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Wo eine Gesellschaft sich dazu verführen läßt, bestimmte Personen als nicht voll menschlich und daher minderwertig und ohne Anspruch auf Achtung zu betrachten, dort sind die kulturellen Voraussetzungen für einen menschlichen Holocaust gegeben.

 

Ronald Reagan "Recht zum Leben" S.24/25

 

 

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Archiv: 2015 - 2014 - 2013 - 2012 - 2011 - 2010 - 2009 - 2008 -
 

 

 
 

 

 

Politiker und die Justiz
hätten "Charlie Hebdo 2015" verhindern können

 

Es wird in diesen Tagen des neuen Jahres viel über Demokratie und Meinungsfreiheit geschrieben.
Alle Medien verurteilen zu Recht dieses beispiellose Verbrechen gegen das Satire-Magazin "Charlie Hebdo".
Mindestens zwölf Menschen wurden in den Redaktionsräumen des französischen Magazins brutal ermordet.

Waren radikale Islamisten die Rädelsführer?


Es gibt keine Rechtfertigung zu einem solchen Verbrechen, auch nicht die widerlichen, primitiven und beleidigenden Bilder und Texte eines Satire-Magazins!


Europäische Politiker zeigen sich nun geeint und beschwören zu Recht, gegen diese Gewalt vorzugehen.
Soll doch die Errungenschaft der Demokratie, die Meinungsfreiheit, erhalten werden!

 

Unserer Meinung nach war das alles vorhersehbar gewesen.

Die Redakteure des
"Charlie Hebdo" wußten sicher:

Beleidigen wir
den "Juden- oder Christengott" durch Blasphemie,
dann gibt es vielleicht Strafanzeigen oder Demos, aber keine Gewaltübergriffe,
 

beleidigen wir hingegen Mohammed, dann bringen wir das Wasser zum Kochen.

Auf diese primitive Art provozierten sie gewaltbereite Mohammedaner,
die Redaktionsräume zu stürmen, um den Beleidigungen Einhalt zu gebieten.
Möglich, daß die Verbrecher keinen anderen Ausweg als Gewalt sahen,
um die Beleidigungen und Verspottungen gegen "ihren" Gott,
gegen "ihren" Religionsstifter zu beenden?
Aber auch die schlimmsten Beleidigungen rechtfertigen nie eine Gewalttat.

 

Dieser "Selbstjustizakt" sollte vor allem Politiker, Staatsanwälte und Richter aufhorchen lassen.
Sie sollten überlegen, ob es gemeinschaftsfördernd ist,
wenn weiterhin
Schmähungen, Beleidigungen, Blasphemie usw.
gegen
Gott, Religionsstifter und religiöse Einrichtungen
im Namen der Kunst-, Meinungs- und Pressefreiheit sanktionsfrei hingenommen werden.
 

Sachliche und berechtigte Kritik müssen von Juden, Christen, Muslimen und anderen
Gemeinschaften ausgehalten werden, das ist nicht die Frage!

Ein Dialog und ein friedliches Zusammenleben mit "Andersdenkenden/Andersgläubigen"
kann nur möglich sein, wenn ich mein Gegenüber achte, ihn ernst nehme,

...aber durch ein Verächtlichmachen dessen, an das mein Gegenüber glaubt oder was er verehrt,
zeigt nicht, daß ich ihn ernst nehme oder wertschätze
und kann somit nie zu einem Verständnis oder Dialog führen.

Wenn dann der Staat diese vermeintlich
"grenzenlosen Freiheit"  auch noch fördert und keine "rote Linie" zieht,

müssen wir uns für die Zukunft nicht wundern,
wenn solche Vorfälle, wie in Paris, keine Einzelfälle bleiben.

 

Man muß sagen:


Die politische Führungselite, die für sich beansprucht, das friedliche Zusammenleben
in unserer "Europäischen Gemeinschaft" zu garantieren, hat erbärmlich versagt.

Ist die Politik und die Justiz nun lernbereit?
Hat man jetzt endlich verstanden,

das grenzenlose Freiheit
grenzenlose Gewalt im Schlepptau hat?

 

 

 


Organisation behauptet: «Charlie Hebdo»-Chef mitschuldig an seinem Tod

US-Lobbyorganisation: Das Magazin habe eine «lange und abstoßende Tradition», insbesonders religiöse Figuren zu verspotten. «Wir sollten aufhören, diese Art von Intoleranz zu tolerieren, die diese gewalttätige Reaktion hervorgerufen hat».

Nach Meinung der US-amerikanischen Lobbyorganisation «Catholic League» ist der Chefredakteur der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo», Stephane Charbonnier, nicht schuldlos an seiner Ermordung. «Wäre er nicht so narzisstisch gewesen, könnte er noch leben», erklärte der Vorsitzende der rechtskonservativen «Catholic League», Bill Donohue, am Mittwoch (Ortszeit) in New York.

Das Magazin habe eine «lange und abstoßende Tradition», insbesonders religiöse Figuren zu verspotten. «Wir sollten aufhören, diese Art von Intoleranz zu tolerieren, die diese gewalttätige Reaktion hervorgerufen hat», so Donohue. Zwar müsse die Bluttat vom Mittwoch «unzweideutig verurteilt werden». Muslime hätten jedoch auch «Grund, verärgert zu sein», schreibt der Präsident der «Catholic League».

Donohue verwies auf eine Interview-Aussage Charbonniers von 2012, mit der dieser provokante Zeichnungen des islamischen Propheten Mohammed verteidigte: «Mohammed ist mir nicht heilig.»

Die «Catholic League» tritt eigenen Angaben zufolge für die Verteidigung der Rechte von Katholiken in den USA ein. Sie ist keine offizielle Organisation des Erzbistums New York, wird aber von namhaften Klerikern unterstützt
Quelle:kath.net 20150108

 

Klage gegen „Charlie Hebdo“
 

Eine riesige Debatte begann und endete in Protesten und Drohungen von Muslimen, die sich beleidigt fühlten. Der Dachverband französischer Muslime „Conseil français du culte musulman“ (CFCM) reichte daraufhin Klage gegen „Charlie Hebdo“ ein.
2007 sprach das zuständige Pariser Gericht die Zeitschrift vom Vorwurf der Beleidigung frei.
 

Danach druckte „Charlie Hebdo“ immer wieder Mohammed-Karrikaturen, von denen sich Muslime verunglimpft sahen. Eine von Cabus Karikaturen war überschrieben mit: "Es gibt keinen Gott!" Darunter stehen der Papst, ein Mullah und ein Mann mit dem typischen Hut jüdischer Orthodoxer, alle drei schwer bewaffnet. Der Mann mit dem Turban droht: "Doch!" 

Quelle: Focus 20140107

Anmerkung:  

Hätte das Pariser Gericht 2007 die widerlichen und beleidigenden Karikaturen als beleidigend eingestuft,
was diese Karikaturen defacto auch sind, würden die ermordeten Redakteure noch leben.

Warum muß etwas so beleidigend dargestellt werden, was andere Menschen schätzen und verehren. Das gilt für das Juden- und Christentum wie gleichermaßen für den Islam.
Da sind sicher die Grenzen der Satire erreicht!

Nochmals:

Beleidigungen sollte der Staat nicht tolerieren, aber wenn er es dennoch tut,

sind das keine Rechtfertigungsgründe für Verbrechen!

 

 
 

Schon früher ein Anschlag
Darum wurde "Charlie Hebdo" immer wieder angefeindet

 

Mindestens zwölf Menschen starben bei einer Schießerei in der Pariser Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo". Vermutet wird ein religiöser Hintergrund. Das Heft hatte in der Vergangenheit mehrmals Mohammed-Karikaturen gedruckt und sich über den Islam lustig gemacht.

Die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo", in der am Mittwoch drei Männer um sich schossen und zwölf Menschen töteten, ist schon einmal Opfer eines Anschlags gewesen: Im November 2011 warfen Unbekannte einen Molotow-Cocktail auf das Gebäude der Zeitschrift. Der Brand wurde schnell gelöscht, Verletzte gab es damals keine.

Mohammed mit einer Bombe als Turban

Auch damals vermuteten Redaktion und Polizei ein religiöses Motiv hinter der Tat. Denn immer wieder stand "Charlie Hebdo" für seinen Umgang mit dem Thema Islam und Islamismus in der Kritik. 2006 gehörte das Magazin zu den wenigen Medien, die die Mohammed-Karikaturen aus der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten nachdruckten, gemeinsam mit eigenen Karikaturen über Muslime. Darunter auch das bekannte Motiv, das den Propheten Mohammed mit einer Bombe als Turban zeigt.

Gläubige Muslime sehen in der Veröffentlichung solcher Karikaturen eine Beleidigung des Propheten und ihres Glaubens. Aber auch grundsätzlich ist im Islam jegliche Verbildlichung des Propheten streng verboten. Ebenfalls im Jahr 2006 veröffentlichte das Magazin ein „Manifest“ von zwölf Intellektuellen, die sich gegen den Islamismus „als neue, weltweite, totalitäre Bedrohung“ wandten.

Drohnachrichten und Beleidigungen

Kurz vor dem Brandanschlag 2011 brachte „Charlie Hebdo“ ein Sonderheft zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien heraus. Der Titel lautete in Anspielung auf das islamische Gesetz "Charia Hebdo". Als Chefredakteur wurde ein gewisser "Mohammed“ angegeben. Die Redaktion erhielt daraufhin über soziale Netzwerke Beleidigungen und Drohnachrichten.

Chefredakteur Stephane Charbonnier betonte damals jedoch, dass niemand das Scharia-Sonderheft vor dem Brandanschlag gelesen haben konnte, da es erst Stunden später an die Kioske kam. Lediglich die Titelseite mit einer Mohammed-Karikatur war zuvor im Internet gezeigt worden.

Verweis auf Rede- und Pressefreiheit

2012 veröffentlichte das Magazin erneut Mohammed-Karikaturen. Die Stimmung in den muslimischen Ländern war zu diesem Zeitpunkt unter anderem wegen des islamfeindlichen Satire-Films „Innocence of Muslims“ ("Die Unschuld der Muslime") stark aufgeheizt. Im lybischen Bengasi starben bei einem Angriff auf das US-Konsulat mindestens 15 Menschen.

Chefredakteur Charbonnier wies die Kritik mit Verweis auf die Rede- und Pressefreiheit zurück. In einer Demokratie müsse auch Satire über Religionen möglich sein, argumentierte er. Die Redaktionsräume wurden daraufhin von der französischen Polizei zusätzlich geschützt.

Im Januar 2014 wagte sich das Magazin erneut an das heikle Thema und veröffentlichte eine Comic-Biografie von Mohammed. Neben der öffentlichen Kritik und den Drohungen gab es auch mehrere Klagen gegen die Berichterstattung des Magazins.

 

Quelle: Focus-Online 20150107

 

charlie

pas charlie

   

 
       in Deutschland     

Initiative Nie Wieder!

Cestarostraße 2,  D‑69469 Weinheim

Telefon: 06201/2909929    Fax: 06201/2909928

E-Mail: info@babycaust.de

     - Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. -

 

       Weinheim, den 13. Januar 2015 

 

 

„Initiative Nie Wieder“:
Wir sind nicht "Charlie" !
 

Die "Initiative Nie Wieder!" verurteilt das beispiellose Verbrechen gegen das französische Magazin "Charlie Hebdo", dem zwölf Menschen zum Opfer fielen.
Dieser barbarische, durch nichts zu rechtfertigende Gewaltakt ist auch ein Anschlag gegen die Demokratie und gegen die Meinungsfreiheit auf der ganzen Welt.
Deshalb müssen Politik und Justiz schnellstens reagieren, damit sich ein derartiges Blutbad nicht wiederholt. Das friedliche "Zusammenleben" von  Menschen verschiedener Kulturen ist in Gefahr und kann durch die Éreignisse in "Paris" zu einem Flächenbrand ausarten.
Das muß verhindert werden.
 

Die Verantwortlichen in  Politik, Justiz und den Religionen sollten die Hintergründe des Pariser Anschlags folgerichtig analysieren und sich die Chance nicht entgehen lassen, Fehler von früher zu korrigieren.

Die Bürger in Europa wollen, unabhängig ihrer Glaubensüberzeugung, miteinander in Frieden leben.
Die Bürger in Europa schätzen die Errungenschaften einer Demokratie.
Die Bürger in Europa stehen zu Presse- und Meinungsfreiheit.

Die Bürger in Europa wollen aber sicher nicht, daß alles grenzenlos erlaubt ist!
 
Man muß nicht studiert haben, der normale Sachverstand reicht aus um zu erkennen, daß die grenzenlose Freiheit die größte Gefahr ist für ein friedliches Zusammenleben.
Grenzenlose Freiheit mündet in Gewalt, in grenzenlose Gewalt!

Nach Auffassung der "Initiative Nie Wieder!" wird die  Presse- und Meinungsfreiheit mißbraucht, wenn die Satire, die in der Tat mit überspitztem Humor oft auf Mißstände in unserer Gesellschaft hinweisen möchte, beleidigend ist.
Wenn Redakteure meinen, durch herabwürdigende, schmähende und gar blasphemische Beiträge gegen Gott, Religionsstifter und Religionsführer Aufmerksamkeit erreichen zu wollen, irren sie.
Daß das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ permanent seine Beiträge gegen die kath. Kirche, das Judentum und den Islam überdehnt hat, belegen zahlreiche Anzeigen dieser Religionsge-meinschaften.
Toleranz und nicht unbedingt Akzeptanz gegenüber anderen Lebens- oder Religionsmodellen ist ein Standbein der pluralistischen Gesellschaft.

Wenn vielerorts die  Medien verbreiten, für Toleranz gebe es keine Grenzen, bei Toleranz wäre alles erlaubt, Toleranz bedeute grenzenlose Freiheit, dann liegen sie falsch.

Mit Respekt gegenüber einer Person toleriere ich deren andere Einstellung, Meinung und Auffassung über Gott und die Welt,
aber darüber niederträchtig berichten, beleidigen oder blasphemisch deren Auffassung torpedieren, wird nicht zu einer friedlichen Gesellschaft beitragen, sondern, wie "Paris" zeigt, das Gegenteil auslösen.

Deutlich sei nochmals gesagt:
Auch die widerlichste Beleidigung ist niemals ein Grund zu Mord oder Gewalt. Aber dennoch müssen in einer Demokratie Grenzen gesetzt, rote Linien gezogen werden, die deutlichmachen: Hier wurde die Grenze überschritten! Hier muß der Staat mit gesetzlichen Regeln vorbeugen und diese auch durchsetzen, wenn er glaubwürdig sein will.

Das Massaker von "Paris" hätte die Politik, hätte die Justiz verhindern können. Sie hat es nun wieder in der Hand, für Frankreich, Deutschland und Europa.

Es gilt, demokratische Werte gegenüber diktatorischen und militanten Gruppierungen zu verteidigen. Da stimmen wir mit überein.
Es gilt aber nicht, grenzenlose Freiheit zu verteidigen!

Grenzenlose Freiheit führt nicht zu einem Dialog, nicht zu Respekt und Toleranz, grenzenlose Freiheit hat im Schlepptau Gewalt, grenzenlose Gewalt .... und das kann niemand wollen!

Deshalb:    Wir sind nicht Charlie!

Initiative Nie Wieder!
gez. Günter Annen

 

 

2

pas charlie

 

 Sie haben es nicht verstanden,
 die Macher von "Charlie Hobdo", die Politiker und ein Großteil der Bevölkerung:

Es muß Grenzen geben, denn grenzenlose Freiheit
bedeutet letztendlich,
das jeder Mensch, jede Religion, Gemeinschaft, Organisation usw.
straflos beleidigt werden können, so wie der andere es will.
Das kann niemals so in Ordnung sein, auch nicht in einer Demokratie!

 Wenn mein Gegenüber oder wenn Gemeinschaften
verarscht und beleidigt werden können, ohne
das der Betroffene sich dagegen wehren kann,
glauben Sie, das trägt zu einem friedlichen Zusammenleben
verschiedener Völker und Kulturen bei?

Nein, niemals, genau das Gegenteil wird geschehen!
 

Wenn die Macher von "Charlie Hobdo" z.B. der Meinung sind,
Christen, Mohammedaner und Juden liegen falsch, sollen sie darüber schreiben können.
Das kann auch mit Humor geschehen, warum nicht.
Sobald aber das, was meinem Gegenüber wichtig, ehrenswert und heilig ist,
in den Schmutz gezogen und beleidigt wird, sind die Grenzen überschritten.
Das gilt auch für die sogenannte Satire!


Wenn der Staat bei Grenzüberschreitungen nicht einschreitet,

wird dies zwangsläufig zu Konflikten, leider auch zu gewalttätigen, in unserer Gesellschaft führen.
Ich hoffe aber, daß die Politiker und die Justiz gelernt haben und in der Lage sind,
die Bevölkerung davor zu bewahren.

 

Hier einige Textbeispiele der neuen "Charlie Hobdo",
die unter anderem mit Mohammed-Karikaturen bebildert sind:
 

Drei Islamisten sitzen übellaunig zusammen.
 
"Die Leute von 'Charlie Hebdo' dürfen wir nicht anrühren", sagt einer. "Sonst werden sie den Leuten als Märtyrer erscheinen und uns im Paradies die Jungfrauen wegschnappen."

 

 

 

"Welche Zukunft für Dschihadisten?", heißt eine andere Karikatur. Sie zeigt drei bewaffnete junge Männer mit Zottelbärten bei der Arbeitsagentur. "Supermarkt-Wächter?", fragt die Beamtin.

Auch die vermeintlichen neuen Freunde von "Charlie Hebdo" werden aufs Korn genommen. Ein Bild zeigt Marine Le Pen von der rechten Partei Front National und ihren rechtsextremen Vater Jean-Marie Le Pen. Statt "Ich bin Charlie" trägt Marine Le Pen "Ich bin begeistert", ihr Vater hält hoch: "Ich bin Charlie Martel". Karl Martell, wie er auf Deutsch genannt wird, hatte 732 in der Schlacht von Tours und Poitiers die einfallenden Araber abgewehrt.

 

 

 

Die Satiriker erstellen eine Bilanz der ersten Tage nach dem Attentat. Auf der Plus-Seite stehen unter anderem die Spendenankündigungen des französischen Staats und von Google für das Heft. Auf der Minus-Seite ist die Hand eines Mannes zu sehen, der am Boden liegt, neben ihm eine Blutlache.

 

 

 

Im Auslandsteil wird vom jüngsten Boko-Haram-Massaker in Nigeria berichtet. Zwei Dschihadisten kommentieren: "2000 potenzielle Charlie-Abonnenten weniger". Der "Islamische Staat" habe angekündigt, vier Millionen Frauen zwischen 11 und 46 Jahren genital verstümmeln zu wollen, lässt "Charlie Hebdo" IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi behaupten. "Auch dafür suchen wir ausländische Freiwillige."

 

 

 

Ein Comic zeigt einen der beiden Attentäter, auf dem Sofa der Psychiaterin und Charlie-Redakteurin Elsa Cayat - sie kam bei dem Anschlag ums Leben. "Ich habe geträumt, ich hätte 'Charlie Hebdo' umgebracht", sagt ihr vermummter Patient. Er beschreibt die Tat, doch die Psychiaterin hinterfragt ständig, was der Traum anderes bedeuten könnte. Sie fordert ihn auf, seine Albträume zu Papier zu bringen. Er zeigt ihr ein Blatt mit einem Strichmännchen aus Blutflecken. Sie konstatiert: "Ah okay. Sie zeichnen wirklich beschissen. So werden Sie es nicht morgen zu 'Charlie Hebdo' schaffen, das kann ich Ihnen versichern."
 

Einer der Mörder arbeitete bei der Müll-Sortierung von Paris, steht über einer Zeichnung. Ein junger Mann, der den Kouachi-Brüdern ähnelt, steht vor zwei Tonnen, auf einer steht "gut" auf der anderen "böse". Er kratzt sich ratlos den Kopf. "Das ist zu kompliziert."

"Zeichner bei 'Charlie Hebdo' - das sind 25 Jahre Arbeit", titelt ein Cartoon. Im Bild darunter steht: "Terrorist - 25 Sekunden Arbeit. Terrorist, ein Beruf für faule Wichser".
Quelle der Zitate: Spiegel Online 20150114
 



 

 


Theologe Halik: Würde mir nie 'Ich bin Charlie'-Sticker anheften

Priester, Philosoph und Soziologe: Dekadenz und Zynismus nicht als Symbol unserer Kultur und Freiheit feiern - Warnung vor "Zustand, in dem niemandem mehr etwas heilig ist"
Prag (kath.net/KAP) Für eine differenzierte Beurteilung der Pariser Terrorakte hat sich der Präsident der Tschechischen Christlichen Akademie, Tomas Halik, ausgesprochen. Trotz seiner Solidarität "mit allen, die jedweden Ausdruck der Gewalt und der Unduldsamkeit verurteilen", bringe ihn die "Bemühung, die unglücklichen Opfer aus den Reihen der Redaktion der satirischen Zeitschrift als Helden und Symbole unserer Kultur zu feiern" bloß in Verlegenheit, so Halik in der Tageszeitung "Lidove noviny" (Montag).

Kritik äußerte Halik besonders an Frankreichs Präsident Francois Hollande, von dem die Bezeichnung "unsere Helden" für die Redakteure von "Charlie Hebdo" stammte: Damit zeige sich "die Seichtheit nicht nur dieses Politikers, sondern auch jene der von ihm repräsentierten politischen Kultur", so der Priester, Philosoph und Soziologieprofessor an der Prager Karlsuniversität.

Als er die "Karikaturen" des Satiremagazins gesehen habe, die "stark an die herabwürdigenden Darstellungen der Juden in der antisemitischen Presse erinnern", habe er sie "nicht nur als Beleidigung des Islams und des Christentums wahrgenommen, sondern auch als Verletzung der Grundwerte unserer Kultur, die in der Achtung der anderen besteht", betonte Halik. Dieser Wert sei nicht geringer als die Pressefreiheit.

"Bei aller Sympathie für die Opfer und deren Nächste" würde er sich deshalb niemals den Sticker "Ich bin Charlie" anheften, so Halik: Schließlich bekenne er sich "zu einem anderen Gesicht unserer Kultur, zu jenem, das gewiss einen liebenswürdigen befreienden Humor sowie Ironie und Polemik gegen Fanatismus und Fundamentalismus kennt, vulgäre Ausdrücke der Geringschätzung und verantwortungsloses Gießen des Öls ins Feuer des Hasses zwischen Menschen und Kulturen aber ablehnt".

Religion keine Vergnügungsindustrie

Möglicherweise gehöre zur "freien Kultur auch ein Raum für Dekadenz, Geschmacklosigkeit und billige Provokation", räumte der Soziologe ein. Verteidige man jedoch die Freiheit der Kultur gegen Gewalt und Hass, so müsse man sich "vor dem anderen Extrem hüten, nämlich jenem, dass man Dekadenz und Zynismus als Symbol unserer Kultur und unserer Freiheit feiert - denn zur Freiheit gehört die Verantwortlichkeit".

Es sei "gesund, wenn die menschliche Seite der Religion zum Gegenstand des Humors wird", und gewiss könne der Humor "eine legitime Waffe gegen eine unmenschliche Form der Religion sein, die im Namen des Heiligen mordet", so Halik. Sollte die Religion der Zukunft jedoch "eine alles aufsaugende Vergnügungsindustrie und ein Zustand sein, in dem niemandem mehr etwas heilig ist", so halte er es für seine "Pflicht, vor einem derartigen zynischen Trend unserer westlichen Kultur zu warnen".

Einleitend zu seinem Kommentar stellte Halik klar, dass man vor der "Krake des Islamischen Staates und seinen Fangarmen in Gestalt terroristischer Kampfzellen keinesfalls zurückweichen" dürfe. Genauso sei ein entschiedenes Nein auch den Populisten zu sagen, die "aus der Angst vor dem Islam politisch Punkte sammeln wollen". Der Intelligenz der Leser vertraue er, dass die Anhänger von Putin und Le Pen den Westen und seine Kultur kritisierten, "weil sie diese nicht verstehen und hassen", er selber jedoch, weil er sie liebe und für sie eine Mitverantwortung verspüre.

Quelle:  kath.net. 20150114

 

 Papst Franziskus zu Meinungsfreiheit und "Charlie Hebdo"

 

Die Meinungsfreiheit hat nach Ansicht von Papst Franziskus Grenzen - dann, wenn sie religiöse Gefühle anderer verletzt.
„Viele Menschen ziehen über Religion her, das kann passieren, hat aber Grenzen. Jede Religion hat eine Würde, und man kann sich darüber nicht lustig machen“, sagte der Papst mit Blick auf die Terroranschläge auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ auf dem Flug zur die philippinische Hauptstadt Manila.

Er fügte hinzu: „Wenn Dr. Gasbarri (der Reiseorganisator des Papstes), mein lieber Freund, meine Mama beleidigt, erwartet ihn ein Faustschlag. Denn man kann den Glauben der anderen nicht herausfordern, beleidigen oder lächerlich machen“, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag das Oberhaupt der Katholiken weiter.
 

Nicht töten im Namen der Religion

 

Zugleich betonte er: "Man darf im Namen der Religion nicht verletzen, Krieg führen oder töten." Religion wird nach seinen Worten in der heutigen Zeit zu oft ins Lächerliche gezogen und ausgegrenzt wie eine Subkultur, die mit der herrschenden Kultur nichts mehr zu tun hat. Mit Blick auf den Anschlag gegen das Pariser Satiremagazin "Charlie Hebdo" verurteilte Franziskus eindringlich das Töten im Namen der Religion. Niemand habe das Recht, Krieg und Mord als göttlichen Auftrag zu rechtfertigen. Das sei eine Abkehr von Gott, so der Papst.


Er mache sich Sorgen um die Gläubigen. Er selbst habe dagegen eine „gute Dosis Unbeschwertheit“. Wenn ihm etwas zustoßen sollte, scherzte Franziskus, bitte er Gott, „dass sie mir nicht wehtun, denn ich bin nicht mutig, was Schmerz angeht.
Quelle: Frankfurter Allgemeine,/ KNA 20150115

 

„Charlie“-Karikaturen in den USA

Bei Gott hört der Spaß auf

In Europa wetteifern Medien darum, wer die meisten Bilder von „Charlie Hebdo“ reproduziert.
In den USA wird verpixelt und zurückgehalten.

Unter dem Titel abgeschnitten – etwa so üben Zeitungen in den USA Selbstzensur

 

Wer sich in den USA über die Morde bei Charlie Hebdo empört und zur Verteidigung der Meinungsfreiheit seine Solidarität hinausposaunt, hat die Karikaturen, die das Blatt zugleich weltberühmt und verhasst gemacht haben, oft gar nicht gesehen. Denn viele große Medien haben entschieden, die Bilder nicht zu zeigen. „Wegen ihres absichtlich beleidigenden Inhalts“, begründet die New York Times. „Die Redaktion hat entschieden, diese höchst kontroversen Bilder nicht zu zeigen“, teilt der öffentliche nationale Fernsehsender PBS in seiner Hauptnachrichtensendung mit.

 

Statt sich selbst ein Bild machen zu können, müssen sich die Zuschauer auf die Beschreibungen von Journalisten verlassen. Sie benutzen Worte, die von „antireligiös“, über „verletzend“ bis hin zu „vulgär“ reichen.

 

Während europäische Medien darum wetteifern, möglichst viele Bilder von Charlie Hebdo zu reproduzieren, geht in den USA die Selbstzensur quer durch die Medien. Die Nachrichtenagenturen AP und Reuters sowie das Finanzblatt Wall Street Journal bringen gar keine Charlie-Hebdo-Cartoons. Auf ihren Fotos der Mitarbeiter sind allenfalls die oberen Ränder der Zeitung mit dem Namenszug Charlie Hebdo zu sehen. Die darunter befindlichen Cartoons sind abgeschnitten oder mit Bildbeschriftungen unkenntlich gemacht.

 

Das New Yorker Boulevardblatt Daily News zeigt auf seiner Webseite ein Foto des ermordeten Chefredakteurs Stéphane Charbonnier, der im November 2011 nach dem früheren Anschlag auf seine Redaktion eine Titelseite mit einer Mohammed-Karikatur hochhält. Die Zeichnung ist verpixelt – statt des Propheten sind darauf verschwommene bunte Farbflecke zu sehen.

Die New York Times veröffentlichte lediglich zwei unverfängliche Cartoons, von denen einer den französischen Präsidenten Hollande als Clown und der andere ein Gruppenbild mit der rechtsextremen Chefin Marine Le Pen zeigt.

 

Die drittgrößte Zeitung des Landes, USA Today, mit immerhin 1,7 Millionen Exemplaren, lud am Tag nach den Morden in Paris einen radikalen Prediger aus London als Gastautor auf ihre Seiten ein. Unter der Überschrift „Warum hat Paris es dem Blatt erlaubt, den Islam zu beleidigen?“ doziert Anjem Choudary über seine Interpretation der Scharia-Regeln. Und zitiert den „Boten Mohammed“ mit diesem Satz: „Wenn jemand einen Propheten beleidigt, töte ihn“. (Anm. von abtreiber.com: Diese Aussage muß energisch abgelehnt werden!)

 

Von katholischer Seite blasen Fundamentalisten ins selbe Horn. Der Präsident der „Catholic League for Religious and Civil Rights“ erklärte in einem vielfach zitierten Kommentar: „Muslime sind zu Recht wütend“. Bill Donohue wirft Charlie Hebdo „Intoleranz“ vor und den Ermordeten, dass sie eine Rolle bei der Verursachung ihres eigenen Todes gespielt hätten.

Mehr Mut unter den großen nationalen Zeitungen in den USA hat die Washington Post. Sie veröffentlichte eine kleine Mohammed-Karikatur aus der Charia-Hebdo-Ausgabe auf ihrer Meinungsseite, umrahmt von einem Plädoyer für die Meinungsfreiheit.

Wer mehr Arbeiten der Ermordeten sehen sehen will, muss in den USA ins Web gehen. Dort bringen auch einige US-Online-Medien – darunter Daily Beast und das Magazin Slate – zahlreiche Cartoons.

Auch der US-Präsident und sein Außenminister John Kerry gehen in ihren Erklärungen auffällig schnell von einer allgemeinen Verteidigung von „Zivilisation“ und „Meinungsfreiheit“ zu einem transatlantischen Schulterschluss in Sicherheitsfragen über. „Wir haben eine exzellente antiterroristische Kooperation“, sagte Barack Obama über die US-französische Zusammenarbeit.

In dem Land der unbegrenzten Meinungsfreiheit ist es möglich, die Shoah zu leugnen, den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel als Falschmeldung zu bezeichnen und stur zu behaupten, der Präsident sei in Wirklichkeit ein „Ausländer“, doch bei Gott hört der Spaß auf.


Quelle: TAZ.de

 


 

 

 

1

Erliegen wir der Gender- und Homo-Diktatur?
 

Eine andere Qualität hat natürlich der Versuch von staatlichen Behörden, sogenannten Jugendschutzbehörden, Meinungen gegen den Mainstream einzuschränken.
 

 

Wir veröffentlichen nachfolgend die Entscheidung der deutschen
"Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" mit Sitz in Bonn, aber
enthalten uns aber jeden Kommentars. Sie werden schnell dahinter kommen,
welcher "Bande" diese sogenannten Jugendschützer angehören.

hier zum pdf-Dokument
 

 

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