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Weltweit werden täglich ca.

120.000
ungeborene Kinder

durch Abtreibung

ermordet!!
Seit Du diese Webseite geöffnet hast, sind

Kinder durch Abtreibung ermordet worden.
 

Der Zähler zeigt die Zahl der Kinder, die gestorben sind, seit Du diese Seite geöffnet hast.


Wußtest Du das? Durch Abtreibung werden weltweit
jedes Jahr ca.
40 Millionen
 Babies
ermordet!!
(Nach Angaben der UNO)

 

Wo eine Gesellschaft sich dazu verführen läßt, bestimmte Personen als nicht voll menschlich und daher minderwertig und ohne Anspruch auf Achtung zu betrachten, dort sind die kulturellen Voraussetzungen für einen menschlichen Holocaust gegeben.

 

Ronald Reagan "Recht zum Leben" S.24/25

 

 

 

 

Wir wollen nachfolgend Dokumente unseres

lieben Freundes und Mitstreiters Martin Humer veröffentlichen.

Martin Humer wurde am 31.7.2011 von Gott in die Ewigkeit gerufen.

Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe!

 

 

 

 

 

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ZUM GEDENKEN AN MARTIN HUMER

 

Am 31. Juli jährte sich zum ersten Mal, daß Martin HUMER, bekannt als Pornojäger, in die ewige Heimat abberufen wurde. Im Augenblick seines letzten Atemzuges läuteten die Kirchenglocken von Waizenkirchen um 10 Uhr zur sonntagsmesse. Dieses „Ehrengeläut" schenkte ihm wohl der liebe Gott für seinen 40jährigen Totaleinsatz im Kampf „Für das Leben und die Menschenwürde". Humer forderte eine Politik im „Lichte der Zehn Gebote". - Lange konnte ich es nicht fassen, daß die vierzigjährige Weggemeinschaft zu Ende gegangen war, das Telefon stumm bleibt. Noch klingt mir seine Stimme im Ohr: „Grüß Gott, Hier Martin Humer..."
 

Immer bekam ich Rat und Hilfe, Auskünfte, Berichte über eben geführte Prozesse und Aktionen. Vieles vertraute er mir an, oft sagte er, ich sei der einzige Mensch, mit dem er so offen reden kann und der ihn versteht. In sehr vertraulichen Gesprächen klagte er oft über persönliche Enttäuschungen, seelische und körperliche Leiden, Sorgen und Verfolgungen, ja bis zu Morddrohungen und Mordversuchen seitens der Porno-Mafia.
 

Ein von seinen Gegnern beauftragter Spion hat sich als Mitarbeiter angebiedert und sich eines Tages mit der Adressen-Datei auf und davon gemacht. Dieser wollte ihn sogar vergiften, wie sich bei der Einlieferung ins Spital herausstellte. Auch ein zweites Mal wurde Adressenmaterial von einem Mitarbeiter bei Nacht und Nebel gestohlen.
 

Humer besuchte die Porno- bzw. Erotic-Messen, um Anzeigen zu erstatten. Dort erlebte er derartige Abscheulichkeiten live, am lebenden „Menschen-Material" dargestellt, nicht nur im Bild, Verhöhnung von Nonnen und Priestern, ekelerregenden Sadismus und Zynismus, daß sogar ihm zum Erbrechen übel wurde. - Dies wurde nie von den Behörden verfolgt. Diese Demokratie ist entartet!
 

Mit Leidenschaft bekämpfte Martin Humer blasphemische Kunstprodukte, wie zum Beispiel im Wiener „Museum für Angewandte Kunst" Otto Mühls Großmalerei mit Mutter Teresa, Bischof Kremt Kardinal Groer und Mühls Selbstdarstellung im Gruppensex. Humer kam mit Farbbeuteln und hat das Bild „zugenitscht". Das war wirklich ein Bravour-Akt. Er wurde wegen Sachbeschädigung geklagt, gewann schließlich den Prozess, denn Otto Mühl fand durch diese Aktion das Bild „aufgewertet". - Martin Humer kam mit Freunden aus Oberösterreich zur Demonstration gegen den Missbrauch des Burgtheaters, - der ersten deutschsprachigen Bühne - durch die Besudelung mit Blut und Gedärmen, Nackten und grässlichem Gestank, durch Hermann Nitschs Blutorgien.
Dieses Theater hatte er oft besucht, als er selbst Theaterwissenschaft studierte, die erstklassigen, berühmten Schauspieler und die großen Klassiker der Dichtkunst genoss. -  Nur wenige, etwa 20 Demonstranten, waren an diesem regnerisch-eiskalten Novembertag gekommen, wohl auch einige Getreue der „Liga für Sozialhygiene".
 

Anlässlich einer Pro Vita-Tagung in Rom nahm auch Martin Humer an einer Privat-Audienz bei Papst Johannes Paul II teil. Ein Höhepunkt in seinem Leben: Der Papst sprach persönlich mit ihm und sagte zu seinen Lebensschutz-Aktivitäten: „Sie machen die wichtigste Aufgabe der Welt".
 

Kunst-Freund: Als ich ihm von meiner gesanglichen Tätigkeit erzählte, wollte er, daß ich ihm ins Telefon vorsingen solle. Ich sang das Alt-Solo aus dem Mozart-Requiem. Überrascht murmelte er: „Schön, schön". Als er nochmals etwas hören wollte, spielte ich ihm dieses Stück von der Original-Kassette vor. „Das bist du wirklich?", frage er erstaunt und bedachte mich mit besonderem Lob. Sonst ging er mit Lob sparsam um.
 

Beinahe bei jedem Gespräch ließ er zuerst eine Kanonade über die Untätigkeit der Wiener los: „Wo sind Eure Akademiker" ? „Keiner hilft mir". „Mit verdrehten Augen über Missstände klagen und nichts tun, hilft wenig". „Um den Häuserblock keuchend zu laufen, dann ist man zwar müde, aber gemacht ist damit nichts". Doch einige wackere Damen der Liga halfen ihm sehr wohl und kauften Material, das er zur Anzeige brachte. Ich nahm ihm das nicht übel, denn irgendwo mußte er Dampf ablassen.
 

Seine Enkelin, über die er mir immer wieder berichtete, war sein ganzer Stolz. Sie absolvierte mit Auszeichnung das Opernfach an der Wiener Musikakademie, bekam großartige Stipendien an New Yorks Carnegie-Hall sowie an Londons Covent Garden Opera, erhielt hervorragende Engagements und steuert eine große Karriere an. Sie war anscheinend die einzige Freude in seinem Leben.
 

Martin Humer ein hilfebereiter, mitfühlender Mensch

Humers gutes Herz offenbarte sich immer wieder, besonders wenn jemand wegen eines Prozesses in Nöten war. Unzähligen hat er mit seinen hervorragenden Rechtskenntnissen und seinem Hausverstand erfolgreich geholfen. So setzte er sich für meine schwerstkranke nahe Verwandte ein, deren Mann in Deutschland schon seit zwei Jahren in einen Prozess verwickelt war. Es hatten sich enorme Anwaltskosten angehäuft, aber der Prozess wurde von den deutschen Gerichten in die Länge gezogen. Er arbeitete monatelang daran, studierte intensiv die sehr komplizierte Sachlage und richtete etliche Schreiben an die Behörden. "Das mach ich alles wegen ihrer vier kleinen Buben", sagte er bescheiden. Seine Interventionen und sein Rat waren sogar mitentscheidend für den positiven Ausgang des Prozesses. Dafür kann ich ihm nicht genug danken!
 

Martin Humers weiches Gemüt durchbrach manchmal seine raue Schale: Am Heiligen Abend, etwa 2008, läutete um 17 Uhr das Telefon. "Hier Martin Humer, bitte höre zu...". Mit Zithernbegleitung singt mir Martin ein Weihnachtslied. Welche Überraschung! Mir kamen die Tränen...
 

Gegen Martin Humer wurden auch seitens der Porno-Mafia zahlreiche Anzeigen erstattet Kurz vor seinem Tod sagte er: „es ist merkwürdig, im letzten Jahr gab es keinerlei Anzeigen. Die Gegner haben es anscheinend aufgegeben, mich zu verfolgen". Gegen ihn konnten sie all die Jahrzehnte nicht aufkommen. - Eine sehr positive Lebensbilanz.
 

Ein Archiv von über 3000 Ordnern hat er als Zeugnis des moralischen Niederganges seit Minister Brodas Strafrechtsreform hinterlassen. Seine große Sorge galt - wie er mir gegenüber immer wieder betonte - der Erhaltung dieser wertvollen Dokumentation, die wohl einmalig ist. „Was wird daraus werden?"
Der Nachwelt sollte dokumentiert werden, wie „gelenkt" die Behörden, Richter, Staatsanwälte sich seit Broda und Kreisky über Gesetze hinweggesetzt und der Porno-Mafia, dem Menschenhandel sowie der Prostitution alle Türen geöffnet haben. Trotz allem hat Martin Humer der Porno-Mafia mit Hilfe kooperativer Polizeidienststellen ungeheuren materiellen Schaden zugefügt, da riesige Mengen an Material beschlagnahmt und vernichtet wurden.
Für die Erhaltung dieser dokumentarisch einmaligen Sammlung äußerte er mir gegenüber wiederholt, er habe geplant, daß eine Wohnung absolut unverändert für das Archiv erhalten bleiben solle, wo auch Studenten Einsicht nehmen könnten, die Ordnung in der vorhandenen Systematisierung beibehalten werden müsse. Ich denke, ich bin es Martin Humer schuldig diesen seinen eindringlichen Wunsch nochmals festzuhalten.
Nun, lieber Martin, hab Dank für all Deine Opfer, Deinen unermüdlichen Einsatz, Dein Vorbild als aufrichtiger, charakterstarker, glaubenstreuer Katholik und Mensch! Gott schenke Dir, die ewige Ruhe nach der Mühsal, und in Seinem Licht die ewige Seligkeit.

Wir vermissen Dich, wir werden Dich nicht vergessen! Noch nach einem Jahr bleibt ein Gefühl der Wehmut . S.Mund

NS. Diese Erinnerungen niederzuschreiben, bin ich Martin Humer schuldig Sonja Mund

Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers aus "MITTEILUNGEN - Der Liga für Sozialhygiene", 32.Jahrgang, Nr. 3 -Oktober 2012 - entnommen.