Dr. Viorica-Mihaela Radauer
im Jahre 1996 deshalb eine "GmbH" gegründet,
damit sie weiterhin für die Tötung ungeborener Kinder straffrei werben konnte?

 

 

 

 

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