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durch Abtreibung

ermordet!!
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Kinder durch Abtreibung ermordet worden.
 

Der Zähler zeigt die Zahl der Kinder, die gestorben sind, seit Du diese Seite geöffnet hast.


Wußtest Du das? Durch Abtreibung werden weltweit
jedes Jahr ca.
40 Millionen
 Babies
ermordet!!
(Nach Angaben der UNO)

 

Wo eine Gesellschaft sich dazu verführen läßt, bestimmte Personen als nicht voll menschlich und daher minderwertig und ohne Anspruch auf Achtung zu betrachten, dort sind die kulturellen Voraussetzungen für einen menschlichen Holocaust gegeben.

 

Ronald Reagan "Recht zum Leben" S.24/25

 

 

 

Homosexualität und Kirche

Die Haltung der Kirche zur Homosexualität

(...)
7. Die Kirche, die ihrem Herrn gehorsam ist, der sie gegründet und ihr das sakramentale Leben eingestiftet hat, feiert den göttlichen Plan der Liebe und der Leben schenkenden Vereinigung von Mann und Frau im Sakrament der Ehe. Einzig und allein in der Ehe kann der Gebrauch der Geschlechtskraft moralisch gut sein. Deshalb handelt eine Person, die sich homosexuell verhält, unmoralisch.

Sich einen Partner gleichen Geschlechts für das sexuelle Tun auswählen, heißt die reiche Symbolik verungültigen, die Bedeutung, um nicht von den Zielen zu sprechen, des Plans des Schöpfers bezüglich der Geschlechtlichkeit des Menschen. Homosexuelles Tun führt ja nicht zu einer komplementären Vereinigung, die in der Lage wäre, das Leben weiterzugehen und widerspricht darum dem Ruf nach einem Leben solcher Selbsthingabe, von der das Evangelium sagt, daß darin das Wesen christlicher Liebe bestehe. Dies will nicht heißen, homosexuelle Personen seien nicht oft großzügig und würden sich nicht selbstlos verhalten; wenn sie sich jedoch auf homosexuelles Tun einlassen, bestärken sie in sich selbst eine ungeordnete sexuelle Neigung, die von Selbstgefälligkeit geprägt ist. Wie es bei jeder moralischen Unordnung der Fall ist, so verhindert homosexuelles Tun die eigene Erfüllung und das eigene Glück, weil es der schöpferischen Weisheit Gottes entgegensteht. Wenn die Kirche irrige Meinungen bezüglich der Homosexualität zurückweist, verteidigt sie eher die - realistisch und authentisch verstandene - Freiheit und Würde des Menschen, als das sie diese einengen würde.

8. Die Unterweisung der Kirche heute steht demgemäß in organischem Zusammenhang mit der Sichtweise der Heiligen Schrift und der beständigen Überlieferung. Obwohl die Welt von heute sich in vielerlei Hinsicht wirklich verändert hat, spürt die Christenheit die tiefen und dauerhaften Bande, die uns mit den Generationen verbinden, die uns vorangegangen sind, "bezeichnet mit dem Siegel des Glaubens".

Nichtsdestoweniger übt heute eine wachsende Zahl von Menschen, auch innerhalb der Kirche, einen enormen Druck aus, damit sie die homosexuelle Veranlagung akzeptiere, als ob sie nicht ungeordnet wäre, und damit sie die homosexuellen Akte legitimiere. Diejenigen, die innerhalb der Kirche das Problem in dieser Richtung vorantreiben, unterhalten oft enge Beziehungen zu denen, die außerhalb der Kirche ähnlich handeln. Die zuletzt genannten Gruppen sind von einer Auffassung geleitet, die jener Wahrheit über die menschliche Person zuwiderläuft, die uns im Geheimnis Christi vollends offenbart worden ist. Selbst wenn es ihnen nicht voll bewußt ist, bekunden sie eine materialistische Ideologie, welche die transzendente Natur der menschlichen Existenz leugnet, wie auch die übernatürliche Berufung jedes einzelnen.

Die kirchlichen Amtsträger müssen sicherstellen, daß homosexuelle Personen, die ihrer Sorge anvertraut sind, durch diese Meinungen nicht irregeleitet werden, welche der Lehre der Kirche zutiefst widersprechen. Die Gefahr ist jedoch groß, und es gibt viele, die bezüglich der kirchlichen Position Verwirrung zu stiften trachten, um dann die entstandene Verwirrung zu ihren eigenen Zwecken auszunutzen.

9. Auch innerhalb der Kirche hat sich eine Tendenz entwickelt, die, von Pressionsgruppen mit unterschiedlichen Namen und verschiedenem Umfang gebildet, den Eindruck zu erwecken sucht, als ob sie sämtliche homosexuelle Personen, die katholisch sind, vertreten würde. Tatsächlich sind jedoch ihre Anhänger zumeist auf jene Personen begrenzt, die entweder die Lehre der Kirche nicht kennen oder sie irgendwie zu untergraben suchen. Man versucht, auch solche homosexuelle Personen unter dem Schild der Katholischen zu sammeln, die keinerlei Absicht haben, ihr homosexuelles Verhalten aufzugeben. Eine der dabei verwendeten Taktiken besteht darin, im Ton des Protestes zu erklären, daß jede Art von Kritik oder Vorbehalt gegenüber homosexuellen Personen, ihrem Verhalten und ihrem Lebensstil lediglich Formen ungerechter Diskriminierung seien.

Daher ist in einigen Ländern ein regelrechter Versuch einer Manipulation der Kirche in der Art im Gang, daß man die häufig gutgläubig gegebene Unterstützung ihrer Hirten für die Änderung staatlicher Regelungen und Gesetze zu gewinnen versucht. Die Absicht solcher Aktionen ist es, die Gesetzgebung der Konzeption jener Pressionsgruppen anzugleichen, nach deren Auffassung Homosexualität zumindest eine völlig harmlose, wenn nicht sogar eine ganz und gar gute Sache ist. Obgleich die Praxis der Homosexualität Leben und Wohlfahrt einer großen Zahl von Menschen ernsthaft bedroht, lassen die Verteidiger dieser Tendenz von ihrem Tun nicht ab und weigern sich, das Ausmaß des eingeschlossenen Risikos in Betracht zu ziehen.

Die Kirche kann demgegenüber nicht ohne Sorge sein; deshalb hält sie an ihrer klaren Position diesbezüglich fest, die weder durch den Druck staatlicher Gesetzgebung noch durch den gegenwärtigen Trend geändert werden kann. Sie bemüht sich aufrichtig um die vielen Menschen, die sich von den Bewegungen zugunsten der Homosexualität nicht vertreten fühlen, und zugleich um diejenigen, die versucht sein könnten, an deren trügerische Propaganda zu glauben. Sie ist sich bewußt, daß die Ansicht, homosexuelles Tun sei dem geschlechtlichen Ausdruck ehelicher Liebe gleichwertig oder zumindest in gleicher Weise annehmbar, sich direkt auf die Auffassung auswirkt, welche die Gesellschaft von Natur und Rechten der Familie hat, und diese ernsthaft in Gefahr bringt. (...)

Aus dem "Schreiben der Kongregation für die Glaubenslehre an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Seelsorge für homosexuelle Personen" vom 1. Oktober 1986.

hier zum vollständigem Schreiben

 

 
 

Die derzeit in Österreich bekannt gewordenen Fälle
von homosexuellen Männern, die in einer eingetragenen Partnerschaft zusammenleben und als gewähltes Pfarrgemeinderatmitglied tätig sind,
macht viele Katholiken unsicher!

Nachfolgend wollen wir offizielle katholische Richtlinien und
theologische Stellungnahmen wiedergeben:
(Beiträge werden laufend ergänzt)

 
Michael Gurtner, Theologe aus dem Erzbistum Salzburg, antwortet auf einen  Beitrag von Rocco Buttiglione (Italienischer Philosoph und Politiker)
(Beide Artikel sind in http://www.kath.net/detail.php?id=36109 erschienen)
 

In dem Einwurf des italienischen Politikers sind zahlreiche Stellen zu finden, für welche wir wirklich dankbar sein können.
Beispielsweise den theologisch absolut korrekten Hinweis (den man selbst bei kaum einem Theologen hören wird), daß die Sünde zwar nicht den Verlust des Glaubens bewirkt, sehr wohl aber selbigen gefährdet.

Ebenso ist sein klares Bekenntnis zur kirchlichen Lehre, daß praktizierte Homosexualität Sünde ist, sehr wohltuend, hört man doch hierzulande von vielen Geistlichen, daß es lediglich eine legitime Spielart der Natur wäre. Daraus zieht Buttiglione selbstverständlich den vollkommen korrekten Schluß, daß der Pfarrgemeinderat nicht zur Heiligen Kommunion gehen kann, wobei er darauf verweist daß auch Häretiker nicht in der Kirchengemeinschaft stehen – auch solches zu sagen ist heute „theologisch unmodern“ und gilt als „politisch inkorrekt“, auch wenn es uns doch nottäte, uns dieses immer wieder vor Augen zu führen. Und auch das Ziel der Sünder, Heilige zu werden, ist absolut erfreulich, gilt doch schon allein das Wort „Heiligkeit“ vielen modernen Theologen als unsägliches Relikt.

Allerdings scheinen bei all den vielen guten Aspekten, welche Buttiglione einbringt, doch drei Aspekte zu fehlen, welche der Sache doch eine Wendung geben.

Zum ersten geht es hier nicht um eine früher einmal begangene Sünde (dann wäre Buttiglione unwidersprochen zuzustimmen, da wir auch in der Kirche eine Kultur des rechten Verzeihens verlernt haben), sondern um eine perseverantia, um ein Verharren in der Sünde. Dieses hartnäckige Verharren in einer Sünde ist etwas ganz anderes als gleichsam „gelegentlich“ und unwillig in eine Sünde zu verfallen. Durch das Eingehen einer „eingetragenen Partnerschaft“ wird das Verharren auch nach außen hin als Dauerzustand manifestiert.

Dies führt uns zum zweiten Punkt: da das sündhafte Verhalten nicht überwunden werden möchte, sondern willentlich als dauerhaft angelegt wird, sind auch nicht mehr die Voraussetzungen dafür gegeben, daß ein Pfarrgemeinderat seine Voten auf Basis der kirchlichen Lehre abgibt. Dies wird besonders dadurch erschwert, da die Pfarrgemeinderäte de facto Anteil an der Pfarrleitung haben, auch wenn sie eigentlich als ein rein beratendes Gremium gedacht wären.

Das Problem hierbei ist nicht einmal in erster Linie das sündhafte Verhalten, sondern das Gutheißen der Sünde. Wer gelegentlich in eine, auch schwere, Sünde fällt disqualifiziert sich nicht automatisch für alle kirchlichen Funktionen – wer die Sünde hingegen gutheißt, auch wenn er sie selbst nicht begehen sollte, der disqualifiziert sich sehr wohl, weil die Grundhaltung nicht so geartet ist, daß sie als Basis für Beratungen oder gar Entscheidungen im Sinne der Kirche dienen kann.

Der dritte Punkt, welcher mehr Beachtung finden müßte, ist die Signalwirkung nach außen: Wird ein Pfarrgemeinderat, welcher öffentlich in einer eingetragenen Partnerschaft lebt, von der Ortskirche offiziell als Pfarrgemeinderat und damit auch in gewisser Weise als Aushängeschild der Pfarre nach außen akzeptiert, so kann schnell der Eindruck entstehen, daß die Kirche auch die Sünde akzeptiert und daß das Verharren in derselben letztlich keine Konsequenzen hat: es ist verboten, aber wird das Verbot übertreten ist es so, als bestünde das Verbot nicht.

Einen ähnlichen Effekt haben wir bei der sogenannten Fristenlösung gehabt: es ist gesetzlich verboten, dennoch wird es nicht geahndet. Das führt dazu, daß es im öffentlichen Bewußtsein als erlaubt wahrgenommen wird, das Kind bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu töten. Ein Verbot (und Sünden sind im letzten nichts anderes als göttliche Verbote weil sie dem Menschen selbst und seinem Heil schaden) hört auf als Verbot wahrgenommen zu werden und zu gelten, wenn man auf Dauer ein Übertreten folgenlos bleibt.

Es entsteht unweigerlich der Eindruck, daß die Sünde als solche akzeptiert wird, wodurch auch die Bereitschaft zur Sünde wächst.

Schenken wir diesen drei Aspekten Beachtung, so können wir auch besser verstehen, weshalb die Kirche in Can. 512 §3 klugerweise vorschreibt: „In den Pastoralrat dürfen nur Gläubige berufen werden, die sich durch festen Glauben, gute Sitten und Klugheit auszeichnen.“

Dieses Gesetz bezieht sich zwar zunächst auf den diözesanen Pastoralrat, ist aber analog auch auf den Pfarrgemeinderat anzuwenden.

 

 

Tauziehen zwischen Vatikan und UNO zur “sexuellen Identität” – „Heute die Gefahren von morgen sehen“

(New York/Rom) Die jüngste UNO-Resolution über die “sexuelle Identität” könnte die Freiheit der Kirche einschränken. Sollte das ideologische Manifest wörtlich genommen werden, dürfte man künftig keine moralische oder religiöse Meinung mehr über Homosexualität haben. Deshalb protestierte der Heilige Stuhl gegen die Marschrichtung der Vereinten Nationen zu den Homo-Rechten. Die Kirche kritisiert vor allem, daß die Resolution die Meinungsfreiheit, aber auch die Religionsfreiheit einschränke. Sie erlaube nicht mehr verschiedene Meinungen, sondern wolle eine Einheitsmeinung oktroyieren. Die Kirche könne keine moralische, politische oder auch rechtliche Differenzierung äußern zu Fragen wie Homo-Ehe, Homo-Adoption oder künstliche Befruchtung.

Der Heilige Stuhl betonte das kirchliche Nein zur Diskriminierung und zur Gewalt gegen Homosexuelle. Sie wehrt sich jedoch gegen die einseitige Festlegung der UNO, daß homosexuelle Beziehungen den heterosexuellen völlig identisch, auch vom moralischen Gesichtspunkt und ebenso von Natur aus, seien.

Ein europäischer UN-Diplomat sagte am Rande der Tagung: „Jedes Kind weiß und versteht, daß diese Gleichsetzung der Homosexualität von Natur aus verkehrt ist. Doch sagen darf man das heute nicht mehr, weshalb auch ich das nie gesagt habe. Wie lange dieser ideologische Hype dauern wird, kann ich nichts sagen.“

Der Vatikan warnt vor dem verordneten Einheitsgedanken, der per se bereits Meinungsdiktatur ist, ganz unabhängig davon, ob er nun mit der „Ausmerzung von Homophobie“ begründet wird oder anders. Laut dem ständigen Beobachter des Heiligen Stuhls beim Menschenrechtsrat der UNO in Genf, Msgr. Silvano Maria Tomasi, sei es „das Ziel, die Homosexuellenrechte in die internationale Agenda der Menschenrechte aufzunehmen.“ Durch die sich dahinter verbergende ideologische Unduldsamkeit drohe ein ernsthafter Angriff auf die Religionsfreiheit der katholischen Kirche, so Tomasi.

Wenn die Staaten und die internationalen Organisationen bei ihrem Drang nach Erweiterung der Menschenrechte nicht ausreichende Sensibilität für die Wahrung der bereits definierten Menschenrechte hätten, könnte von Staaten versucht werden, der Kirche trotz ihrer gegenteiligen Positionen die Homo-Ehe aufzuzwingen. Dann könnten sogar Priester vom Staat gezwungen werden, Homo-Ehen zu segnen und zu zelebrieren. „Ein Widerspruch und eine Absurdität, doch es entspräche der Logik einiger radikaler Kräfte“, so der Kurienerzbischof. „Der kirchliche Beitrag zu den Menschenrechten ist nicht losgelöst von der Glaubensperspektive auf den Schöpfergott.“

„Deshalb wehrt sich die Kirche gegen eine Diktatur der positivistischen Vernunft, die Gott aus dem Leben der Gemeinschaft und der öffentlichen Ordnung ausschließt und den Menschen seiner eigensten, spezifischen Orientierungsmaßstäbe beraubt“, so der ständige Vertreter beim UN- Menschenrechtsrat.
Der Heilige Stuhl teilt die Absicht, jede Form von Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle als Personen künftig zu verhindern. „Die Kirche kann aber keine Form von staatlichem Zwang auf das Gewissen akzeptieren“, so Erzbischof Tomasi. „Aufgrund der Heiligen Schrift, der gesamten kirchlichen Überlieferung und des Naturrechts hat die Kirche ein klare Position zur Homosexualität, achtet und anerkennt aber jede Person aufgrund ihrer unveräußerlichen Menschenwürde. Diese Position muß die Kirche auch morgen sagen, lehren und dafür eintreten können, sie ist fester Bestandteil ihres Glaubensgutes, in das kein Staat das Recht hat, einzugreifen.“

Quelle:qwww.katholisches.info