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Weltweit werden täglich ca.

120.000
ungeborene Kinder

durch Abtreibung

ermordet!!
Seit Du diese Webseite geöffnet hast, sind

Kinder durch Abtreibung ermordet worden.
 

Der Zähler zeigt die Zahl der Kinder, die gestorben sind, seit Du diese Seite geöffnet hast.


Wußtest Du das? Durch Abtreibung werden weltweit
jedes Jahr ca.
40 Millionen
 Babies
ermordet!!
(Nach Angaben der UNO)

 

Wo eine Gesellschaft sich dazu verführen läßt, be-stimmte Personen als nicht voll menschlich und daher minderwertig und ohne Anspruch auf Achtung zu betrachten, dort sind die kulturellen Voraussetzungen für einen menschlichen Holocaust gegeben.

 

Ronald Reagan "Recht zum Leben" S.24/25

 

 

 
 

Das Hohenemser Bordell-Drama geht in die nächste Runde!
- Beweisen die Entscheidungsträger der Behörde in der Bordellfrage Haus- und Sachverstand?

- Wer steckt hinter dem "Möchte-gern-Bordellier" und Strohmann Hermann Hahn? -
(Vermutlich steckt der Vorarlberger Richard Loser und/oder Gino Simoni dahinter)

Warum will der "emsige GRÜNE" Stadtrat Bernhard Amann ein Bordell in Hohenems?

Nachdem der oberste Verfassungsgerichtshof in Wien die Klage des "Möchte-gern-Bordellier" Hermann Hahn
an die Bezirkshauptmannschaft Dornbirn zurückverwiesen hat, müssen sich in den nächsten Wochen
die Mitglieder des Stadtrates und ggf. der Berufungskommission mit der Bordellgenehmigung erneut befassen.

Im Stadtrat scheint es bei einer Ablehnung zu bleiben,
wogegen bei einer möglichen erneuten Anrufung der Berufungskommission noch alles offen ist.
Eine entscheidende Rolle dürfte Mag. Markus Pinggera vom Hohenemser Rechtsreferat haben.
Pinggera berät die Gemeinde Hohenems und ist zudem seit 2012 als Rechtsanwalt
für die renommierte Kanzlei "BINDER GRÖSSWANG Rechtsanwälte GmbH" aus Wien und Innsbruck tätig.

Bald Alltag in Hohenems ?

Einige nachfolgend aufgelistete Personen werden wahrscheinlich entscheiden,

ob der erste Vorarlberger Bürgermeister eines "legalen" Bordells aus Hohenems kommt.
Da der derzeitige Bürgermeister und praktizierende Katholik
DI Richard Amann sowie die Mehrheit der Stadträte
das Wohl der Gemeinde Hohenems im Blick haben und deshalb Gegner des Bordells sind,
sollten Sie, liebe Hohenemser,
diese unbedingt unterstützen,
damit sie nicht einknicken und es zu einem Desaster kommt.

Denken Sie aber auch an Ihre Verantwortung gegenüber Ihrer Familie, Ihren Kindern
Ihrer Gemeinde und Ihrem Land.

Wenn Sie nichts tun, tun es andere, aber anders, als Sie es wollen!

Anrede

Titel

Vorname

Name

Partei

Straße

PLZ

Ort

E-Mail

Herrn

 

Kurt

Aberer

FPÖ

Kernstockstr 13

6845

Hohenems

kurt.aberer@drei.at

Herrn

 

Dietmar

Amann

BBH

Robert-Musil-Weg 7

6845

Hohenems

 

Herrn

 

Bernhard

Amann

E+G

Im Sohl 1

6845

Hohenems

bernhard.amann@aon.at

Herrn

 

Martin

Buder

FPÖ

Fohrenweg 11

6845

Hohenems

m.buder@vol.at

Herrn

 

Friedl

Dold

FPÖ

Jakob-Hannibal-Str. 5

6845

Hohenems

friedl.dold@marinelli-transport.at

Herrn

Mag.

Hans-Jürgen

Gmeiner

ÖVP

Kaiser-Franz-Josef-Straße 130

6845

Hohenems

hans-juergen.gmeiner@oevp-hohenems.at

Herrn

Ing.

Gerhard

Hoch

BBH

Gustav-Mahler-Weg 6

6845

Hohenems

hochg@cable.vol.at

Herrn

Ing.

Andreas

Jäger

ÖVP

Schweizer Straße 2

6845

Hohenems

andreas.jaeger@oevp-hohenems.at

Herrn

Mag.

Karl-Heinz

Klien

ÖVP

Holbeinweg 2

6845

Hohenems

karlheinz.klien@oevp-hohenems.at

Herrn

DI

Christian

Mathis

ÖVP

Sonnwendstraße 5

6845

Hohenems

Christian.Mathis@oevp-hohenems.at

Herrn

DI

Clemens

Mathis

ÖVP

Robert-Musil-Weg 11

6845

Hohenems

clemens.mathis@oevp-hohenems.at

Herrn

 

Norbert

Mathis

BBH

Kaiserin-Elisabeth-Straße 13

6845

Hohenems

 

Herrn

 

Helmut

Moosmann

ÖVP

Schweizer Str 28A

6845

Hohenems

Helmut.Moosmann@oevp-hohenems.at

Herrn

 

Karl-Friedrich

Peter

E+G

Spielerstraße 78

6845

Hohenems

charly.peter@aon.at  

Herrn

Mag.

Markus

Pinggera

Jurist

Bahnhofstrasse 1

6845

Hohenems

markus.pinggera@hohenems.at

Herrn

 

Dietmar

Pöschko

E+G

Fohrenweg 7

6845

Hohenems

dietmar777@gmx.at

Herrn

 

Gerald

Sandholzer

FPÖ

Defreggerstraße 5

6845

Hohenems

 

Herrn

 

Gerald

Schuler

ÖVP

Baumgartenstraße 16

6845

Hohenems

gerald.schuler@oevp-hohenems.at

                 

Herrn

DI

Richard

Amann

ÖVP

Hatangerg 10

6845

Hohenems

richard.amann@oevp-hohenems.at

Herrn

Ing.

Arnold

Hämmerle

ÖVP

Radetzkystraße 58

6845

Hohenems

arnold.haemmerle@ovp-hohenems.at

Frau

 

Edith

Mathis

ÖVP

Steinstraße 14b

6845

Hohenems

edith.mathis@ovp-hohenems.at

Herrn

 

Günter

Linder

ÖVP

Friedhofstraße 4

6845

Hohenems

guenter.linder@oevp-hohenems.at

Herrn

DI Mag.

Karl

Dobler

ÖVP

Lehrer-Albrich-Weg 9

6845

Hohenems

karl.dobler@oevp-hohenems.at

Herrn

 

Horst

Obwegeser

FPÖ

Theodor-Körner-Straße 25

6845

Hohenems

horst.obwegeser@hohenems.at

Herrn

 

Kurt

Raos

BBH

Gutenbergstraße 56

6845

Hohenems

akurt.raos@hohenems.at

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Die Rede der Frauenministerin

(Frau Najat Vallaud-Belkacem am 29.11.2013 im franz. Parlament)

Herr Präsident, meine Damen und Herren Abgeordnete,

 

bevor ein Kunde irgendwo in einer unserer Straßen oder an einem unserer Waldränder eine sexuelle Dienstleistung kaufen kann, werden Frauen und manchmal auch Männer verkauft, gekauft, getauscht, eingesperrt, vergewaltigt und misshandelt, betrogen, bedroht, ausgeraubt und, ganz wie ihre Familien und ihre Kinder, den schlimmsten Erpressungen ausgesetzt, ­exportiert und importiert wie eine beliebige Ware, ein Tier oder ein verderbliches Lebensmittel.

 

Erst dann kann ihr Leben als Prostituierte beginnnen: Vergessen wir nicht, vergessen Sie nicht, bevor Sie sie als Prostituierte betrachten, dass es Menschen sind. Und sollte es Ihnen dafür an Vorstellungskraft fehlen, dann denken Sie an die jungen Afrikanerinnen, deren nigeria­nischer Zuhälterring gestern Abend in Spanien ausgehoben wurde, junge Frauen, deren dreijährige Kinder, an ein Bettgestell gefesselt, seit über zwei Jahren eingesperrt waren, um ihre Mütter zur Prostitution zu zwingen. Nachdem man die Frauen erst nach Marokko verkauft und anschließend in Europa, in Frankreich ausgebeutet hatte.

 

Warum all diese Gewalt? Wenn die Prostitution sich ohne Widerwillen und ohne Leid ausüben ließe, bedürfte es kaum der Notwendigkeit, solche Mittel einzusetzen.

Die Gesichter, die Körper, die Schicksale dieser für immer beschädigten Opfer sollten Sie sich stets vor Augen halten. Denn sie machen heute das Wesen der Prostitution aus, das Wesen des Systems Prostitution. Ein System, das jährlich 40 Milliarden Dollar umsetzt, das vor allem diejenigen bereichert, die vom Menschenhandel, vom Verbrechen und vom Drogenhandel leben.

 

Ein System, das nicht existieren würde, wenn es nicht am anderen Ende der Kette zahlende Abnehmer gäbe.

Warum wird für den Körper einer Frau bezahlt? Ich höre die Argumente, die seit einigen Tagen ohne jede Hemmung vorgebracht werden. Diese Diskussion ist, nebenbei bemerkt, eine Stunde der Wahrheit für unsere Gesellschaft. Und dank der Arbeit des Parlaments, die im Zentrum der Diskussion steht, auch eine Stunde der Demokratie.

 

Warum wird für den Körper einer Frau bezahlt? Weil das schon immer so war, sagen manche. Frauen werden gekauft, das ist angeblich ein unausgesprochenes Gesetz der Welt. Demnach gibt es auf unserem Planeten ein Gesetz der Schwerkraft, das die Frauen automatisch immer wieder den Männern unterwirft. Was für eine Absonderlichkeit und was für eine Trägheit, es dabei bewenden zu lassen. Ich wage nicht zu glauben, dass unter Ihnen, die Sie die Gesetze machen und Tag um Tag, Monat um Monat deren Auswirkungen verfolgen, jemand auf einen solchen Gedanken verfallen könnte.

Nicht das Schicksal macht die Gesetze, sondern Sie, die Parlamentarier. Ihnen obliegt es, zu verhindern, dass Freiheit zu Unterdrückung führt, und dafür zu ­sorgen, dass der Schwache seine Freiheit erlangt.

 

Warum sollen wir zulassen, dass für den Körper einer Frau bezahlt wird? Wie oft ist die Rede von den „ununterdrückbaren Bedürfnissen“ der Männer! „Ununterdrückbare Bedürfnisse“, der Ausdruck ist schrecklich, unerträglich, empörend. Wir müssen auf die Menschlichkeit vertrauen, die jeder Mann und jede Frau in sich trägt. Darauf zu setzen, meine Damen und Herren Abgeordnete, ist Ihre vornehmste Aufgabe.

 

Warum soll man zulassen, dass für den Körper einer Frau bezahlt wird? Weil der Kunde manchmal leidet, sexuell, körperlich und seelisch? Ich bestreite nicht, dass das vorkommt. Jeden Tag beobachte ich, in welch großer Not sich manche Männer befinden. Die Gewalt gegen Frauen entspringt fast immer dieser Notlage auf ­Seiten der Gewalttäter. Aber die Not des einen wird nicht durch die Ausbeutung der Not des anderen gelindert. Sie kann niemals als Rechtfertigung dienen.

 

Seit wann lässt denn unser Land zu, dass die Freiheit so weit geht, anderen zu schaden? Seit wann geben wir dem einen Leid den Vorzug gegenüber einem anderen? Seit wann wird der Körper eines Menschen mit einem Heilmittel gleichgesetzt? Seit wann verschafft man sich eigenes Wohlbefinden auf Kosten eines anderen Menschen?

 

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass man seinen Körper nicht dem Wohlergehen eines anderen zuliebe verkaufen kann, ohne selbst Schaden dadurch zu nehmen. Die Unterscheidung von Körper und Mensch ist ein Hirngespinst. Wenn sie immer wieder gemacht wird, entsteht ­daraus ein Gefühl von Unwirklichkeit, Selbstentfremdung, Gleichgültigkeit und Gefühllosigkeit. Wissen Sie überhaupt, dass schwere psycho-traumatische Störungen bei Prostituierten genauso häufig ­vorkommen wie bei Folteropfern und ­politischen Gefangenen?

 

Die Frauen haben ihr Recht auf Selbstbestimmung über ihren Körper teuer erkauft. Dieses Recht ist ein Grundrecht und es gilt selbstverständlich auch für die Sexualität. Es ist ein Recht, für das ich voll und ganz eintrete. Und eben weil ich uneingeschränkt dafür eintrete, erkenne ich kein Verfügungsrecht über den Körper eines anderen an und weise mit aller Kraft die archaische Sicht zurück, derzufolge man über den Körper einer Frau frei verfügen kann.

 

Ich will keine Gesellschaft, in der Sexualität eine Dienstleistung ist, die vorbeifahrenden Autos wie ein Hamburger angeboten wird. Ich will keine Gesellschaft, in der Frauen einen Preis haben. Ich will keine Gesellschaft, in der Frauen, wie es in einigen Ländern geschieht, Ermäßigung für Senioren gewähren oder für ­Sozialhilfempfänger oder für Radfahrer. All das will ich nicht.

 

Warum soll für den Körper einer Frau bezahlt werden können? Weil Frauen angeblich damit einverstanden sind … Das ist das häufigste Argument, das einfachste, schockierendste, faulste, ungeeignetste, das man vorbringen kann, um den Kauf einer sexuellen Dienstleistung zu rechtfertigen. Noch nie hat Ihr Parlament in Erwägung gezogen, dass man einem Handel mit dem eigenen Körper zustimmen könnte.

 

Bei der Prostitution geht es nicht um Sexualität. Wir sind nicht dazu da, die Sittenpolizei zu spielen. Aber wir sind dazu da, unsere wichtigsten Grundsätze zu verwirklichen. Worum es bei der Prostitution geht, das ist Geld. Das Geld bestimmt den Willen der Beteiligten, und eben dieses Geld fördert die Zuhälterei. Bei der Prostitution ist die Einwilligung in die sexuelle Handlung ein Vorgang, bei dem derjenige, der zahlen kann, das Recht hat, diejenigen zu unterwerfen, denen keine andere Wahl bleibt. Die Männer als „chair de canon“ (Kanonenfutter), die Frauen als „chair de prostitution“ (Frischfleisch), wie die Zeitung Le Populaire zu Anfang des Jahrhunderts schrieb. Wenn sich die Herrschaft des Geldes mit der männlichen Herrschaft verbindet, wird die Macht unerträglich.

 

Meine Damen und Herren Abgeordnete, früher bezeichnete man Prostituierte als „Freudenmädchen“, „Straßenmädchen“, „leichte Mädchen“, weil man sich einer Realität schämte, die die gesamte Gesellschaft durchdrungen hatte. Heute spricht man von Nigerianerinnen, Chinesinnen, Rumäninnen, Bulgarinnen oder Moldawierinnen. Man benennt die Prostituierten nach ihrer Nationalität. Die Prostitution hat ihr Gesicht verändert, und die Wörter beschreiben jetzt eine immer härter werdende Realität: Man sagt ‚pute‘ (Nutte). Warum auch nicht, wenn sich doch das Wort überall in unseren Wortschatz eingenistet hat!

 

Das Wort „Hure“ steht für eine Rea­lität. Es ­erinnert uns daran, dass am ­Anfang der Gewalt gegen Frauen oft die Beschimpfung steht, die hassgeladene ­Beschimpfung. Dieses Wort dient mittlerweile als Sammelbegriff, in dem sich die alltägliche Unterdrückung der Frauen entlädt. Ein Wort, das sich die Kinder auf dem Schulhof an den Kopf werfen, ohne überhaupt zu wissen, was es bedeutet. Ein bloßes Schimpfwort, das als Floskel benutzt wird, das man an einer Straßenecke, an einem Autofenster hört. Ein Schimpfwort, das gewalttätige Männer immer als Waffe verwenden, um ihr Opfer zu ­demütigen: Hure!

 

Hier auf dieser Tribüne denke ich an die Frauen, manchmal auch Männer, die man auf ihre Situation als Prostituierte ­reduziert, obwohl sie doch zuallererst Frauen und Männer sind. Ich möchte ihnen sagen, dass sie einen Platz in unserer Gesellschaft haben als Bürgerinnen und Bürger, einen Platz wie alle anderen auch. Ich möchte ihnen das Recht zugestehen, etwas anderes zu sein als eine Ware.

 

Nach der Abschaffung der Sklaverei begannen Victor Schoelcher und Victor Hugo mit dem Kampf für die Abschaffung der Prostitution. Deshalb liegt uns so viel an dem Begriff: Abschaffung. Das Polizeipräsidium verhinderte damals den Erfolg ihrer Bemühungen, und wir mussten 70 Jahre warten, bis der Kampf fortgesetzt wurde.

1976 versuchten Simone Veil und Françoise Giroud vergeblich, das Thema wieder aufzugreifen. Am 2. Juni 1975 hatten ­einige hundert Prostituierte in Lyon die Kirche Saint Nizier besetzt. Diese Frauen forderten schon damals die Abschaffung des Straftatbestands der Anwerbung (Anm. d.Red.: Bisher wurden in Frankreich die Prostituierten bestraft, wenn sie um Freier warben).

 

Wir können es uns nicht leisten, noch ein halbes Jahrhundert zu warten, bis die Diskussion von neuem beginnt. Nichts gibt uns das Recht, noch länger zu warten.

Der Bericht, den die Generalinspek­tion des Sozialministeriums mir im Dezember 2013 vorgelegt hat, zeigt eine ­rasche Zunahme der gesundheitlichen ­Risiken, der Ansteckungsgefahren, aber auch der Traumatisierungen bei Prostituierten. Nach dem Bericht des AIDS-Nationalrats verlangen 10 bis 50 Prozent der Freier ungeschützten Verkehr. Eine kanadische Studie hat festgestellt, dass Prostituierte ein 60 bis 120 mal höheres Risiko haben, geschlagen und ermordet zu werden, als die übrige Bevölkerung. Nach einer US-Studie ist die Sterblichkeitsrate bei Straßenprostituierten doppelt so hoch wie bei Frauen in vergleichbarem Alter.

 

Wenn das Gesetz, das Sie heute beraten, verabschiedet wird, können Menschen unter den Bedingungen der Prostitution viel besser geschützt werden als in der Vergangenheit, sie können Forderungen stellen und Gewalttätigkeiten anzeigen.

Kampf gegen Menschenhandel, gegen Prostitution, das heißt vor allem die Opfer zu schützen, statt sie zu verfolgen; das heißt, ihnen echte Ausstiegsmöglichkeiten anzubieten. Das heißt selbstverständlich, verstärkt die Zuhälterringe auszuheben. Aber das heißt auch, jeden einzelnen Akteur im System der Prostitution in die Verantwortung einzubeziehen, einschließlich der Freier.

Diesen Perspektivwechsel unterstützen wir ohne jeden Vorbehalt. Effektive Hilfsmaßnahmen und entschiedener strafrechtlicher Schutz der Opfer müssen durch die Einbeziehung der Freier und die soziale Eingliederung der Prostituierten unlöslich miteinander verbunden ­werden. Ihr Gesetzentwurf schafft die Voraussetzungen für eine effiziente ­Aushebung der Zuhälterringe und damit für die Befreiung der Opfer aus der Zwangsprostitution. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, den ausstiegswil­ligen Prostituierten ein Aufenthaltsrecht zuzugestehen. Der Ausstieg ermöglicht die Gewährung einer finanziellen Unterstützung und den Erlass der Steuerschulden. Er verschafft Zeit, sich ein neues Leben aufzubauen.

 

Dieser Gesetzentwurf stellt eine echte soziale, gesundheitliche und berufliche Antwort auf die Notlage der Prostituierten dar. Wir sollten ihn als Ausgangspunkt für einen umfassenden Plan zur ­sozialen und beruflichen Eingliederung der Prostituierten betrachten, der ihnen Zugang zu wirksamen Präventionsmaßnahmen und zu geeigneten Programmen für die berufliche Veränderung eröffnet.

 

Ein erfolgreicher Ausstieg aus der Prostitution impliziert eine komplexe Begleitung. Der Staat darf dieser Komplexität nicht mit seiner eigenen Komplexität ­begegnen. Er muss es so einrichten, dass er den lokalen Initiativen die Koordinierung der öffentlichen Unterstützungsmaßnahmen wie Betreuung, Unterbringung, gesundheitliche Versorgung der Prostituierten überlässt. Er muss alle Fachkräfte begleiten, sowohl wenn sie sich speziell um die Minimierung der Gesundheitsrisiken oder um die Unterbringung kümmern als auch, wenn sie ihre Tätigkeit allgemeiner auf die Pläne der jeweiligen Person ausrichten.

 

Der Schlüssel zum Erfolg dieser Programme, die in Artikel 3 Ihres Gesetzentwurfs vorgesehen sind, besteht darin, sich auf die Bedürfnisse der Menschen zu ­beziehen und mit ihnen zusammen ­Lösungen zu finden.

 

Es geht um eine Summe von 20 Millionen Euro im Jahr, die im Staatshaushalt freigestellt werden müssen, um eine solch spezielle Betreuung, sowie einen besseren Zugang zu den Rechten und den Programmen der Risikominderung zu unterstützen. Diese Summe entspricht dem Zehnfachen dessen, was der Staat den Verbänden gegenwärtig als Unterstützung gibt. Damit gehen wir eine Verpflichtung ein, die deutlicher nicht sein könnte.

 

Diesen Gesetzentwurf anzunehmen, meine Damen und Herren, bedeutet nicht nur, die Sichtweise zu ändern, zu begreifen, wer die Opfer und wer die Verantwortlichen sind, sondern es bedeutet auch, die Transformation unserer Gesellschaft in Richtung auf mehr Gleichstellung der Geschlechter zu beschleunigen. Dem Jungen, der wissen will, wie er seine ersten Erfahrungen mit Mädchen machen soll, bringen wir bei, dass der Kauf eines Körpers für ein paar Geldscheine keine Option mehr sein kann. Der Studentin, die wissen will, wie sie es bis zum Monatsende schaffen soll, schlagen wir andere ­Alternativen vor, als sich zu versklaven. In den Ländern, die sich für die Abschaffung der Prostitution entschieden haben, ist die Gleichstellung der Geschlechter keine Utopie mehr, sondern Realität. Ist das Zufall? Ich glaube nicht.

(Quelle und weitere Infos unter : www.emma.de)

hier als pdf-Dok. (5 MB)
hier als Word-Dok.

 

 

Ein Bürgermeister mit Weitblick, Haus - und Sachverstand!
Setzt er sich durch, werden die nachfolgenden Generationen von Hohenems
ihm immer dankbar sein!

Gesetzesfürchtige Stadträte

 
 

 Liebe Hohenemser Bürger!

Noch haben Sie die Möglichkeit zu verhindern, damit die
Vorhersagen von Bordellkönig Simoni noch
abgewendet werden.

Wenn Sie nichts tun, tun es andere,
aber anders, als Sie es wollen!

Nach Einschätzung von Bordellkönig Gino Simoni wäre Vorarlberg ein fruchtbarer Boden für Bordelle.
"Wenn da erst mal der Bann gebrochen ist und das erste aufsperrt, dann wird es in zwei Jahren fünf geben. Weil sich dann die Politiker trauen..."


Tun Sie was, damit sich die Politiker nicht trauen...

Übrigens ist die EU-Wahl nahe!
Man kann Sie nicht dazu zwingen,

eine Bordell-Partei zu wählen!!
 

 

Wird die Bevölkerung von Hohenems
nicht mehr gefragt?

Die Mehrheit der Hohenemser wollen kein Bordell!!

Was werden die Politiker tun?
Werden sie sich der Rotlicht-Mafia beugen
oder
werden sie das tun, was ihre Pflicht ist,
Familien, Kinder und Jugendliche schützen
und der Prostitution und dem Menschenhandel den Kampf ansagen?

Hier plant der Bludenzer Geschäftsmann Hermann Hahn
ein Bordell für 20 - 30 Frauen.

 

... und die deutsche Feministin,
Alice Schwarzer, hat sicher auch etwas gegegen!

Unterstützen Sie nicht nur ihren...

sondern schreiben Sie
Protestbriefe/E-Mails  an:
Dr Helgar Wurzer
Telefon: +43 (0) 5572 / 308 - 53000
   

Der "Möchte-gern-Bordellier" Hermann Hahn

Hier soll der Bordell "Weißes Haus" entstehen

 

25 Prostituierte x 8 Std. Arbeitstag x 1 Freier/Std. = täglich 200 Freier
200 Freier x durchschnittlich 270 Euro = 54.000 € Tagesumsatz
  1.620.000 € Monatsumsatz
19.440.000 € Jahresumsatz


Die Huren arbeiten in einem Angestellten-Verhältnis, aber Hahn wolle den
Huren einen höheren Anteil der Einnahmen als üblich geben.
Wie großzügig, nicht.

"Hahn`s" Geschäftsidee:

Eintritt der Gäste:                70  €uro
1/2 Std. "Liebesdienst"        200 €uro
                                       270 €uro


Ob der Hahn auf dem Misthaufen

 genügend Schweine findet?

 

Bei diesen Zahlen ist die harte Gangart in der Rotlichtbranche verständlich!
Ein enormes Geschäft auf dem Rücken der Frauen,
die entrechtet, versklavt, ausgebeutet und mißbraucht werden.

 

Mindestens 200 Freier,(eher mehr) die täglich dieses Bordell ansteuern und
auch die umliegenden Orte besuchen,

sollen keinen Einfluß auf das öffentliche Leben haben?
 

 

Was sind das nur für Menschen, die Bordelle betreiben?
Was sind das nur für Politiker, die Bordelle genehmigen, somit
den Menschenhandel fördern bzw. erst überhaupt ermöglichen?

Was sind das nur für Politiker, die Mädchen und Frauen vor diesem Verbrechen nicht bewahren?

 

Schicken Sie an die nachfolgenden Entscheidungsträger
Ihre Meinung über Prostitution/Bordell/Menschenhandel
Danke!


Landeshauptmann:
Mag. Markus Wallner markus.wallner@vorarlberg.at

Bezirkshauptmann Dornbirn: Dr. Helgar Wurzer bhdornbirn@vorarlberg.at und helgar.wurzer@vorarlberg.at

Landesräte:

Mag. Karlheinz Rüdisser karlheinz.ruedisser@vorarlberg.at

Ing. Erich Schwärzler erich.schwaerzler@vorarlberg.at

Dr. Greti Schmid greti.schmid@vorarlberg.at

Dr. Christian Bernhard christian.bernhard@vorarlberg.at

Dr. Bernadette Mennel bernadette.mennel@vorarlberg.at

Mag. Harald Sonderegger harald.sonderegger@vorarlberg.at

 

Klubchefs auf Landesebene:

Mag. Roland Frühstück (ÖVP) roland.fruehstueck@volkspartei.at

Dieter Egger (FPÖ) dieter.egger@vfreiheitliche.at

Johannes Rauch (Grüne) johannes.rauch@landtag.cnv.at

Michael Ritsch (SPÖ) michael.ritsch@landtag.cnv.at

Bürgermeister Stadt Hohenems: DI Richard Amann buergermeister@hohenems.at

Hohenemser Stadträte:

Günter Linder (Vizebürgermeister Hohenems) guenter.linder@hohenems.at

Horst Obwegeser (FPÖ) horst.obwegeser@obwegeser.at

Edith Mathis (ÖVP) edith.mathis@hohenems.at

 

 

 

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Nachrichten

EUROPÄISCHER BÜRGERINITIATIVEN

zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde

A-4730 Waizenkirchen, Feldweg 1

Telefon: 07277/6342; Telefax: 07277/6342-4  www.csa-austria.com

 

Offener Brief

 

Herrn
Bürgermeister
Richard Amann

Franz-Josef-Straße 4

6845 Hohenems

 

Fax:   +43 (0)5576/7101-1119

 

Herrn
Bezirkshauptmann
Dr. Helgar Wurzer

Klaudiastraße 2
6850 Dornbirn

 

Fax:   +43 (0)5572/308-53095

 

 

Waizenkirchen, den 14.11.2013

 

Betreff:        Geplantes Bordell in der Furchgasse in Hohenems

 

Grüß Gott, sehr geehrter Herr Bezirkshauptmann!
Grüß Gott, sehr geehrter Herr Bürgermeister!

 

Der Bludenzer Geschäftsmann Hermann Hahn beabsichtigt, in Hohenems ein Bordell für 20 – 30 Prostituierte zu schaffen. Er stellt dadurch Ihrer Gemeinde Hohenems zusätzliche Einnahmen aus Kommunal- und Tourismusabgaben in Aussicht und verspricht, höchste gesundheitliche und sicherheitspolizeiliche Standards für den Bordellbetrieb. Sogar mit eigenen Ärzten will Hahn aufwarten, um die Damen „keimfrei“ zu halten und somit die Gesundheit der Freier zu gewährleisten. Daß er zusätzlich noch als Vereinssponsor auftreten möchte, daraus macht er keinen Hehl.

Hört sich doch gut an … oder gibt es vielleicht einen Haken?

 

Mit der Genehmigung für einen Bordellbetrieb geben Sie auch gleichzeitig den Startschuß für gewissenlose Menschenhändler. Diese werden im nahen oder fernen Ausland, vielleicht auch in der Nachbargemeinde, „geeignete“ junge Mädchen anwerben.

Mit falschen Versprechungen werden diese oft aus deren Heimatländern gelockt, aus dem Schutzbereich der Familien gerissen. Nach einer kurzen „Anlernphase“ werden die Mädchen dem Bordellbesitzer übergeben und „dürfen“ in dessen Bordell ihre Schulden abarbeiten.

Nach 3-6 Monaten wird in den Bordellen wieder „Frischfleisch“ benötigt. Einige der „alten“ Huren verschwinden in der sogenannten Escort-Prostitution. Doch die meisten Frauen kehren in die Heimat zurück: viele psychisch oder physisch krank, einige HIV-positiv oder

geschlechtskrank und ein paar andere sind schwanger. Lassen Sie sich von der Organisation „SOLWODI“ einmal einige Frauenschicksale aus diesem Milieu erzählen. Sie werden dann unser Engagement besser verstehen.

 

Auswirkungen wird dieser Bordellbetrieb natürlich auch auf das öffentliche Leben in Hohenems und den angrenzenden Gemeinden haben.

In der Nähe des Bordells werden Wohnungen für die Huren und deren Begleiter benötigt.

Nicht nur über 200 Freier täglich, sondern auch viele Menschen mit „krimineller Energie“ werden sich in und um Hohenems aufhalten, werden im Sog des Rotlicht-Milieus angelockt.

Alkohol- und Drogenprobleme, Gewalt- und Eigentumsdelikte werden an der Tagesordnung sein.

Ist das so gewollt, Herr Bezirkshauptmann? Ist das so gewollt, Herr Bürgermeister?

 

Sie haben als Bezirkshauptmann oder Ortsvorsteher Verantwortung für die Familien, Kinder und Jugendlichen!

Oder sind sie ein Mietling, der seine anvertrauten „Schafe“ verläßt und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht?

Sollten Sie einem Bordellbetrieb zustimmen, werden Sie nicht nur in Ihrer Heimat-Chronik „Bordell-Bezirkshauptmann“ oder „Bordell-Bürgermeister“ genannt werden. Sie werden nicht nur für die Folgen in Ihrer Gemeinde/Ihrem Bezirk verantwortlich gemacht, sondern auch für  die Auswirkungen auf die Familien im Ausland, die zerrissen, zerstört werden, wenn Menschenhändler deren Töchter in das Bordell nach Hohenems bringen.

 

 

Daß mittlerweile ein Umdenken in einigen europäischen Ländern stattfindet, zeigt ein Beispiel aus Deutschland:

Die bekannte Feministin und Gründerin der Zeitschrift „Emma“, Alice Schwarzer, hat zu einem Kampf gegen Prostitution und Menschenhandel aufgerufen.

Viele bekannte Schauspieler und Politiker und mehr als 5.500 Menschen haben innerhalb kürzester Zeit den „Appell gegen Prostitution“ unterschrieben. Täglich werden es mehr!

Hier ein Auszug aus dem Appell:

„Die Prostitution und das sie begleitende Übel des Menschenhandels sind mit der Würde und dem Wert der menschlichen Person unvereinbar und gefährden das Wohl des Einzelnen, der Familie und der Gemeinschaft.

Mit diesen Worten führten die Vereinten Nationen 1949 ihre Konvention „zur Unterbindung des Menschenhandels und Ausnutzung der Prostitution anderer“ ein und forderten die Bestrafung – nicht der Prostituierten, sondern aller, die davon profitieren. Auch, und das wird mehrfach betont, wenn die „in der Prostitution ausgenutzte Person selber damit einverstanden“ ist, es also „freiwillig“ tut. Seither sind 64 Jahre vergangen und es ist viel passiert. Prostitution und Menschenhandel sind nicht weniger, sondern mehr geworden; in diesen Zeiten der wachsenden sozialen Ungleichheiten bzw. des ökonomischen Gefälles zwischen den Völkern, der Pornografisierung und internationalen Vernetzung.“

 

Sehr geehrter Herr Bezirkshauptmann!
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Verhindern Sie den Bordellbetrieb und somit auch die Förderung des Menschenhandels!
Schließen Sie sich öffentlich der Aktion von Alice Schwarzer an! Eine bessere Mitstreiterin für eine bordellfreie Stadt können Sie derzeit nicht finden!

 

Danke und freundliche Grüße

Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs

     gez. Klaus Günter Annen

 

Verantwortlich:  „Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs"  Redaktionsanschrift:  A-4730 Waizenkirchen  Feldweg 1

 

Bordellstreit: Die Suche nach einer neuen Lösung

 

Aufgehobener BH-Bescheid in Sachen Hohenemser Bordell lässt die Köpfe rauchen.

Hohenems. Das Thema Freudenhaus ist in Hohenems und im Land wieder aktuell. Der aufgehobene Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn, mit dem der Einspruch von Bordell-Antragsteller Hermann Hahn (55) gegen den Beschluss der Hohenemser Stadtvertretung abgeschmettert wurde, hat zu einer neuen Situation geführt. Wie die VN in ihrer gestrigen Ausgabe exklusiv berichteten, ist der Verfassungsgerichtshof zur Auffassung gelangt, dass die Ablehnung des Einspruchs von Hermann Hahn zu Unrecht erfolgte. Argumentation der Höchstrichter: Der für eine Genehmigung notwendige Nachweis einer Störung durch Prostitutions-Begleiterscheinungen sei von der Behörde falsch interpretiert worden. „Störungen“ sind nach Ansicht des VfGH nicht nur Belästigungen durch Straßenstrich, sondern auch durch illegale Wohnungsprostitution. Das habe die BH nicht berücksichtigt.

 

Stadtchef weiter gegen Puff

Bürgermeister Richard Amann, der gestern seinen 57. Geburtstag feierte, hat seine Haltung zum Thema Bordell dennoch nicht verändert. „Ich wäre sehr froh, wenn der BH-Bescheid letztlich hält und kein Freudenhaus nach Hohenems kommt“, sagt Amann unmissverständlich. „Ich glaube auch nicht, dass ein Bordell geeignet wäre, festgestellte Störungen zu reduzieren. Das Bordell ist ein zusätzliches Angebot für Prostitution und kein Mittel zur Reduzierung von Störungen“, meint Amann. Er sei früher der Sache offener gegenübergestanden. „Aber Informationen aus anderen Orten mit Bordellen haben meine Einstellung verändert. Ich weiß nun, dass es im Umfeld von Freudenhäusern in der Regel unangenehme Begleiterscheinungen gibt.“ Der Ball liege nun bei der BH.

 

„Gesetz muss weg“

Völlig entgegengesetzt ist die Position von Bernhard Amann (59), dem „Emsigen“. „Mit dem jetzigen Gesetz ist ein Bordellbetrieb in Vorarlberg nahezu unmöglich. Die Entscheidung des Hohenemser Stadtrats vom 24. Jänner 2012 fußte auf überkommenen moralischen Vorstellungen und ließ jede Fachlichkeit vermissen. Mit diesem Votum wird der Schwarzmarkt bestehen bleiben und die betroffenen weiblichen Sexarbeiterinnen werden weiterhin ungeschützt der Gefahr einer Gewaltstruktur ausgesetzt“, argumentiert Bernhard Amann. Vehement fordert er die Abschaffung des Vorarlberger Sittenpolizeigesetzes. „Wir brauchen ein Bundesgesetz, das den Betrieb von Bordellen einheitlich regelt. Und nicht die Machtbefugnis des Landeshauptmannes, der Weisungen gibt, wie es ihm gefällt.“ Amann hatte am 25. Jänner 2012 als einziger der acht Hohenemser Stadträte gegen die Ablehnung des Antrags gestimmt.“

 

„Verschiedene Denkweisen“

Gefasst nahm der Dornbirner Bezirkshauptmann Helgar Wurzer (55) die Entscheidung des VfGH auf. „Wir werden die Ausführungen der Höchstrichter genau analysieren und den Einspruch des Antragstellers neu behandeln.“ Wurzer räumt ein, dass dieses Thema „verschiedene Denkweisen“ zulasse. „Noch dazu existiert keine Judikatur, auf die man sich als Entscheidungsgrundlage stützen kann.“ Für die Bezirkshauptmannschaft gebe es jetzt nur zwei Möglichkeiten: „Entweder wir bestätigen den Stadtratsbeschluss, oder wir heben ihn auf.“ Allfällige Erhebungen zum Nachweis von Störungen durch Prostitution müsse die Stadt Hohenems vornehmen, so Wurzer.

Eine genaue Analyse des VfGH-Spruches mit entsprechender Reaktion auf die Entscheidung der Höchstrichter fordert Sicherheits-Landesrat Erich Schwärzler (60). „Wichtig ist, dass wir dem Gesetz entsprechen. Dann ist jedwelche Entscheidung zu respektieren“, so Schwärzler, der sich erfreut darüber zeigte, dass das Vorarlberger Sittenpolizeigesetz den Verfassungstest bestand.

Quelle: http://www.vorarlbergernachrichten.at/8.11.2013

 
 

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Wirtschaftsbund Hohenems Diskutierte zum geplanten Bordell in Hohenems

 

Am Mittwoch den 18. Januar 2012 veranstaltete der Wirtschaftsbund Hohenems im Hotel Schiffle eine Diskussion zum geplanten Bordell in Hohenems. Etwa 20 Hohenemser Wirtschaftstreibende beteiligten sich rege bei dieser Veranstaltung. Wirtschaftsbundobmann und Stadtrat Dobler Karl informierte über das Projekt und leitete die Anwesenden in eine sachliche Diskussion aus Sicht der Wirtschaft. Nach intensivem Meinungsaustausch wurden die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Als Vorteile für die Stadt Hohenems wurden neben einem neuen Betrieb zusätzliche Kommunalsteuereinnahmen gesehen, allerdings liegen diese mit geschätzten 8.000,- EUR/Jahr weit unter den Angaben des Antragstellers. Als weiterer möglicher Vorteil wurde auch das Image für ein offenes und fortschrittliches Hohenems genannt.
Als Nachteile wurde die Belegung eines wertvollen Industriegrundstückes gesehen, welches bei anderer Nutzung mehr an Steuereinnahmen generieren könne. Aufgrund der Strahlkraft könnte ein Bordell zukünftige Ansiedlungswillige Unternehmen von diesem gut gelegenen Betriebsgebiet fernhalten. Als Risiko wurden schwer abschätzbare Begleiterscheinungen sowie eine Sogwirkung für ähnliche Gewerbe gesehen. Wettbewerb belebe eben das Geschäft – was manchmal auch nicht erwünscht sei.

„Der Nutzen und die Vorteile für die Stadt Hohenems ist langfristig geringer als die Risiken und Nachteile. Der Wirtschaftsbund Hohenems empfiehlt daher klar dem Projekt „Weißes Haus“ eine Absage zu erteilen.“
Dobler Karl Dipl.Ing.Mag.(FH)
Nähere Informationen bei:
Wirtschaftsbund Hohenems / Obmann Karl Dobler / karl.dobler@hohenems.at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 0660 3100431

Quelle:  http://www.oevp-hohenems.at/index.php/berichte/allgemeines/180-bordell-in-hohenems

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Der "emsige" "GRÜNE"    
 

oder

"grüne""Emsige"

 

Bernhard Amann aus Hohenems

stimmte
am
25. Jänner 2012
als einziger im Stadtrat
für die Genehmigung eines Nobel-Puffs.
Hier seine Selbstdarstellung:

http://www.bernhardamann.at/htm/meinungen.html

http://www.bernhardamann.at/htm/plan.html

Ein Chaot ... zuständig in Hohenems für Soziales?

"Grüne"
setzen sich bekanntlich für die Erhaltung der Frösche,
Blumen, Wiesen und Wälder ein,
sind für die vorgeburtliche Kindstötung (angebliches ein Recht jeder Frau),
treten ein für widernatürliche Sexual"modelle"
und für Freigabe von Drogen.
Wollen die Atomkraftwerke abschaffen
und setzen sich - wie in Hohenems - für den Neubau eines Bordells ein.
Das in den Bordellen Frauen versklavt werden,
die Kriminalität in der Gemeinde wächst
und der Menschenhandel gefördert wird,
schaltet man mal eben aus.
Welche Gründe mag Bernhard Amann für ein neues Bordell haben?
 Fragen Sie mal den "emsigen Grünen"!

 

Chronologie der Bordelldiskussion in Hohenems
 

29. November 2011: Der Bürser Unternehmer Hermann Hahn (55) erläutert im Hohenemser Stadtrat seine Pläne für ein Bordell.
 

Dezember 2011: Die Bordellpläne werden politisch und in der Hohenemser Bevölkerung eifrig diskutiert.
 

11. Jänner 2012: Die Hohenemser FPÖ gibt bekannt, dem Projekt die Zustimmung zu verweigern; ursprünglich waren die Emser Blauen dafür; die Politik formiert sich mehr und mehr gegen das Projekt; später will die FPÖ eine Volksabstimmung.
 

24. Jänner 2012: Der Hohenemser Stadtrat entscheidet sich mit 7:1 gegen eine Bewilligung für ein Bordell in der Stadt; begründet wird das mit dem Vorarlberger Sittenpolizeigesetz.
 

April 2012: Hahns Anwalt Sanjay Doshi erhebt Einspruch bei der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn gegen den Hohenemser Stadtratsbeschluss.
 

26. 11. 2012: In ihrem Bescheid bestätigt die BH Dornbirn den Beschluss des Hohenemser Stadtrates und lehnt somit den Einspruch des Bewerbers ab.
 

3. 1. 2013: Hermann Hahn führt durch Anwalt Sanjay Doshi Beschwerde beim Verfassungsgericht gegen den Bescheid der BH aus.
 

1. 10. 2013: Der Verfassungsgerichtshof gibt seine Entscheidung bekannt: Der Beschwerdeführer sei durch den angefochtenen Bescheid im verfassungsgesetzlich gewährleisteten Recht auf Freiheit der Erwerbsbetätigung verletzt worden. Der angefochtene Bescheid sei aufzuheben.
 

13.12. 2013: BH-Dornbirn-Bescheid: Angelegenheit ist vom Hohen­emser Stadtrat neu zu bewerten.
Quelle: http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2013/12/19/juristischer-zankapfel.vn

 

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